Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1295

Böhmen auf französisch

Samstag, 10 Juli 2010
Es ist kaum möglich, diese überaus inhaltsreiche, faktendichte Dissertation von Ségolène Plyer im einzelnen zu analysieren. Immerhin legt sie in zwei Bänden 730 Seiten Text mit zahlreichen Anmerkungen vor, die den Leser herausfordern.

Von: (KK)

 

Vier Zeiten – und was für welche…

Samstag, 10 Juli 2010

Friedrich Winter: Bischof Karl von Scheven (1882–1954) – ein pommersches Pfarrerleben in vier Zeiten. Wichern Verlag, Berlin 2009, 272 S., 19,80 Euro

Unerschrocken wandte sich Karl von Scheven, der spätere Bischof der Pommerschen Evangelischen Kirche, 1937 in einem Rundbrief gegen die nationalsozialistische Irrlehre an seine Mitbrüder, und 1953 verteidigte er die Evangelische Studentengemeinde von Greifswald gegen kommunistische Übergriffe.

Von: (KK)

 


 

Bücher und Medien

Samstag, 10 Juli 2010

Hans-Ulrich Minke – Joachim Kuropka – Horst Milde (Hg.); „Fern vom Paradies – aber voller Hoffnung“. Vertriebene werden neue Bürger im Oldenburger Land. Isensee Verlag, Oldenburg 2009, 420 S., viele Abb., brosch., 19.80 Euro

Als es auch keine Selbstverständlichkeit gab

In den letzten Jahren erschienen viele Abhandlungen über die Ankunft und Aufnahme von Heimatvertriebenen aus den Ostgebieten, und es ist sehr zu begrüßen, daß dies gerade auch für das Gebiet der ehemaligen sowjetischen Besatzungszone Deutschlands bzw. der DDR gilt, in dem dieses Thema zu den Tabus gehörte und Zusammenschlüsse von Ostvertriebenen unterbunden waren.

Von: (KK)

Literaturpreis der Künstlergilde

Samstag, 10 Juli 2010
Die Künstlergilde schreibt ihren alljährlichen Literaturwettbewerb in den Sparten Lyrik und Kurzprosa aus. Ein Thema ist nicht vorgegeben. Teilnahmeberechtigt sind sowohl Mitglieder der Künstlergilde als auch Nichtmitglieder. Verlangt werden drei bisher unveröffentlichte Gedichte beziehungsweise ein Prosastück im Umfang von bis zu drei Seiten.

Von: (KK)

 

Bücherburg

Samstag, 10 Juli 2010

Als sublimiertes Andenken an ihre Kirchenburgen haben die Siebenbürger Sachsen am Neckar viele Regalmeter Schrifttum aufgebaut

Erst nachdem sich Christian Rother weiße Handschuhe übergestreift hat, holt er das Reformationsbüchlein von Johannes Honterus mit einem Vorwort von Melanchthon aus dem Jahr 1543 aus dem Regal.

Von: Dieter Göllner (KK)

Bis zur Decke ist es nicht mehr weit, und die Arbeit geht weiter
 

Baltischer noch: Exil-Balten

Samstag, 10 Juli 2010

Darüber und über vieles sonst lernten die Besucher des 8. Baltischen Seminars an der Universität Libau/Liepaja

Das 8. Baltische Seminar an der Universität in Liepaja/Libau, durchgeführt vom Deutschbaltisch-Estnischen Förderverein, zeichnete sich in diesem Jahr durch besonders interessante Vorträge von hohem Niveau aus, die von international renommierten Wissenschaftlern gehalten wurden.

Von: Babette Baronin v. Sass (KK)

Heimatleuchten, das Gegenteil von Heimleuchten: Libau strahlt
 

Kinderhand macht Wahrheit bekannt

Samstag, 10 Juli 2010

Mit Briefen und Reisen haben Schüler aus Dillenburg mit bewirkt, daß die Stadt Aussig a.d.E./Usti n.L. sich zu ihrer Vergangenheit bekennt

Wer heute über die Beneschbrücke in Aussig geht, sieht dort am Geländer der  flußabwärts gewandten Seite eine Gedenktafel angebracht. Zweisprachig trägt sie die einfache Inschrift: „Zum Gedenken an die Opfer der Gewalt vom 31. Juli 1945“.

Von: Gerolf Fritsche (KK)

Bild: der Autor
 

Leidig aktuelles leidvolles Thema

Samstag, 10 Juli 2010

Deutsche Historiker legen im Wiener Böhlau Verlag ein „Lexikon der Vertreibungen“ vor

Deportation, Zwangsaussiedlung und ethnische Säuberung im Europa des 20. Jahrhunderts werden in letzter Zeit sowohl in der Forschung als auch in der breiten Öffentlichkeit heftig diskutiert. Jetzt legen deutsche Forscher das „Lexikon der Vertreibungen“ in dem Wiener Böhlau Verlag vor. Es ist das erste Nachschlagewerk zu diesem Thema.
 

Von: Arkadiusz Luba (KK)

 

Grenzsteine in Gärten

Samstag, 10 Juli 2010

Politische und nationale Tektonik ist in Oberschlesien immer noch ein bewegendes Thema, erfuhren die Teilnehmer einer gdpv-Tagung

Rund 40 Interessierte folgten der Einladung der Gemeinschaft für deutsch-polnische Verständigung (gdpv) nach Gleiwitz, wo vom 10. bis zum 13. Juni das Frühjahrsforum stattfand. Dort begaben sich die Teilnehmer auf die Spurensuche nach der früheren deutsch-polnischen Grenze und erforschten die kulturelle Identität der Bewohner des oberschlesischen Industriegebietes.

Von: Gregor Ploch (KK)

Alles dreht sich um die Identität, selbst der Reigen der Trachten- paare. Es ist also durchaus verständlich, wenn einem manchmal schwindlig wird vor Reizüberflutung nicht nur ästhetischer Natur: Bundestreffen der Oberschlesier in Essen 1974
 

„Es wechseln die Zeiten“

Samstag, 10 Juli 2010

Gleichwohl besinnen sich die Sudetendeutschen alljährlich mit berechtigtem Stolz ihrer kulturellen Leistungsträger

„Ich hoffe auf den Auftritt eines Prager Politikers bei einem künftigen Sudetendeutschen Tag, der sagt, daß uns Unrecht geschehen ist.“ Mit dieser Vision schloß der Historiker und Theologe Professor Dr. Rudolf Grulich seine Dankansprache, nachdem ihm bei dem sudetendeutschen Pfingsttreffen in Augsburg der Große Kulturpreis der Sudetendeutschen Landsmannschaft verliehen worden war.

Von: Ute Flögel (KK)

„Ich hoffe auf den Auftritt eines Prager Politikers, der sagt, daß uns Unrecht geschehen ist“: Rudolf Grulich Bilder: Sudetendeutsche Landsmannschaft
 

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