Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen
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Soforthilfeprogramm “Heimatmuseen in ländlichen Räumen”

Achtung: Das unten stehende Programm ist zum jetzigen Zeitpunkt überzeichnet. Ob eine weitere Förderung in diesem Jahr folgt, so dass weitere Anträge eine Chance auf Berücksichtigung haben, ist zur Zeit ungewiss. Eingehende Anträge werden jedoch vorerst abgelegt. Weitere Informationen zum Programm, zur Ausschreibung und zu Ansprechpartnern finden Sie auf der Seite: https://www.dvarch.de/themen/soforthilfeprogramm/

Zeichen für den Erhalt unseres kulturellen Erbes

Kulturstaatsministerin Monika Grütters fördert das Projekt
„Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ des Deutschen Verbandes für Archäologie mit 1,5 Millionen Euro. Das Programm ermöglicht in Gemeinden mit bis zu 20.000 Einwohnern den Bauunterhalt und die Modernisierung von Heimat- und Freilichtmuseen, Bodendenkmälern und archäologischen Stätten.

Monika Grütters erklärt: „Seit Jahren setzen wir uns für die Kultur in ländlichen Räumen und für gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Deutschland ein. Mit diesem Soforthilfeprogramm leisten wir hier jetzt einen weiteren wichtigen Beitrag. Heimatmuseen stiften Identität und stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Zudem sind sie wichtige Kultur- und Begegnungsorte in ländlichen Räumen. Das oft von kleinen, auch ehrenamtlichen Initiativen getragene Angebot vor Ort wollen wir stärken und erhalten. Damit setzen wir in Zeiten der Krise bewusst ein deutliches Zeichen zum Erhalt unseres kulturellen Erbes.“

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ richtet sich an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmälern. Die Höhe der einzelnen Förderung ist auf 25.000 € begrenzt. Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“ ist Teil des Förderprogramms „Kultur in ländlichen Räumen“. Die Mittel stammen aus dem „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ des
Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft.

Auch die Heimatmuseen und -sammlungen der Vertriebenen und Flüchtlinge sind grundsätzlich antragsberechtigt, sofern sie in Gemeinden mit weniger als 20.000 Einwohnern angesiedelt sind.