Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1283

Ein herrlicher Flecken – von der Geschichte befleckt

Dienstag, 10 November 2009

Radka Denemarková: Ein herrlicher Flecken Erde. Aus dem Tschechischen von Eva Profousová. Deutsche Verlags-Anstalt, München 2009. 294 S., 19,95 Euro 

Daß sich tschechische Schriftsteller der jungen und mittleren Generation ganz bewußt mit bislang ausgesparten Themen der eigenen Geschichte beschäftigen, hat sich längst herumgesprochen. Brüche mit Tabus der kommunistischen, aber auch national-chauvinistischen Geschichtsschreibung werden dabei nicht gescheut.
 

Von: Volker Strebel (KK)

 

Vom Wert des Priestertums in finsterer Zeit

Dienstag, 10 November 2009

Paulus Herrmann: Bericht über die Polen- und Russenzeit in Elbing vom Januar 1945 bis Mai 1946. Redaktion Jozef Borzyszkowski und Marion Brandt. Übersetzung aus dem Deutschen und Einleitung Mieczyslaw Jozefczyk und aus dem Polnischen Roza Jamroz. Verlag Instytut Kaszubski i Elblaska Uczelnia Humanistyczno-Ekonomicza in Zusammenarbeit mit der Academia Baltica in Lübeck, Gdansk – Elblag 2009. 128 S.

Zu den ersten Flüchtlingen im Herbst 1944 in Elbing gehörte der katholische Pfarrer Paulus Herrmann aus Schillfelde bei Tilsit. Er erlebte in Elbing die Kampfhandlungen Anfang 1945 und blieb in der Stadt bis zum Mai 1946. 

Von: Hans-Jürgen Schuch (KK)

   

„Speckpater“ und „Maschinengewehr Gottes“

Dienstag, 10 November 2009
Zwei Patres, die ganz oder vorwiegend im Dienst der Heimatvertriebenen gestanden haben, dem Prämonstratenser Werenfried van Straaten (1913–2003) und dem Jesuiten Johannes Leppich (1915–1992) widmet Dechant Markus Trautmann aus dem westfälischen Dülmen eine mit vielen Fotos angereicherte Doppelbiographie. 

Von: Norbert Matern (KK)

 

Das Gleichnis vom Gewehr

Dienstag, 10 November 2009

Von Rußland lernen heißt rechnen lernen – mit dem Schlimmsten

Verrückte Welt! Aus – leider! – täglich gegebenem Anlaß, vom Kosovo bis nach Afghanistan, wird in Kommentaren oftmals ein griffiges Wort des russischen Dichters und Dramatikers Anton Pawlowitsch Tschechow zitiert, wenn jemand die teuflische Dynamik von Drohgesten zu Kriegsakten in Erinnerung rufen möchte:

Von: Wolf Oschlies (KK)

Osip Braz: Anton Pawlowitsch Tschechow. Bild: Wikipedia

Opulenz als Stilprinzip

Dienstag, 10 November 2009

Der böhmische Deko-Papst Alfons Mucha in München ausgestellt

Ein Maler, zwei Frauen. Der Maler: Alfons Mucha, Tscheche, 1939 im Alter von 79 Jahren in Prag gestorben. Der Name der Frauen tut nichts zur Sache. Die eine ist Münchnerin, die andere wohnt in Berlin. Als Schülerin sah die Münchnerin Mitte der 1960er Jahre bei Neumeister ein Jugendstilbettgestell.

Von: Hans Gärtner (KK)

Apotheose des tschechischen Patriotismus und der malerischen Prachtentfaltung: Alfons Mucha verherrlicht slawische Geschichte für das „Sokol-Festival“. Wandmalerei von 1925. Bild: aus der Ausstellung

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