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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Moszkowski, Moritz

Pianist, Komponist

* 1854, 23.08.
Breslau

† 1925, 04.03.
Paris

Den ersten Musikunterricht erhielt der Pianist und Komponist Moritz Moszkowski in Breslau und in Dresden, seine Ausbildung am Stern’schen und am Kullak’schen Konservatorium, an dem er auch als Lehrer tätig gewesen ist, in Berlin. Seit dem Jahre 1873 weilte er als Virtuose auf Kunstreisen. Er ließ sich im Jahre 1897 in Paris nieder. Die Berliner Akademie der Künste wählte ihn im Jahre 1899 zu ihrem Mitglied. Seine Werke zeichnen sich durch Routine und Gefälligkeit aus, die besonders in seinen Salonstücken, wie etwa den „Spanischen Tänzen“ zutage tritt. Er komponierte die Oper „Boabdil“ (1892), das Ballett „Laurin“ (1896), die Symphonische Dichtung „Jeanne d’Arc“ (op. 19), sechs Orchesterstücke zu „Don Juan und Faust“, Orchestersuiten, Violin- und Klavierkonzerte.(1975)

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