Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1309

Literatur und Kunst

Samstag, 25 Juni 2011

Es ist nicht alles Gold, was glänzt

Auch Erde kann man dazu bringen, und wie, das wußte man in Schlesien besonders gut

Wenn man von Fayencen spricht, ist bekanntlich eine Keramik mit einem porösen roten oder ockerfarbenen Scherben gemeint. Dieser wird mit einer weißen Zinnglasur verziert und mit Muffelfarben oder Unterglasurfarben bemalt. Im arabischen Raum entstanden die ersten Produktionsstätten für Fayencen bereits im 9. Jahrhundert. Später entwickelten sich Fayencezentren in der italienischen Stadt Faenza, die der Keramik ihren Namen verlieh.

Von: (KK)

Potpourrivase, Fayence, Proskau, nach 1784

Literatur und Kunst

Samstag, 25 Juni 2011

Zwei Musen wohnen, aha, in seinem Werk

Dietmar Scholz zeigt Bilder und Texte dazu

Daß in einer Präsentation mehreren Bildern von der Stimmung her zugehörige Gedichte zur Seite gestellt werden, kommt eher selten vor. In der aktuellen Sonderschau „Zwillingsbrüder“ im Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott ist dies jedoch mit einer gewissen Selbstverständlichkeit geschehen, weil der Maler Dietmar Scholz zugleich Schriftsteller ist. 

Von: (KK)

Bei soviel Stimmung ist es fürwahr nicht mehr weit zur Poesie: Landschaftsgemälde von Dietmar Scholz

Beten gerade mit denen, die es nicht können

Samstag, 25 Juni 2011

Der Prager Weihbischof Václav Maly in München

In schlichtem Anzug und offenem Hemd sitzt Václav Maly im Tschechischen Zentrum von München, wo er auf Einladung  der Ackermann-Gemeinde nach der Begrüßung durch den tschechischen Generalkonsul Josef Hlobil über seinen Kampf für die Menschenrechte spricht. Der Weihbischof von Prag könnte, wie seine Freunde aus der tschechischen Dissidentenszene, Politiker sein.  

Von: Norbert Matern (KK)


Literatur und Kunst

Samstag, 25 Juni 2011

Ilse Hehn bei der Künstlergilde Esslingen

lse Hehn stammt aus dem rumänischen Banat. Nach der Schulzeit am deutschen Gymnasium in Temesvar und der Ausbildung an der dortigen Hochschule für bildende Kunst wirkte die Künstlerin als Kunsterzieherin in Mediasch/Siebenbürgen. 1992 übersiedelte sie nach Deutschland, lebt in Ulm und ist Kunstdozentin an der Katholischen Fachschule für Sozialpädagogik. 

Von: (KK)

Ilse Hehn, Apfel

Ausstellung im Tschechischen Zentrum München

Samstag, 25 Juni 2011

Mehr als 80 Schüler von vier tschechischen Gymnasien aus der Region um Aussig/Usti nad Labem haben sich auf Spurensuche an tragischen Orten der Geschichte von 1938–1945 in Nordböhmen, u.a. auch in Komotau/Chomutov, Kaaden/Kadan und Saaz/Zatec begeben. Sie haben außerdem Archivdokumente studiert und mit Zeitzeugen gesprochen.

Von: (KK)

 

Adel verpflichtet – auch zum Widerstand

Samstag, 25 Juni 2011

Antje Vollmer erzählt die Geschichte der Lehndorffs

Zur Lesung aus ihrem neuen Buch „Doppelleben. Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop“ kam Antje Vollmer mit erheblicher Zugverspätung „gewiß nicht wegen des Kopfbahnhofs“ (Zitat Vollmer) am 5. April ins Stuttgarter Haus der Heimat. Dafür erlebten die etwa 150 Besucher, von denen einige sich selbst von weiten Anreisewegen nicht hatten abschrecken lassen, einen nachdenklichen und zuweilen emotionalen Abend zu deutscher Geschichte.

Von: Carsten Eichenberger (KK)

Und Humanität zur Freundlichkeit: Antje Vollmer

Präsidiale Persönlichkeit

Samstag, 25 Juni 2011

Der Patriot und Europäer Ferenc Mádl ist gestorben

Wie ein Cantus firmus zog sich der Hinweis auf die Zugehörigkeit Ungarns mit seiner Geschichte und Tradition zu Europa durch die politischen Reden Ferenc Mádls nach 1989. Dieser Hinweis war notwendig und wurde hin und wieder auch sehr deutlich vorgetragen, weil weite Teile der westlichen Politik und Medien nach dem Fall der Mauer und dem Zusammenbruch des Kommunismus 1989/90 so taten, als käme der frühere Ostblock überhaupt erst jetzt nach Europa.  

Von: Klaus Weigelt (KK)

Ferenc Mádl spricht bei den Vereinten Nationen  

Mit der zweiten sieht man besser

Samstag, 25 Juni 2011

Auch was die erste wert ist: Zweisprachigkeit als Chance

Zwei- oder Mehrsprachigkeit kann in der modernen Lebenswelt ein wichtiger Vorteil sein, erst recht in Gebieten, die an der Nahtstelle verschiedener Sprachräume liegen. Das gilt in besonderem Maße für ein „Brückenland“ wie Schlesien, dessen heute mehrheitlich polnische Bevölkerung zunehmend das regionale deutsche Kulturerbe entdeckt und einen umfangreichen – nicht zuletzt wirtschaftlichen – Austausch mit der Bundesrepublik Deutschland pflegt.  

Von: Martin Schmidt  (KK)

Wo die Welt in Zungen redet wie hier in Ostpreußen, ist Zweisprachigkeit zumindest von Vorteil

Bücher und Medien

Samstag, 25 Juni 2011

Man sieht nur, was man weiß, und hier kann man’s lernen

Estlands Hauptstadt genießt derzeit erhöhte Aufmerksamkeit, denn seit dem 1. Januar dieses Jahres ist Tallinn zusammen mit dem finnischen Turku Kulturhauptstadt Europas 2011. Wie bitte? Schaut man in den Internet-Archiven der großen bundesdeutschen Tageszeitungen nach, soweit Einblick gewährt wird: gähnende Leere. Ob’s am länger dauernden Winter im nördlichen Europa liegt, daß niemand hinfährt? Sind so kurze Tage…  

Von: Ulrich Schmidt (KK)


Bücher und Medien

Samstag, 25 Juni 2011

Wohin führen Reiseführer, wie und warum?

Reiseführer eröffnen den Kulturwissenschaften ein vielfältiges Spektrum möglicher Beobachtungsfelder: Kulturtransfer, Eigen- und Fremdwahrnehmung, populäre Geschichtsbilder lassen sich anhand dieses Mediums ebenso untersuchen wie die Differenzierung der angesprochenen Zielgruppen, der Wandel von Reisegewohnheiten oder die wechselnde Attraktivität von Reisezielen.

Von: (KK)

 
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