Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1302

Verweltlichung in Himmelwitz

Dienstag, 30 November 2010

Die Säkularisierung der schlesischen Klöster, ins Bild gesetzt vom Museum für schlesische Landeskunde in Königswinter

Mit der Ausstellung „Klosterdämmerung – vom Umbruch zum Aufbruch“ hat sich die museale Einrichtung von Königswinter-Heisterbacherrott an einem großangelegten grenzüberschreitenden dreiteiligen Projekt beteiligt, das vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien gefördert wurde.

Von: Dieter Göllner (KK)

War nicht soviel in sich drehender, selbstbezogener Prunk schon ein Omen? Abtsstab aus Grüssau
 

Gerichtsschranken, Rechtsbeschränkungen

Dienstag, 30 November 2010

Tagung der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen über „Eigentumsrecht und Enteignungsunrecht“

„Will das Recht auf Dauer seine sozialen Funktionen erfüllen, verläßlichen Frieden zu stiften und gerechte Ordnung zu schaffen, muß es auf dem Weg in die Zukunft die Fragen aus der Vergangenheit mitnehmen. Der Anspruch ist unentrinnbar. Das Wort, das die Aufgabe zeichnet, ist etwas sperrig, es geht
um ‚Vergangenheitsbewältigung‘ “.

Von: (KK)

Bodenhaftung auf ihre schönste Weise: Grafik von Marie Luise Salden
 

Geist, wie er leibt und lebt

Dienstag, 30 November 2010

Eine Duisburger Präsentation stellt Kant auch jenen vor, die keine Vorstellung von ihm haben – Gespräch mit Klaus Weigelt

Als Vorsitzender der Stadtgemeinschaft Königsberg war Klaus Weigelt, der neue Präsident der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat – OKR, aktiv an der Gestaltung der Kant-Ausstellung beteiligt, mit der das Museum Stadt Königsberg und Partner ihren Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr Ruhr 2010 geleistet haben. Offene Fragen, offene Antworten.

Von: (KK)

Gesellige Intelligenz: Kant und seine Tischgenossen. Kolorierter Holzstich von Klose und Wollmerstädt
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

Der Tod, furchtbar lebendig

Melchior Grossek im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen

neben seiner Tätigkeit als Priester war Grossek immer auch künstlerisch aktiv. Sein Schaffen war insbesondere von persönlichen Kriegserlebnissen und vom christlichen Bekenntnis geprägt. Es sind vor allem die expressionistischen Mittel, die ihm halfen, bestimmte Gefühle und Regungen wiederzugeben.
 

Von: D. G. (KK)

Hinterm Horizont geht er weiter: Scherenschnitt aus dem „Totentanz des Weltkrieges“
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

„Wir redeten uns um Kopf und Kragen“

Das Nachleben der Aktionsgruppe Banat in Berlin

Literatur liegt nah am Wahnsinn, sagt man manchmal, und Literatur liegt nah am Leid. Das ging einem durch den Kopf, wenn man sich an diesem kühlen Novembertag im Berliner Literaturhaus in die Ausstellung „Der kalte Schmuck des Lebens“ zu Herta Müller (nächster Termin 23. Januar 2011 bis 1. Mai 2011 Buddenbrookhaus, Lübeck) verirrte und sich in diesem Rahmen die Veranstaltung über die Aktionsgruppe Banat anhörte.
 

Von: Edith Ottschofski (KK)

Von einer „Dynamik der Dilemmata“ kündet ein Plakat zu einem Bukarester Auftritt der Aktionsgruppe Banat
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

Geistige Nestwärme auf böhmisch

Kulturelle Förderpreise der Sudetendeutschen Stiftung

Im Sudetendeutschen Haus in München sind bei einer Festveranstaltung die diesjährigen SL-Förderpreise verliehen worden. Der Bundeskulturreferent der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Reinfried Vogler, überreichte die Auszeichnungen.
 

Von: Susanne Habel (KK)

Breit wie ein Alphorn lang, und viel breiter noch gefächert: die Riege der Förderpreisträger
 

Bücher und Medien

Dienstag, 30 November 2010

Nichts ist so neu wie die Zeitung von früher

In deutsch-tschechischer Kooperation wurden 2010 etwa 150 000 Seiten des „Brünner Tagesboten“ digitalisiert, einer Zeitung, die von 1850 bis 1944 im mährischen Brünn (heute Brno, Tschechische Republik) erschien. Diese Zeitung ist eine wichtige historische Quelle für Historiker, Ethnologen, Literatur- und Theaterwissenschaftler, für Soziologen und Zeitungswissenschaftler, aber auch für Vertriebene aus Mähren oder Heimat- und Familienforscher.

Von: (KK)

Bücher und Medien

Dienstag, 30 November 2010

Historisch statt dämonisch: Der Deutsche Orden

600 Jahre nach der Schlacht von Tannenberg und anläßlich der Würdigung des 800. Geburtstags des ersten ermländischen Bischofs, des Deutschordenspriesters Anselm, lud der Marschall der Woiwodschaft Ermland und Masuren, Jacek Protas, auf Anregung des Kreisvertreters der ehemaligen deutschen Allensteiner, Herbert Monkowski, den Hochmeister des Deutschen Ordens, Generalabt Bruno Platter (Wien), ins ostpreußische Ermland/Warmia ein.

Von: Norbert Matern (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 30 November 2010

Auch die Heimat in sich kann man verlieren

Bei den Klagenfurter Literaturtagen hatte die Autorin Sabrina Janesch das Pech, als erste im Wettbewerb aus ihrem Manuskript „Katzenberge“ lesen zu müssen. Laut F.A.Z.- Kritiker Richard Kämmerlings bot sie „eine der unter deutschsprachigen Jungautoren so beliebten Opa-erzähl-uns-was-vom- Krieg-und-vom-Pferd-Geschichten“, wofür sie die – jedenfalls nach Meinung der Jury – „verdiente Quittung“ bekam. Nun liegt der Roman vor, und man kann sich selber ein Bild machen.

Von: Ulrich Schmidt (KK)

 

Früh fragt sich, was ein Menschenrechtler werden will

Mittwoch, 10 November 2010

Projektförderung „Europeans for Peace“

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte entstand als Antwort auf die Erfahrungen des Zweiten Weltkrieges. Ihr Geltungsanspruch ist universell und für jeden Menschen gleich – dennoch werden die Menschenrechte nicht überall gleichermaßen beachtet.

Von: (KK)

 
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