Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1315

Diese Parallelen berühren sich nicht im Unendlichen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sondern hier und heute: Die Rußlanddeutschen sind zu uns gekommen, um das zu bleiben und das zu geben, was sie sind

Was haben die Sängerinnen Helene Fischer und Jule Neigel, die ehemalige Volleyball- Nationalspielerin Angelina Grün, der Bundesliga- Fußballer Andreas Beck und der bei der bevorstehenden Leichtathletik-Weltmeisterschaft startende Sprinter Alex Schaf gemeinsam? – Alle sind sie als rußlanddeutsche Aussiedler in die Bundesrepublik Deutschland gekommen und haben hier Karriere gemacht.

Von: Martin Schmidt (KK)

Nostalgie ist so legitim, wie sie schön ist: Carl Thiemann, Birken am Bach
Bild: siehe Seite 24

Rheinischer Froh-, schlesischer Tief-, historischer Sinn

Sonntag, 25. Dezember 2011

Kölner Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum der staatlichen preußischen Universität in Breslau vor 200 Jahren

Zur Delegation der polnischen Universität Breslau, die Anfang Dezember aus Schlesien angereist war, gehörten Professor Dr. Marek Bojarski, der Rektor der Universität Breslau, und Professor Dr. Jan Harasimowicz. Im Rahmen der Feierlichkeiten anläßlich der Gründung der staatlichen preußischen Universität in Breslau vor 200 Jahren hat die Universität zu Köln und die Breslauer Sammlung Köln unter dem Motto „Tradition und Partnerschaft“ ein wissenschaftliches Symposium, einen Empfang im Rathaus der Stadt Köln und einen akademischen Festakt im Neuen Senatssaal der Universität Köln organisiert.

Von: Dieter Göllner (KK)

Der Anblick trügt. Meistens sind die meisten von ihnen unterwegs in Sachen deutschpolnischer Kulturaustausch, etwa Nicola Remig und Stephan Kaiser im Vordergrund der Aufnahme vom Festakt im Neuen Senatssaal der Universität Köln
Bild: der Autor

Kein Engel sprach: Fürchtet euch nicht

Sonntag, 25. Dezember 2011

Kriegsrecht in Polen vor 30 Jahren

Die Nacht vom 12. zum 13. Dezember 1981 war unruhig, einmal wegen des Wintersturmes ums Haus, zum anderen wegen des Gedankens: Was passiert in Polen? Denn irgendetwas mußte dort ja passieren, nachdem wieder eine der großen Krisen des „Sozialismus“ Europa in Aufregung versetzt hatte. Der erste Griff um 6 Uhr am Morgen galt dem Radio, für die ersten Nachrichten des Tages. Sie meldeten die Ausrufung des Kriegsrechtes in Polen. Das hatte schon eine längere Vorgeschichte.

Mitte August 1980 besetzten 16000 Arbeiter unter der Führung von Streikführer Lech Walesa die Danziger Leninwerft, die Streiks weiteten sich auf die anderen Ostsee-Werften aus, einmal mehr, wie zu betonen ist.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Weniger die Sonne des Herrn als dessen Sinn dürfte den fragenden Blick des Papstes Johannes Paul II. bei seinem Besuch 1983 bestimmt haben
Bilder: Weltbild

Keine Moldau- und doch ein Brücke in Prag

Sonntag, 25. Dezember 2011

Das sudetendeutsche Büro Peter Bartons

„Das politische Klima in Prag hat sich total verändert. Wenn Deutsche und Tschechen miteinander sprechen, geht es um erneuerbare Energien.“

Von: Norbert Matern (KK)

Nur was sich ändert, bleibt einzigartig

Sonntag, 25. Dezember 2011

Agnes Tieze wird neue Direktorin der Ostdeutschen Galerie

Der Stiftungsrat der Ostdeutschen Galerie Regensburg hat mit seiner Personalentscheidung Anfang Dezember 2011 die lange Vakanz in der Leitung der Regensburger Galerie beendet. Zum 1. April 2012 wurde die in Augsburg geborene Kunsthistorikerin Dr. Agnes Tieze als Direktorin berufen. Sie ist seit 2007 Leiterin des Marburger Universitätsmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte, hatte zuvor im Frankfurter Städel gearbeitet und ihr Studium der Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie und Kunsterziehung in Augsburg und Bonn 2002 mit einer Dissertation über den flämischen Barockmaler Anton Goubau abgeschlossen.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Athene auf dem Kuppeldach des Kunstforums Ostdeutsche Galerie ist kein Omen für einen Schnitt irgendwelcher Art, sondern ein Zeichen, daß hier klassisches Gut gepflegt wird – in moderner Form und mit verjüngter Dynamik Bild: Museum

Flügel verleihen auch im eigentlichen Sinn

Sonntag, 25. Dezember 2011

Ratinger Ausstellung zur schlesischen Luftfahrt in Wiesbaden

Bereits zum dritten Mal geht die mobile Ausstellung „Adler über Schlesien. Ereignisse und Pioniere der Luftfahrtgeschichte“ derzeit auf Wanderschaft. Die Sonderausstellung, die zunächst von November 2009 bis April 2010 mit großem Erfolg im Oberschlesischen Landesmuseum in Ratingen Hösel zu sehen war, wurde auf eine reich bebilderte Tafelausstellung verkleinert.

Von: (KK)

Ein Hoch auf die luftigen Höhen: Blick in die Ausstellung
Bild: Haus der Heimat Wiesbaden
 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Romantik und Romanzen, deutsch und russisch

Unter Liedgut der Deutschen aus Rußland verstehen die beiden Herausgeber, der Musiker und Komponist Eduard Isaak und der Pädagoge und Germanist Robert Korn, die Gesamtheit der von den Rußlanddeutschen gesungenen Lieder

Von: Ingmar Brantsch (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Haut, tätowiert von innen mit Bildern und Texten von früher

Die auch nach geraumen zwanzig Jahren klemmende, oft beklemmende und doch hoffnungsvolle Öffnung des „Ostens“ bedient nach wie vor das Medieninteresse des „Westens“ mit Bildern und Geschichten, Reminiszenzen und Neuigkeiten, denen der Hauch oder Ruch des Exotischen anhaftet.

Von: Georg Aescht (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Das Land der Schlesier mit der Seele suchend

Die meisten von Wissenschaftlern verfaßten Bücher über die Geschichte, Kultur oder Gegenwart haben den Anspruch, möglichst objektiv und authentisch zu berichten. Die vorliegende Anthologie enthält Essays von deutschen und polnischen Autoren, die deren ganz persönlichen, subjektiven Zugang zu „ihrem“ Schlesien und zu „ihren“ Schlesiern beschreiben.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Man kann von historischen Chancen auch überrollt werden

„… nach dem Krieg wurden Staatsgrenzen verschoben. Wir haben ein Drittel Deutschland verloren, unser Land wurde geteilt“, so äußerte sich Helmut Kohl im Oktober 1988 gegenüber Michail Gorbatschow. Eine Veränderung dieser „Realitäten“ sei „keine Aufgabe für unsere Generation“, „vielleicht eine Chance für unsere Enkel“.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

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