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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Schweinfurth, Philipp

Kunsthistoriker

* 1887, 29.08.
Riga/Livland

† 1954, 26.06.
Istanbul

Der Kunsthistoriker Philipp Schweinfurth besuchte das Stadtgymnasium in Riga, studierte Kunstgeschichte in Heidelberg und promovierte im Jahre 1910 zum Dr. phil. Er ging zunächst als Privatgelehrter nach München und wirkte danach in seiner baltischen Heimat als Dozent an der Lettländischen Universität in Riga (1919-1926), zugleich auch an der Kunstakademie (1924-1926). Von 1927-1932 war er Privatdozent und von 1932-1935 außerplanmäßiger außerordentlicher Professor der Kunstgeschichte an der Universität Breslau. Er ging im Jahre 1936 nach Berlin, wo er zunächst außerordentlicher und von 1945-1949 ordentlicher Professor für frühchristliche Kunst an der dortigen Universität war. Im Jahre 1949/50 nahm er einen Lehrauftrag für byzantinische Kunstgeschichte an der Universität in Zürich wahr. Seit 1950 wirkte er als Professor in Istanbul. Zu den Schriften des Gelehrten über sein eigentliches Forschungsgebiet, die russische und byzantinische Kunst, gehören neben kleineren Veröffentlichungen „Geschichte der russischen Malerei im Mittelalter“ (1930) und „Die byzantinische Form, ihr Wesen und ihre Wirkung“ (1943).

(1979)

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