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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Krusch, Bruno

Historiker, Archivar

* 1857, 08.07.
Görlitz/Niederschlesien

† 1940, 29.06.
Hannover

Er wurde Historiker und leitete als Direktor das Preußische Staatsarchiv in Hannover von 1910 bis 1923. Außerdem war er in der Zentraldirektion der „Monumenta Germaniae historica“ Abteilungsleiter. Von seinen zahlreichen historischen Publikationen sind zu nennen: „Studien zur christ­lichen mittelalterlichen Chronologie“, „Geschichte des Staatsarchivs zu Breslau“, 1908, „Die Hannoversche Klosterkammer“, 1919, „Die Lex Bajuvariorum“, 1924, und vor allem die „Scriptores rerum Merovingicarum“, ein großes quellenkundlich wichtiges Werk, das er zusammen mit Walter Levison herausgab und dessen Bände 2-7 von ihm selbst stammen (1884 bis 1920).

(1965)

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