Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1317

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Februar 2012

Seelenverwandtschaft braucht keine Verwandschaftsbeziehungen

Am 24. Januar jährte sich zum 300. Mal der Geburtstag von Dieser Stoff ist dem Autor offensichtlich über den Kopf gewachsen. So mußten die über 30 Seiten Anmerkungen ganz klein und hintereinander weg gedruckt werden, und selbst sie wurden noch mit Photos bestückt. Der Lesbarkeit dieses nützlichen wie schönen Buches hätte ein größerer Schriftgrad gut getan. Der Leser nimmt den kleinen Druck jedoch in Kauf, freut sich, welche Anziehungskraft Deutschlands einst östlichste Provinz weiterhin hat, und genießt ein flüssig geschriebenes, durch viele Fotos angereichertes Buch.

Von: Norbert Matern (KK)


Literatur und Kunst

Samstag, 25. Februar 2012

Reise in eine Welt, die es nicht mehr gibt

In Berlin ist unsere kleine Reisegruppe vollständig. Die meisten sind schon seit Mittag aus dem Süden Deutschlands unterwegs, und zu acht durchqueren wir nun nach einem kurzen Abendimbiß Berlin auf der alten Reichsstraße 1, die früher von Aachen nach Königsberg führte, und gratulieren Friedrich dem Großen Unter den Linden noch zum 300. Geburtstag, ehe wir weiterfahren.

Von: Klaus Weigelt (KK)

Die Fahrbahn haben zwar  Autoreifen geprägt, aber die masurische Alleenlandschaft sieht immer noch aus wie vor  deren Erfindung

Literatur und Kunst

Samstag, 25. Februar 2012

Auch Statuen haben ihre Schicksale

Am 24. Januar jährte sich zum 300. Mal der Geburtstag von Friedrich dem Großen, Preußens glorreichstem König, dem auch Pommern viel zu verdanken hat. Die Landsleute aus der preußischen Provinz an der Ostsee haben ihren Alten Fritz, wie der Volksmund ihn nannte, nicht vergessen.

Von: Hans-Gerd Warmann (KK)

So stand er einst im Ständehaus Stettin

Literatur und Kunst

Samstag, 25. Februar 2012

Bleibende „Unterbrechung zwischen Nichts und Nichts“

Die polnische Lyrikerin, Essayistin und Übersetzerin Wislawa Szymborska ist am 1. Februar in Krakau gestorben. Szymborska wurde 1923 in Kórnik bei Posen geboren, 1931 zog ihre Familie nach Krakau, wo sie ihr ganzes Leben verbrachte.Sie debütierte als Lyrikerin 1945, 1952 erschien ihre erste Gedichtsammlung, 2008 die elfte und letzte. Ihr Werk umfaßt 350 Gedichte.

Von: (KK)

Von links nach rechts: Buch, Wein, Liebe, Wasser, Blumen, in und über allem die Poesie: die Dichterin und ihr Kollege und Übersetzer  Karl Dedecius

Literatur und Kunst

Samstag, 25. Februar 2012

Sich mit nichts ab-, sondern Worte dafür finden

Am 31. Januar ist Wolfgang Schwarz 95jährig gestorben. Wie wenige andere wurde er von Krieg und Vertreibung auf besondere Weise berührt. 1916 im oberschlesischen Tarnowitz geboren, studierte er in Breslau Philosophie, Germanistik und Archäologie. Mit 22 Jahren promovierte er zum Dr. phil. habil. und hatte eine glänzende Zukunft vor sich. Aber der Krieg änderte das.

Von: Dietmar Scholz (KK)

Zeichnung, lyrisch: Porträt des Dichters von Oskar Kreibich

« Vorherige Seite Seite 2 von 2