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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Kolbenheyer, Erwin Guido

Schriftsteller, Lyriker

* 1878, 30.12.
Budapest

† 1962, 12.04.
Geretsried-Gartenberg

Kolbenberger wuchs in Karlsbad auf, besuchte das Gymnasium in Eger, studierte in Wien, promovierte zum Dr. phil. und lebte als freier Schriftsteller in Tübingen, später in München-Solln und in Wolfratshausen. Er war Mitglied der Preußischen Dichterakademie (1926) und wurde 1911 mit dem Bauernfeld-Preis, 1943 mit dem Grillparzer-Preis und 1958 mit dem Sudetendeutschen Kulturpreis ausgezeichnet. Aus seinem umfangreichen Werk seien als wichtigste Titel genannt: die Dramen „Giordano Bruno“ (1903), „Die Brücke“ (1929), „Jagt ihn – ein Mensch“ (1931), „Gregor und Heinrich“ (1934), die Tetralogie „Götter und Menschen“ (1944), die Romane „Amor Dei“ (1908), „Meister Joachim Pausewang’ (1910), „Montsalvasch“ (1912), die Trilogie „Paracelsus“ (1917-1926), „Das gottgelobte Herz“ (1938), die Gedichtbände „Der Dornbusch brennt“ (1922), „Lyrisches Brevier“ (1928), „Vox humana“ (1940), ferner „Die Bauhütte. Elemente einer Metaphysik der Gegenwart“ (1925), „Karlsbader Novelle“ (1929), „Weihnachtsgeschichten“ (1933), „Die Begegnung auf dem Riesengebirge“ (Novellen, 1932, „Bauhüttenphilosophie“ (1942) und die Autobiographie „Sebastian Karst über sein Leben und seine Zeit“. Eine Gesamtausgabe seiner Werke in 14 Bänden erschien 1957 ff.

(1978)

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