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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Meckauer, Walter

Schriftsteller

* 1889, 13.04.
Breslau

† 1966, 06.02.
München

Geboren in Breslau, wurde der Schriftsteller Walter Meckauer zunächst Bankbeamter (1910 -1911 in Peking). Er studierte und promovierte zum Dr. phil., wurde Bibliothekar in Breslau, arbeitete in Berlin im Ullstein-Verlag und als Dozent an der Theaterschule von Max Reinhardt. Er war danach Dramaturg in Gleiwitz und Chemnitz. Im Jahre 1933 emigrierte Meckauer nach Italien, 1939 in die Schweiz und 1939 schließlich nach New York, von wo er im Jahre 1952 nach Deutschland zurückkehrte, wo er in München seinen Wohnsitz nahm. Der Erzähler, Dramatiker und Essayist Meckauer hat zahlreiche Werke veröffentlicht, von denen nachfolgend einige Titel genannt seien. Er schrieb u. a. die Novellen „Die Bergschmiede“ (1916), „Begegnungen mit einem Faun“ (1922), „Herr Eßwein“ (1923), die Romane „Die Bücher des Kaisers Wutai“ (1928), „Mädchen in der Fürsorge“ (1929), „Ruinierte Existenz“ (1930), „Der Fall LK 101“ (1932), „Der wilde Otten“ (1933), „Soldat Colin“ (1939), „Wolfgang und die Freunde“ (1949), „Die Sterne fallen herab“ (1952), „Venus im Labyrinth“ (1953), „Viel Wasser floß den Strom hinab“ (1957), „Gassen in fremden Städten“ (1959). Er veröffentlichte ferner Gedichte, Essays, Erzählungen und Komödien.(1976)

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