Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1322

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Juli 2012

Erdbebenmacher

Der ehemalige polnische Staatspräsident Lech Walesa nahm in Dillingen an der Donau den Europäischen St.-Ulrichs-Preis entgegen. Die Europäische St.-Ulrichs-Stiftung fördert mit ihrem Preis die „Einheit Europas in christlich-abendländischer Tradition und im Geiste St. Ulrichs“. Stiftungsvorsitzender ist Leo Schrell, Landrat des Landkreises Dillingen, Augsburgs Bischof Dr. Konrad Zdarsa steht an der Spitze des Kuratoriums.

Von: Erich Pawlu (KK)

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Juli 2012

„Einfach. Eigen. Einzig“

Unter diesem widersprüchlich pointierten Titel versuchen die Kunstsammlungen Zwickau, Otto Mueller retrospektiv gerecht zu werden

Der aus Schlesien stammende Maler Otto Mueller ist schon weitgehend vergessen, und daher gebührt den Kunstsammlungen Zwickau großer Dank, daß sie unter dem Motto „Einfach. Eigen. Einzig“ in einer Retrospektive an diesen Künstler und an sein Werk erinnern.

Von: Günter Gerstmann (KK)

Kunst kommt nicht von Können, sondern von Müssen, das sieht man dem Selbstbildnis an

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Juli 2012

Eine Skulptur „lesen“

Das ist die rechte Motivation zur Restauration

Polnisch Schweinitz beziehungsweise Schweinitz bei Canth ist eine kleine Landgemeinde, die nie mehr als 440 Einwohner zählte. In einem Interview berichtete Caecilia Herzig, geb. Kozika – sie ist in Schweinitz aufgewachsen –, daß sie auf dem Grundstück des Bauern Scholz, der „der größte Bauer im Dorf war“, drei Figuren habe stehen sehen, um die sie als Kinder Fangen oder auch Abschlagen gespielt haben, ein Kreuz, eine Madonnenfigur und ein Heiligenstandbild.

Von: (KK)

Dieser Nepomuk in Polnisch Schweinitz wurde in deutsch-polnischer Kooperation wieder zu einem der schönsten im „Land der Nepomuke“ Niederschlesien

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Juli 2012

Glas und Stahl, ganz konkret bis abstrakt

Zu sehen an der Glasfachschule und im Glasmuseum Rheinbach

Im Städtchen Rheinbach am Rande der Eifel bei Bonn dreht sich seit den ersten Nachkriegsjahren bekanntlich alles um den Werkstoff Glas. Die nordböhmischen Glasveredler brachten aus ihrer Heimat ihr Wissen rund um die Glasherstellung und Bearbeitung mit, sie regten zum Anlegen einer Sammlung an. Heute sind edle Gläser aus verschiedenen Zeit- und Kulturepochen im Glasmuseum am Himmeroder Wall zu sehen. Neben der Dauerausstellung werden regelmäßig thematische Sonderschauen eingerichtet.

Von: Dieter Göllner (KK)

Schön vor Zerbrechlichkeit: römische Grabbeigabe

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Juli 2012

Wenn es dunkel wird, wird es hell

Zu den atemberaubenden Wundern, die seit dem epochenhaften freiheitlichen Wandel vom Herbst 1989 im Osten bestaunt werden können, gehört auch die glanzvolle Wiedergeburt Schlesiens. Einst in Vergessenheit geratene Städte wie Görlitz, Liegnitz, Oppeln oder Breslau sind in bewundernswertem Einsatz wieder zu attraktiven touristischen Perlen der Architektur aufgebaut worden. Rathäuser, Marktplätze, Kirchen, Klöster und Schlösser erstrahlen inzwischen in alter und neuer Pracht, auch wenn viele sehenswerte Baudenkmäler noch nicht gerettet werden konnten.

Von: (KK)

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