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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Meissner, Alfred

Lyriker, Schriftsteller

* 1822, 15.10.
Teplitz

† 1885, 29.05.
Bregenz

Nach seinem Studium in Prag schloß er sich dem Dichter­kreis des „Jungen Böhmen“ an. Sein lyrisches Epos „Ziska“ wurde in Österreich verboten. Er ging daher nach Leipzig, Dresden und Paris. 1848 kehrte er in die Heimat zurück. Er wurde Mitglied des revolutionären Nationalausschusses in Prag. Bei einem erneuten Aufenthalt in Paris lernte er Heinrich Heine kennen. Seit 1869 lebte er in Bregenz. Er schrieb Dichtungen und Romane, die von 1871 bis 1873 in einer achtzehnbändigen Ausgabe seiner Gesammelten Schrif­ten erschienen. Zwei Bände füllte „Die Geschichte meines Lebens“.

Bibl.: Th. Tupetz: „Alfred Meissner“ in „Sudetendeutsche Lebensbilder«, 2/1930; ADB; Kosch; Wurzbach; Wehl: „Alfred Meissner“, 1892; Ade: „Der junge Meissner“, 1914.

(1972)

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