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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Sacher-Masoch, Alexander von

Schriftsteller

* 1901, 18.11.
Wittkowitz/Mähren

† 1972, 17.08.
Wien

Der Erzähler, Lyriker und Dramatiker Alexander von Sacher-Masoch studierte von 1920-1925 Philologie und Chemie in Graz und promovierte zum Dr. phil. Er hielt sich von 1938-1945 in der Emigration auf. Als Mitglied gehörte er dem Osterreichischen P.E.N.-Club an, dessen Generalsekretär er in den Jahren von 1946-1950 in Wien war.

Zu seinen Werken gehören: „Zeit der Dämonen“ (Gedichte, 1946), „Die Parade“ (Roman, 1946), „Beppo und Pule“ (Roman einer Insel, 1948), „Piplatsch träumt“ (Zigeunergeschichte 1947), „Abenteuer eines Sommers“ (Roman, 1949), die Kindergeschichten „Der verlorene Garten“ (1956), „Vierbeinige Geschichten“ (1956), der Roman „Die Ölgärten brennen“ (1958), der Roman „Auf einem anderen Stern“ (1952), die Erzählung „Es war Gunter“ (1958). Sacher-Masoch schrieb das Hörspiel „Das unsichtbare Volk“ (1949) und übersetzte aus dem Ungarischen.

Lit.: Der Große Brockhaus, Bd. 10; Karl August Kutzbach: Autorenlexikon der Gegenwart.

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