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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Lissner, Ivar

Redakteur, Schriftsteller

* 1919, 23.04.
Riga/Livland

† 1967, 04.09.
Les Ecovets sur Ollon/Schweiz

Geboren in Riga, studierte der Schriftsteller Ivar Lissner in Paris, Lyon und Berlin, promovierte zum Dr. jur. und studierte danach Archäologie und Kunstgeschichte. Er wurde bekannt durch seine Bücher  „Völker und Kontinente“, „Menschen und Mächte am Pazifik“ (1938). Lissner unternahm ausgedehnte Studienreisen in allen Kontinenten der Erde, wurde im Jahre 1949 Chefredakteur der Zeitschrift  „Kristall“ und arbeitete freiberuflich für große internationale Zeitschriften. Von seinen Buchveröffentlichungen seien genannt: „So habt ihr gelebt“ (Die großen Kulturen Menschheit, (1954), „Die Cäsaren. Macht und Wahn“ 1956, Neuauflage 1969 unter dem Titel  „So lebten die römischen Kaiser“), „Aber Gott war da“ (1958, Neuauf­lage 1975 unter dem Titel  „So lebten die Völker der Urzeit“), „Vom Baikal weht der Wind“ (1960), „Rätselhafte Kulturen“ (1961, Neuauflage 1973 unter dem Titel  „Die Rätsel der großen Kulturen“), „Wir sind das Abendland“ 1966), „Wir alle suchen das Paradies“. Seine Werke wurden zahlreiche Fremdsprachen übersetzt. Aus dem Französichen übersetzte Lissner  „Frauen, die man umarmt“ von Henry de Montherlant (1962).

(1977)

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