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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Schwerdfeger, Kurt

Bildhauer

* 1897, 20.06.
Deutsch-Puddiger/Ostpommern

† 1966, 09.08.
Hildesheim

Der Bildhauer Kurt Schwerdtfeger, Sohn eines Lehrers, studierte 1919/1920 Kunstgeschichte und Philosophie an den Universitäten Königsberg i. Pr. und Jena und von 1920 bis 1924 am Bauhaus in Weimar als Schüler von Johannes Itten und Oskar Schlemmer. Er war von 1925-1937 Leiter der Bildhauerklasse an der Werkkunstschule in Stettin und Mitglied des Deutschen Werkbundes bis zur Auflösung im Jahre 1933. Er wurde im Jahre 1937 aus dem Lehramt entlassen, seine Arbeiten aus dem öffentlichen Museumsbesitz entfernt. Nach Jahren des Kriegsdienstes (1939-1945) und dem Verlust sämtlicher Arbeiten durch Kriegseinwirkung wurde er im Jahre 1946 Professor für Kunstpädagogik an der Pädagogischen Hochschule in Alfeld/Leine. Seine Arbeiten waren seit 1945 auf Kollektivausstellungen in verschiedenen Städten der Bundesrepublik Deutschland zu sehen, öffentlich aufgestellte Freiplastiken Schwerdtfegers befinden sich u. a. in Alfeld/Leine, auf Schloß Burg an der Wupper, Hameln, Hildesheim, Bad Münder, Northeim, Peine, Salzgitter und Springe am Deister. Schwerdtfeger verfaßte „Bildende Kunst und Schule“ (41960).(1976)

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