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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Swoboda, Karl Maria

Kunsthistoriker

* 1889, 28.01.
Prag

† 1977, 11.07.
Rekawinkel

Der ehemalige Direktor des Kunsthistorischen Instituts an der Wiener Universität Karl Maria Swoboda begann seine akademische Laufbahn als Student und später Assistent bei Max Dvorak in Wien und habilitierte sich dort mit dem noch heute grundlegenden Werk „Römische und romanische Paläste“ (1919). Im Jahre 1934 übernahm er die Kunsthistorische Lehrkanzel an der Deutschen Universität in Prag. 1946 kehrte er als Ordinarius nach Wien zurück. Die erfolgreiche Lehrtätigkeit Swobodas ging mit einer ausgebreiteten Forschungstätigkeit Hand in Hand. Im Mittelpunkt seiner Forschungen standen die italienische Protorenaissance, der römische und romanische Palastbau, die romanische Malerei Österreichs, die mittelalterliche Kunst der Sudetenländer, wie überhaupt allgemeine Probleme der mittelalterlichen Kunst. Hauptwerke: Das Florentiner Baptisterium, 1913, Römische und romanische Paläste, 1919, Neue Aufgaben der Kunstgeschichte, 1935, Peter Parler, 1940, Berührungen der christlich-abendländischen Kunst mit der des Islams, 1952.

Bibl.: Festschrift Karl M. Swoboda, Wien 1959.

(1979)

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