Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1280

Von der Identität des deutschen Volkes

Donnerstag, 10 September 2009

Gedanken im Anschluß an den Tag der Heimat

Zur Identität eines Volkes gehören mehrere Elemente. Da ist zunächst die durch die gemeinsame Volkszugehörigkeit bedingte Gemeinsamkeit der geschichtlichen Überlieferung und des geschichtlichen Erlebens. Das Gewicht der geschichtlichen Überlieferung hängt natürlich ab vom Bildungsniveau. Die Wirksamkeit des zeitgeschichtlichen Erlebens ist dagegen abhängig von den Einschnitten, die die Ereignisse der Zeitgeschichte bei den einzelnen Bürgern hinterlassen haben.

Von: Eberhard Günter Schulz (KK)

Vernunft sollte sich von selbst verstehn: das Kant-Denkmal vor der Universität Königsberg/Kaliningrad. Bild: der Autor

Entwurzelte Statuen

Donnerstag, 10 September 2009

Die Königsberger Standbilder Immanuel Kants und Friedrichs I. haben eine dunkle Zeitgeschichte, die im noch Dunkleren endet

Marion Gräfin Dönhoff, die in diesem Jahr 100 geworden wäre, versicherte immer wieder, daß die von Christian Daniel Rauch geschaffene und 1857 bei Hermann Gladenbeck in Berlin-Friedrichshagen gegossene Bronzestatue Immanuel Kants in Königsberg auf dem Paradeplatz vor der Neuen Universität nach dem britischen Luftangriff am 30. August 1944 von ihr „auf Wunsch des Königsberger Kulturbetreuers im Herbst 1944 ohne den Sockel in Friedrichstein in Empfang genommen und im Park an sicherer Stelle aufgestellt" worden sei.

Von: Heinrich Lange (KK)

Verhüllt wie die neue, von Marion Gräfin Dönhoff initiierte Kant-Statue vor der Universität Königsberg/Kaliningrad (vgl. S. 3) bei ihrer feierlichen Einweihung im Jahre 1992 beschwört diese in ihren Erinnerungen auch die Geschichte des Originals von Christian Daniel Rauch. Bild: der Autor

Von der Pubertät der Demokratie

Donnerstag, 10 September 2009

Brünner Symposium von Ackermann-Gemeinde und Bolzano-Stiftung

Unterschiedliche Aspekte der Demokratie – ihre Grundlagen, die Entwicklung in den Staaten Mittel- und Osteuropas, Verbesserungen – beleuchtete das 18. Brünner Symposium, das von der Ackermann-Gemeinde und der Bernard-Bolzano-Gesellschaft durchgeführt wurde.

Von: Markus Bauer (KK)

Weiß gedeckte Tische, doch keine leichte Kost. Bild: der Autor

„Schwankt sein Charakterbild“ denn immer noch?

Donnerstag, 10 September 2009

Eine Ausstellung im Haus der Heimat Stuttgart versucht die vielen Facetten der Persönlichkeit Wallensteins nachzuzeichnen

Von Albrecht von Wallenstein (1583–1634) geht eine ungebrochene Faszination aus. Kaum eine andere historische Persönlichkeit wirkte so polarisierend auf Zeitgenossen wie rückblickende Beobachter.

Von: (KK)

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