Kulturportal
Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Wilke, Rolf

Schriftsteller

* 1898, 19.01.
Swinemünde


Als Sohn eines Schuhmachermeisters wurde der spätere Lehrer, dann freie Schriftsteller geboren. Seine Berufsausbildung begann in Kam­min, wurde durch den Ersten Weltkrieg unterbrochen und danach in den Seminaren Bütow und Preußisch-Friedland fortgesetzt. Damit blieb er dem Osten verbunden als Lehrer, später als Schulleiter. Die Grenzmark wurde auch zum Schauplatz der meisten seiner Werke: „Ge­dichte eines Handwerksburschen“, „Mit dem Schuster­hammer unterwegs“, „Bauer Krümpermann“, „Landnot“ (Schauspiel), „Der Zwielandweg“ (Roman). „Mädchen, Bräute, Mütter“ schildert die weiteren Schicksale der Ostlandfrauen während des Zweiten Weltkrieges und insbesondere danach. Ein Schicksalsroman ist auch sein bekanntestes Werk „Der Notweg des Friedrich Wilhelm Bärenbrot“. Die Landsmannschaft Weichsel-Warthe ver­lieh ihm 1958 den Erzählerpreis.

Bibl.: Karl Konrad: Rolf Wilke, Schulmeister, Poet und Mensch; Kürschners Deutscher Literatur-Kalender 1967.

(1969)

Wünschen Sie Änderungen oder Ergänzungen? Dann schreiben Sie uns dies bitte mit Angabe der betreffenden Person.