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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Nack, Emil

Musikwissenschaftler, Schriftsteller

* 1892, 03.07.
Prag


Er besuchte das Gymnasium in Wien und studierte dort Philosophie. Nach seiner Promotion zum Dr. phil. wurde er Gymnasialprofessor, dann Professor an der Akademie für Musik und darstellende Kunst. Mehrere Studienreisen führten ihn zum Mittelmeer. Intensiv beschäftigte er sich dort mit der Kultur des klassischen Altertums. Als Jugendbuchautor wurde er im Rahmen des deutschen Jugendouch-preises ausgezeichnet. Er schrieb die Bücher: „Hellas. Land und Volk der alten Griechen“, 1955; „Rom. Land und Volk der alten Römer“, 1956; „Germanien. Länder und Völker der Germanen“, 1958; „Ägypten und der vordere Orient im Altertum“, 1962; die alle auch ins Spanische über­setzt wurden. Ferner schrieb er eine Reihe literaturgeschicht­licher Monographien, u. a. das „Mörike-Buch“, 1925“ „Justi-nus Kerner“, 1926; „Reuter und Rosegger“, 1931. In drei Bänden hat er das Gesamtwerk von Bruno Ertler heraus­gegeben. Er war Mitarbeiter an Castles „Deutsch-österreichi­scher Literaturgeschichte“.

Bibl.: Handlexikon: Literatur aus Böhmen, Mähren und Schlesien, 1969.

(1972)

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