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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Holm, Korfiz

Verleger, Schriftsteller

* 1872, 21.08.
Riga/Livland

† 1942, 05.08.
München

Die Kindheit verbrachte Holm in Moskau. Nach Abschluß seiner Gymnasialzeit ging er 1892 nach Lübeck. In Berlin studierte er Jura, wechselte 1895 zur Universität München über. 1896 wurde er Volontär in der Redaktion des „Simplicissimus“, den er von 1898 bis 1900 als Chefredakteur leitete. Er wurde Verlagsleiter und später Mitbesitzer des Albert Langen Verlages. Er trat vor allem als Erzähler und Dramatiker hervor. 1898 erschien sein Novellenband „Schloß Übermut“, 1899 das Schauspiel „Arbeit“, 1901 das dramatische Gedicht „Die Könige“, 1911 das Lustspiel „Hundstage“, 1912 die Komödie „Marys großes Herz“. Er schrieb die Romane „Thomas Kerkhoven“ (1906); „Die Tochter“ (1911); „Herz ist Trumpf“ (1917) und drei Er­innerungsbände „Vom Lauser zum Leiber“, „ich — klein­geschrieben“ und „Farbiger Abglanz“.

Bibl.: Kosch: Deutsches Literaturlexikon, 1963.

(1972)

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