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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Petyrek, Felix

Pianist, Komponist

* 1892, 14.05.
Brünn/Mähren

† 1951, 01.12.
Wien

Der Komponist und Pianist Felix Petyrek wurde als Sohn des Kaiserlichen Rates, Chormeisters und Organisten Professor August Petyrek in Brunn geboren. Er wirkte von 1919-1921 als Klavierlehrer am Mozarteum in Salzburg und von 1921-1923 an der Orchesterschule, die der Hochschule für Musik in Berlin angeschlossen war. Er leitete von 1923-1926 eine Klasse für Klavier und Theorie in Abbazia (Istrien) und war von 1926-1930 Professor der Meisterklasse für Klavier und Lektor für Musikwissenschaft am Odeon in Athen. Im Jahre 1930 ging er nach Stuttgart an die Hochschule für Musik als Klavierlehrer und 1949 nach Wien an die Musikakademie, wo er nach zwei Jahren starb. Felix Petyrek gab zahlreiche Klavierabende mit moderner Musik. Er komponierte die Opern „Die arme Mutter und der Tod“ (1923) und „Der Garten des Paradieses“, ferner Chorwerke, Pantomimen („Komödie“), geistliche Musiken, Kinderstücke und Konzertetüden für Klavier, Choralvariationen, eine Sinfonietta, ein Divertimento und ein Scherzo für Orchester und widmete sich der Bearbeitung und Sammlung von Volksliedern und der Bearbeitung alter Arien.(1976)

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