Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1252

Freiheit der Kinder Gottes

Mittwoch, 20 Februar 2008

Ihr Banater Verfechter Bischof Sebastian Kräuter ist gestorben

Am frühen Morgen des 29. Januar 2008 ist in Temeswar der emeritierte Diözesanbischof Monsignore Sebastian Kräuter, wohlbegleitet von Ordensschwestern, im Caritas-Hospiz im gesegneten Alter von 85 Jahren entschlafen.

Von: Luzian Geier (KK)

Eher bescheidenes, dennoch würdevolles Barock: der Temeswarer Dom, gesehen von dem Banater Maler Franz Ferch. Bild: Gerhart-Hauptmann-Haus Düsseldorf

Hohe Kunst hoch im Kurs

Mittwoch, 20 Februar 2008

Die Auktionen des Kölner Kunsthauses Lempertz erzielten auch im abgelaufenen Jahr wieder Spitzenpreise. Unter den Angeboten des Auktionshauses waren wieder Werke ostdeutscher Künstler und osteuropäische Maler der Modernen Klassik. Die gegenstandsfreie Komposition des in Pommern geborenen Otto Freundlich…


Von: (KK)

 

Schlesien als Hort der Toleranz

Mittwoch, 20 Februar 2008

Ausstellung zur Altranstädter Konvention in Görlitz

Im Jahre 1707 schlossen König Karl XII. von Schweden und Kaiser Joseph I. die Altranstädter Konvention. Dieses Ereignis ist ein Meilenstein in der Geschichte der „schlesischen Toleranz“.

Von: (KK)

Antikisch-allegorisch gestochen kommen die spätmittelalterlichen Würden- und Entscheidungsträger daher: Schlesien kniet vor Karl XII. und bittet um Beistand. Stich von Christian Fritsch. Bild aus der Ausstellung

Vernunft ist nicht national

Mittwoch, 20 Februar 2008

Die Kopernikus-Gruppe erhielt den Viadrina-Preis

Der deutsch-polnische Gesprächskreis Kopernikus-Gruppe erhielt den Viadrina-Preis 2007, der am 30. November 2007 in einer Feierstunde im Senatssaal der Europa-Universität Viadrina Frankfurt (Oder) vergeben wurde.

Von: (KK)

 

„Alt.arm.allein“

Mittwoch, 20 Februar 2008

Leider ist der Zusammenhang so eng, wie das Schriftbild es zeigt

Im Vorgriff auf die Pfingstaktion 2008 stand das diesjährige, das 15. Renovabis-Partnerschaftstreffen unter dem eigenwillig formulierten Thema „Alt.arm.allein“. 134 Teilnehmer aus Deutschland und den ostmitteleuropäischen Nachbarstaaten analysierten in Freising die Situation der Alten in Tschechien, Rumänien und Ungarn.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Kirchengeschichte im Baltikum

Mittwoch, 20 Februar 2008

Daß sie auch deutsch war, erfahren jetzt lettische Studenten

Kirchengeschichte im Baltikum ist das Thema des 6. Seminars an der Pädagogischen Akademie in Liepaja/Libau, Lettland, vom 22. bis zum 24. April 2008. Die Reihe der bisherigen Seminare – Deutschbaltische Literatur, Deutschbaltische Kunst, Deutschbaltische Musik, Baltische Geschichte, Nationalbewegungen im Baltikum – wird mit dieser Tagung fortgesetzt.

Von: (KK)

 

Eine erschöpfliche Quelle

Mittwoch, 20 Februar 2008

Leuthen. Berlin 1904. Neudruck. Melchior-Verlag, Wolfenbüttel [2007], 156, 43 S. (Die Kriege Friedrichs des Großen, Dritter Teil: Der Siebenjährige Krieg 1756–1763, 6. Band)

Vor 250 Jahren standen sich am 5. Dezember 1757 die österreichischen und preußischen Truppen nördlich von Breslau gegenüber. Diese Schlacht ist bis heute nach dem umkämpften Leuthen bekannt. Denn an diesem kalten Wintertag gelang es Friedrich dem Großen, sich vor Eröffnung der Schlacht in linearer Schlachtordnung abzuwenden.


Von: Stephan Kaiser (KK)

 

Der Golem ging mit nach Mexiko

Mittwoch, 20 Februar 2008

Alice Rühle-Gerstel: Der Umbruch oder Hanna und die Freiheit. Ein Prag-Roman. Aviva Verlag, Berlin 2007, 444 Seiten, 24,50 Euro

Hanna Last verläßt Deutschland. Heimlich. Von Dresden aus fährt sie mit dem Bus in Richtung tschechische Grenze. Begleitet wird sie von einem Genossen bis kurz vor die Grenze. Hanna verläßt Deutschland, dessen Staatsbürgerschaft sie durch ihre Heirat mit Karl Last erworben hat.


Von: Ulrich Schmidt (KK)

 

It’s the economy, stupid!

Mittwoch, 20 Februar 2008

Zur politischen Ökonomie der deutsch-polnischen Beziehungen, 1900–2007. Hg. v. Dieter Bingen, Peter Oliver Loew und Nikolaus Wolf. Veröffentlichungen des Deutschen Polen-Instituts, Band 25. Harrassowitz, Wiesbaden 2008, 339 Seiten, 28 Euro

Die deutsch-polnischen Beziehungen haben sich im vergangenen Jahrhundert vielfach gewandelt, bevor der politische Umbruch von 1989 eine ungeahnte Intensivierung mit sich brachte.


Von: (KK)

 

Der Natur treu und sich selbst

Mittwoch, 20 Februar 2008

Der vor hundert Jahren in Oberschlesien geborene Maler Albert Ferenz hat seine Zeitzeugenschaft künstlerisch und organisatorisch umgesetzt

Der Oberschlesier Albert Ferenz, geboren vor hundert Jahren in Groß Hoschütz, der mit 47 Jahren in München seßhaft wurde und hier als freier Maler und Restaurator bis zu seinem Tod 1994 tätig war, gehört zu den Persönlichkeiten, die an einer Kulturbrücke West–Ost mitgebaut haben.

Von: Günther Ott (KK)

Herrscht in der schiefesten Welt nicht ein Grades, ein Recht noch auch? Eine Antwort von Albert Ferenz: Mörbisch. Bild: der Autor

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