Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1215

Der Kardinal aus Oberschlesien

Montag, 30 Januar 2006

Zum Tode von Leo Kardinal Scheffczyk, dem Meister der katholischen Dogmatik und der sympathischen Bescheidenheit

Als Papst Johannes Paul II. Professor Leo Scheffczyk am 21. Januar 2001 in das Kollegium der Kardinäle berief, zitierte die „Süddeutsche Zeitung“ den soeben hoch geehrten Theologen mit den Worten „zu groß für mich“ und kommentierte: „Das sagt der emeritierte Münchner Dogmatikprofessor wohl nicht deshalb, weil es sich so gut anhört in einem so bedeutenden Moment.


Von: Herbert Hupka (KK)

Leo Kardinal Scheffczyk. Bild: Archiv

Ihr lagen die „speziellen Aufgaben“ nicht

Montag, 30 Januar 2006

Dissidentin der ersten kommunistischen Stunde: Inge Berndt verweigerte sich schon unter Dienstherr Ernst Bloch den Versuchen der Instrumentalisierung von Philosophie in der frühen DDR

Sie löste ihr Arbeitsverhältnis mit der Universität Leipzig, dem Institut für Philosophie und mit ihrem Dienstherrn Professor Dr. Ernst Bloch zum 15. Februar 1953 denkbar einfach auf, sie wolle sich ein neues Arbeitsgebiet suchen.


Von: Gerald Wiemers (KK)

 

Sie fiel den Nazis, ihr Andenken den Kommunisten zum Opfer

Montag, 30 Januar 2006

Auf daß es nicht damit sein Bewenden hat, werden Zeitzeugen zum Lebenslauf der „Nesthäkchen“-Erfinderin Else Ury gesucht

Nach 1939 war es ruhig geworden um das Haus Nr. 181 an der Hauptstraße von Krummhübel im Riesengebirge, an dessen Giebel in Sütterlinschrift der Name „Nesthäkchen“ prangte.

Von: Karl-Heinz Drescher – Michael Ferber (KK)

Idyllisch, trügerisch: Das Haus in Krummhübel, in dem Else Ury gelebt hat, strahlt auch heute noch etwas von der Heimeligkeit aus, die das „Nesthäkchen“ so vielen Kindern vermittelt hat. Bild: Michael Ferber

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