Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1254

Jung: die „Stadt des jungen Eichendorff“

Montag, 31 März 2008

Faksimile der Frankfurter Ausstellung in Ratibor

Zur einer bemerkenswerten Ausstellung im ehemaligen Dominikanerinnenkloster mit Heilig-Geist-Kirche lädt das Museum Ratibor ein.


Von: Norbert Willisch (KK)

 

„Eine sich ereignete, unerhörte Begebenheit“

Montag, 31 März 2008

Arno Surminski: Die Vogelwelt von Auschwitz. Novelle. Langen Müller, München 2008. 192 S., 17,90 Euro

Arno Surminski war bis jetzt hauptsächlich als Schriftsteller bekannt, der in Romanen die Schrecken von Flucht und Vertreibung, den Verlust seiner ostpreußischen Heimat und die oft schwierige Eingliederung der Vertriebenen in Westdeutschland eindrucksvoll beschrieb.


Von: Herman Beyersdorf (KK)

 

Substanzreicher Abriß schlesischer Kulturgeschichte

Montag, 31 März 2008

Eberhard Günter Schulz: Vom Beitrag der Schlesier zur deutschen Kultur: Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg, 2. Auflage 2007, 7,90 Euro

Zunächst schafft Eberhard Günter Schulz einen Rahmen für seinen Abriß über schlesische Kulturgeschichte, indem er den Schlüsselbegriff definiert. Als objektiver Begriff umfaßt „Kultur“ demnach u.a. Sprache, alltägliche Lebensformen, Wissenschaften, Künste, Technik, Wirtschaft, Politik; in subjektiver Hinsicht erscheint „Kultur“ als möglichst vollkommene Entwicklung und Nutzung der Anlagen über Generationen.


Von: Albin Lenhard (KK)

 

Ein Denkmal sollte nicht erfunden werden

Montag, 31 März 2008

Die Ruine in Lubowitz ist die des Herzoglich Ratiborschen Schlosses, nicht die von Eichendorffs Geburtshaus

Das Eichendorff-Schloß in Lubowitz bestand in seiner Eigenart, trotz laufender Anpas­sungen an die Bedürfnisse seiner Besitzer, die darin auch wohnten, von 1786 bis 1858/ 1862, als es der Herzog Viktor von Ratibor für die nunmehr darin wohnenden Pächter völlig umgestalten ließ.

Von: Franz Heiduk (KK)

Eine Ruine, die nicht ist, was man darin zu sehen wünscht: das Ratiborsche Schloß, dessen Überreste noch zu sehen sind, war nicht die Heimstatt der Eichendorffs. Bilder von Marius Schlesiona aus der zweisprachigen Monographie von Volkmar Stein, Bergstadtverlag W. G. Korn, Würzburg

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