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Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Zerlik, Otto

Lehrer, Dichter, Schriftsteller

* 1907, 04.01.
Uittwa, Kr. Tepl

† 1989, 24.04.
Geislingen a.d. Steige

Wanderlehrer war er beim Bund der Deutschen in Teplitz-Schönau, Kulturreferent der Landesbauernschaft Sudeten­land in Reichenberg. Seit der Vertreibung lebt er (1972) in Geislingen/Steige. Seit 1953 ist er Schriftleiter der „Karlsbader Zeitung“, Herausgeber des „Jahrbuches der Egerländer“. Bekannt wurde er vor allem als Erzähler und Mundart­dichter. Er schrieb: „Heimliches Blühen“, Gedichte, 1936; „A Herzl für d’Hoimat“, Gedichte und Erzählungen, 1936; „’s blöhit da Epflbam“, Gedichte, 1943; „Egerländer Bauernjahr“, Gedichte, 1955; „Das Kurbarometer“, eine Sammlung von Witzen, Historien und Anekdoten, 1965, „Das Herzlichtlein“, Gedichte, 1968. In der Sammlung „Pflug und Garbe“ hat er 1937 Bauernlieder herausge­geben, 1938 edierte er das Josef-Hofmann-Volksbuch, 1949 die Anthologie „Heimat, meine Erde“. Sagen sam­melte er im „geweihten Brünnlein“, 1952; Egerländer Spruchweisheit in „Erlebtes und Erprobtes“ 1966.

Bibl.: Handlexikon: Deutsche Literatur in Böhmen, Mähren und Schlesien, 1969.

(1972)

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