Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1236

Stetig besser scheitern

Freitag, 30 März 2007

Gert Fabritius malt es uns aufs schönste vor

Existentielle Koordinaten bestimmen das künstlerische Werk von Gert Fabritius (geboren in Siebenbürgen 1940). Davon kann sich der Betrachter bis zum 6. Mai im Museum im Kleinhues-Bau, Kornwestheim, überzeugen.

 

Von: Irmgard Sedler / Günter Baumann (KK)

„Zieder Totentanz“. Bilder aus der Ausstellung

Bilder des „zehnfach interessanten Landes“

Freitag, 30 März 2007

Tausendfach gesammelt: Albrecht Haselbachs Schlesien-Fundus wird in Regensburg und Görlitz aufbereitet und gezeigt

Fasziniert von der kulturellen Energie, die über Jahrhunderte von seiner Heimat im heutigen Polen ausging, erwarb Albrecht Haselbach (1892–1979), Brauereibesitzer in Namslau, Anfang der 1940er Jahre eine einzigartige Sammlung von über 4000 Kupferstichen, Radierungen, Lithographien, Druckgraphiken und Zeichnungen.

Von: (KK)

Es hat den Anschein, als erweiche Heimatliebe sogar dem Graphiker den Stift und lasse die Konturen schmelzen: Riesengebirgspanorama aus der Sammlung Haselbach. Bild aus der Ausstellung

Bücher machen Schule, wer aber macht die Bücher?

Freitag, 30 März 2007

Und wie? Ausstellung „Schulbücher im Fadenkreuz von Wissenschaft und Politik“ zum Jahrestag der deutsch-polnischen Kommission

Der alte Streit ist nicht vergessen: Schulbücher stehen im Fadenkreuz von Wissenschaft und Politik. Als 1976 die Schulbuchempfehlungen in der alten Bundesrepublik veröffentlicht wurden, gab es postwendend härteste Kontroversen zwischen Befürwortern und Gegnern, Experten des Vertriebenenverbandes erarbeiteten Alternativ-Empfehlungen – allerdings ohne polnische Beteiligung zum Beispiel aus Exilkreisen.

Von: Karlheinz Lau (KK – Preußische Allgemeine Zeitung)

Zwar wachse, wo Gefahr sei, das Rettende auch, tröstet uns der Dichter, doch sieht es nicht aus, als könnte man sich darauf verlassen: „Mutmaßungen über die Arche“ von Gert Fabritius

Ritterschaften und Petschaften

Freitag, 30 März 2007

Das Herder-Institut in Marburg ist in Deutschland die wohl bedeutendste Forschungsstätte für Themen der baltischen Geschichte

Das 1950 in Marburg gegründete Herder-Institut ist eine Service-Einrichtung für die historische Ostmitteleuropa-Forschung mit seinen Sammlungen, seinen Publikationen und seinen Forumsaktivitäten.

Von: Peter Wörster / Dorothee M. Goeze (KK)

Stolz, gestochen und gedruckt: Vedute von Danzig aus den Beständen des Herder-Instituts in Marburg

Nichtalltäglicher Dienst im Alltag

Freitag, 30 März 2007

Anton Cosa, der katholische Bischof von Moldova, ist tätiger Zeuge einer dramatischen Gegenwart im ärmsten Land Europas

Hätte es die Sowjetunion nicht gegeben, wäre Bischof Anton Cosa von Moldova heute auch Bischof für viele Rußlanddeutsche. Denn zu seinem Bistum gehört Tiraspol, einst Bischofssitz und Mittelpunkt für 335000 Rußlanddeutsche.

Von: Norbert Matern (KK)

Nicht die Faust in der Tasche ballen, sondern damit auf den Tisch schlagen: Anton Cosa. Bild: der Autor

Verständigung, das „sanfte Gesetz“ der Gegenwart

Freitag, 30 März 2007

Ihm folgt der Adalbert Stifter Verein seit 60 Jahren

Als einen „festen Grund, auf den die deutsch-tschechische Zusammenarbeit bauen kann“, schätzte einst Václav Havel, tschechischer Ex-Staatspräsident und zeitgenössischer Schriftsteller von Rang, die Arbeit des Adalbert Stifter Vereins ein.

 

Von: Hans Gärtner (KK)

 

„Aufbau West“

Freitag, 30 März 2007

Eine Schau der beachtlichen Eigenleistung von Vertriebenen und Flüchtlingen bei ihrer Integration im Westen Deutschlands

Mehr als 10 Millionen Flüchtlinge und Vertriebene kamen nach 1945 in die drei westlichen Besatzungszonen. „Aufbau West“ ist eine Ausstellung des LWL-Industriemuseums – Landesmuseum für Industriekultur, die bereits 2005/2006 mit großem Zuspruch in Dortmund gezeigt wurde.

Von: (KK)

Der fragende Blick mag auch der Vergangenheit gegolten haben, der Baustein aber ausschließlich der Zukunft: Ziegeleiarbeiter. Bild aus der Ausstellung

Frag mich was Leichteres

Freitag, 30 März 2007

Zur Problematik von Gesprächsrunden im Fernsehen

Daß durch das Fernsehen Millionen gleichzeitig Zuhörer sein und dabei auch den Diskutanten ins Gesicht sehen können, ist eine Bereicherung für die Meinungsbildung des Zuschauers als Staatsbürger und – bei Themen ohne politischen Bezug – als selbständig denkender Mensch.

Von: Eberhard G. Schulz (KK)

 

Ira et studio et televisio

Freitag, 30 März 2007

Mit polemischer Vehemenz hat unser Autor Jörg Bernhard Bilke im letzten Heft (KK 1235 vom 10. März) den Teilnehmern der Gesprächsrunde bei Sabine Christiansen zum Fernseh-Zweiteiler „Die Flucht“ Wissenslücken nachgewiesen. So erfrischend das erscheint, so notwendig ist es, Unstimmigkeiten richtigzustellen, die im Eifer der aktuellen Diskussion auch der Redakteur übersehen hat.


Von: (KK)

 

„Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort…“

 Freitag, 30 März 2007

Anmerkungen zu dem Filmepos „Die Flucht“

Alle Vorabkritiken lagen gründlich daneben: Das Filmepos „Die Flucht“ ist keine Seifenoper, in der es Maria Furtwängler nicht unter einer Gräfin getan und in der sie sich zuallererst zwischen zwei Männern zu entscheiden gehabt hätte.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Mit Schau und Spiel hat ihr Schauspiel weniger zu tun als mit Wissen und Bewußtsein: Maria Furtwängler

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