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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Helfritz, Hans

Staatsrechtler

* 1877, 21.02.
Greifswald

† 1958, 09.05.
Erlangen

Der Staatsrechtslehrer Hans Helfritz studierte an den Universitäten Greifswald und Berlin, promovierte zum Dr. phil. und Dr. jur., wurde zunächst Stadtsyndikus in Greifswald, danach Hilfsarbeiter im Kultusministerium und Privatdozent an der Universität in Berlin. Von 1914-1918 nahm er am Ersten Weltkrieg teil und war 1918 an der Einrichtung der deutschen Universität in Dorpat maßgeblich beteiligt. Danach wurde er Geheimer Regierungsrat und Vortragender Rat im Kultusministerium in Berlin (1919), anschließend ordentlicher Professor des öffentlichen Rechts Universität (seit 1920), wo er später auch Rektor und bis zum Jahre 1945 wirkte. Seit 1949 lehrte Professor Helfritz an der Universität Erlangen. Zu seinen Hauptwerken gehören u. a. „Grundriß des preußischen Kommunalrechts« (1922), „Geschichte der preußischen Heeresverwaltung“ (1938), „Grundriß des Verwaltungsrechts“ (1948), „Allgemeines Staatsrecht“ (1924, 51949), „Wilhelm II. als Kaiser und König“ (1954). Als Beiträge zu Festschriften schrieb Helfritz „Streik und öffentliche Ordnung“ (1955) und „Kultusfreiheit nach dem Bonner Grundgesetz“ (1955).

(1977)

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