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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Schütz, Joseph

Slawist

* 1922, 04.10.
Kathreinfeld/Banat


Nach dem Studium der Slawistik in München wurde er 1961 Privatdozent, 1963 Universitätsdozent und 1964 or­dentlicher Professor für Slawische Sprachen und Literatur in Erlangen. Er gab die Schriften „Die geographische Termi­nologie des Serbokroatischen“ (1957) und „Das handschrift­liche Missale illyricum-cyrillicum Lipsiense“ (1963) heraus. Weitere Arbeiten veröffentlichte er unter den Titeln: „Komnenos im serbokroatischen Namenschatz“ (1957), „Noch ein Tabu-Wort für Schlange im Slawischen“ (1957), „Über die Eigenart des enklit. Pronominalsystems im Altrussischen“ (1963), „Der slaw. Name des Purpurs“ (1967), „Die slaw. Mythologie und die Etymologie“ (1968), „Zum Selbstver­ständnis des Igorlied-Dichters“ (1968). Er schrieb zahl­reiche Aufsätze für slawische Zeitschriften. Seit 1965 ist er Mitherausgeber der wissenschaftlichen Vierteljahresschrift „Die Welt der Slawen“. Er edierte die Volksmärchen aus Jugoslawien.

Bibl.: Kürschners Gelehrtenkalender 1970.

(1972)

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