Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1314

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

Aus dem Ruß eine Blume
In Ratingen wird die Kultur der Vielschichtigkeit Oberschlesiens museales Ereignis

Bei einem Rundgang durch die Sonderschau „Bobrek – aus dem Ruß eine Blume. Bilder eines Stadtteils in Oberschlesien heute und vor 100 Jahren“ im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen Hösel kann der Betrachter anhand der Gegenüberstellung der historischen Aufnahmen des oberschlesischen Stadtteils Bobrek bei Beuthen/Bytom und der zeitgenössischen Fotografien von Martin Langer die Entwicklung und Veränderung des Landstriches deutlich erkennen. 

Von: Dieter Göllner (KK)

Fotografie als Medium des Erzählens: Vom Werden und Vergehen und Bestehen einer Industrieregion weiß Martin Langer zu berichten und sie zu belichten  

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

„Von Licht und Land“
Gemälde von Stefan Chabrowski im Haus Schlesien

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Schlesische Museen zu Gast“ gibt Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott dem langjährigen Partnermuseum aus Grünberg/Zielona Gora die Gelegenheit, einen Querschnitt des Werkes von Stefan Chabrowski zu zeigen.  

Von: (KK)

Land als Scharnier zwischen Himmel und Wasser: Gemälde von Stefan Chabrowsky   

Leid verschweigen heißt Leid zufügen

Freitag, 25 November 2011

Eine Ausstellung des Zentrums gegen Vertreibungen setzt Akzente gegen die mediale Relativierung zeitgeschichtlicher Themen

Der Fernsehbericht über das offizielle staatliche Gedenken zum Volkstrauertag 2011 dauerte etwa 30 Sekunden; ihm folgte die ausführliche Sportberichterstattung, in der das Interview eines Fußballspielers allein und ein Bericht über die zunehmende Gewalt in Fußballstadien das Gedenken für die Opfer von Krieg, Gewalt, Flucht und Vertreibung weit in den Schatten stellten.  

Von: Klaus Weigelt (KK)

„Angekommen“ in einer Landschaft, die in Trümmern liegt wie das eigene Leben, was das bedeutet, sollten auch die Kinder bald erfahren. Erfahren aber müssen es die von heute auch

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

„Die Erde ist mir Heimat nicht geworden“
Gedenken an Schriftsteller, die nichts mehr halten konnte

Die Interkulturelle Woche Köln feierte in diesem Jahr ihr 25jähriges Jubiläum. Dieser interkulturelle Dialog soll zum demokratischen Zusammenwachsen Europas beitragen, zum gegenseitigen Kennenlernen, das die Akzeptanz und Toleranz für ein gleichberechtigtes Miteinander voller Kraft und Vielfalt fördert. 

Von:  Ingmar Brantsch (KK)

Nach der Haft, vor dem Tod: Georg Hoprich   

Deutschland und Polen und der „neue Norden“

Freitag, 25 November 2011

Ein Papier der deutsch-polnischen „Kopernikus-Gruppe“

Dem 20. Jahrestag der Unterzeichnung des deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrags maßen beide Seiten ein hohes Gewicht bei. Eine gemeinsame deutsch-polnische Kabinettssitzung in Warschau konnte als Höhepunkt der Würdigung des Jahrestags gelten. Die Gemeinsame Erklärung der Regierungen vom 21. Juni und das mehr als 90 Punkte umfassende „Programm der Zusammenarbeit“, beide am selben Tag in Warschau verabschiedet, zeugen von der Intensität und Zukunftsorientierung der bilateralen Beziehungen.  

Von: (KK)

Kopernikus nach einem zeitgenössischen Stich         

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

Dichter und Verleger trotz Schloß und Riegel

Zum Tod von Jiri Grusa

In einem Krankenhaus in Hannover ist der Prager Schriftsteller und Diplomat Jiri Grusa während einer Herzoperation gestorben.

Geboren ist er, der nicht einmal 73 Jahre alt wurde, am 10. November 1938 in der Stadt Pardubitz an der Elbe, 100  Kilometer östlich von Prag.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Damals ging es aufwärts, und er hätte sich wohl dagegen verwahrt, daß sein Tod das Gegenteil bedeutete: Jiri Grusa als tschechischer Botschafter mit seinem Freund, Kollegen, Widerstandskameraden und Präsidenten Václav Havel in Bonn 

Nicht im Zentrum der Kultur, aber selbst eines

Freitag, 25 November 2011

In Ellingen feiert das Kulturzentrum Ostpreußen sein 30jähriges Bestehen in beständiger Regsamkeit

„Sie und Ihre Mitarbeiter leisten vorzügliche Arbeit!“ Dieses Lob sprach Wilhelm von Gottberg, der Vorsitzende des Stiftungsrates der Ostpreußischen Kulturstiftung und ehemalige Sprecher der Landsmannschaft Ostpreußen, in seiner Festrede zum 30jährigen Bestehen des Kulturzentrums Ostpreußen in Ellingen dem Direktor Wolfgang Freyberg und seinen Mitarbeitern aus. Unbestreitbar sei das Kulturzentrum in Ellingen ein Kind der Landsmannschaft Ostpreußen, führte der Festredner weiter aus.  

Von: Manfred E. Fritsche (KK)

Bayerisch barock in der Anmutung, bietet das Deutschordensschloß Ellingen eine würdige Herberge für ostpreußisches Erbe, das weit über dessen Mauern hinaus wirkt    

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

Grande Dame auf böhmisch
Zum Tod von Barbara König

In Dießen am Ammersee verstarb am 22. Oktober die aus Reichenberg im Sudetenland stammende Schriftstellerin Barbara König (geboren 1925).

Sie legte 1944 in Reichenberg das Abitur ab. Wegen ihres Liebesverhältnisses zu einem ukrainischen Arzt wurde sie 1944/45 von der Geheimen Staatspolizei in Schutzhaft genommen, konnte aber zum Kriegsende nach Bayern fliehen.

Von: J. B. B. (KK)

 

Auf alten Wegen in neuer Spur

Freitag, 25 November 2011

Delegationsreise der Mitglieder des Vorstandes und Mitarbeiter der Stiftung Haus Oberschlesien an die Quellen ihres kulturellen Wollens

Die Finger an den Puls der Zeit halten … So könnte metaphorisch die Einschätzung einer Delegationsreise der Stiftung Haus Oberschlesien lauten. Eine ganze Woche lang gab es im September 2011 neue Eindrücke und Gespräche in unablässiger Folge. Nach den dreißig Programmpunkten kehrten die Mitglieder des Vorstandes der Stiftung zufrieden ins Rheinland zurück.  

Von: Stephan Kaiser (KK)

Karyatiden sind’s nicht, gleichwohl tragende Stützen schlesischer Kulturarbeit: Besuch des privaten Regionalmuseums mit Feuerwehrmuseum in Suszec, Kr. Pless. Die Gäste versuchen, die Überdachung der Einfahrt einer Scheune zu öffnen   

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

In Porträts gibt sich der Porträtierende zu erkennen

Das zeigt auch Petra Flath in München

„Porträts aus Böhmen und Mähren“ heißt Petra Flaths neue Ausstellung in der Alfred-Kubin-Galerie im Sudetendeutschen Haus in der Münchner Hochstraße 8 (Adalbert Stifter Verein) eröffnet. 

Von: Hans Gärtner (KK)

Johann Böhm, einer der von Petra Flath Porträtierten, war von 1994 bis 2003 bayerischer Landtagspräsident  

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