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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Teutsch, Walter

Maler, Graphiker

* 1883, 25.05.
Kronstadt/Siebenbürgen

† 1964, 27.01.
München

Als Neunzehnjähriger verließ der Bankangestellte Walther Teutsch seine Vaterstadt. Er wollte Maler werden. Er besuchte die Kunstakademie in München, lehrte dann selbst an ihr und wurde schließlich ihr Ehrenmitglied. Bekannt wurde er durch seine Holzschnittfolgen zu Schlegels „Lucinde“ und zu den Shakespeare-Sonetten. Er veröffentlichte graphische Arbeiten im „Jahrbuch der Jungen Kunst“, in der „Jugend“, im „Simplizissimus“ und in der „Kunst“. Teutsch gehörte der „Neuen Sezession“ an und entwickelte sich innerhalb der Münchner Kunstwelt zu einem höchst individuellen Talent. In seiner Jugend hatte er schöpferische Impulse von Hans von Marée empfangen, dem er sich wesensverwandt zeigte, ohne ihm zu verfallen. Vereinfachung der Formen, überzeugende Komposition, Reinheit der Farben und eine hintergründige Musikalität zeichnen sein Werk aus.

Bibl.: Wühr, H.: Walther Teutsch in Südostdeutsche Vierteljahresblätter, München 1960 S. 129-133.(1974)

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