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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Heintze, Susanne

Schriftstellerin

* 1890, 24.01.
Breslau

† 1978

Als Schriftstellerin wurde sie unter dem Namen Suse von Hoerner-Heintze bekannt. Sie hat 1917 den baltischen Schriftsteller und Maler Herbert von Höerner geheiratet. Zuvor war sie Schülerin der Breslauer Kunstschule unter Direktor Poelzig gewesen, hatte die Textilschule in Sorau besucht und als Zeichnerin und Entwerferin in New York, Buffalo und Chicago gearbeitet. Nach der Heirat zog sie mit ihrem Mann auf das Rittergut seiner Eltern (Ihlen) in Kurland, verließ das Baltikum jedoch nach dem Zusammenbruch der deutschen Ostfront, lebte zunächst in Berlin, seit 1928 in Görlitz. Nach Entlassung aus sowjetischer Gefangenschaft, in der ihr Mann (im Mai 1950 in Torgati) starb, lebt sie in der Bundesrepublik, z. Zt. in Eberbach am Neckar. „Mädels im Kriegsdienst“ (1934), „Weit war der Weg* (Wolhyniendeutsches Schicksal 1943), „Der wilde Wuwo“ (Drei Riesengebirgserzählungen, 1944) und „Die Schusterkugel“ (Eine Erzählung um das Wirken und Leben Jakob Böhmes, 1954) gehören zu ihren bekanntesten Büchern.

Bibl.: Freundesgabe des „Arbeitskreises für deutsche Dichtung“ zum 75. Geburtstage von Suse von Hoerner-Heintze (Göttingen 1965).(1975)

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