Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1330

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. März 2013

Deutsches vom gläubigen Thomas

Neben den berühmten Baudenkmälern gehören auch Texte in mittelalterlichen Handschriften und frühen Drucken zu den wichtigen Zeugnissen des kulturellen Lebens der ehemals im östlichen Europa ansässigen deutschen Bevölkerung. Oft führen sie ein vergessenes Dasein in Bibliotheken oder gelten als verschollen. So erging es auch einem der wichtigsten Werke, das anscheinend im Deutschen Orden erarbeitet
wurde.

Von: Roswitha Wisniewski (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. März 2013

Ganz andere „Treffen in Telgte“

Außerhalb Westfalens wird kaum jemand Ortsnamen wie Nienberge, Havixbeck, Roxel oder auch das östlich von Münster gelegene Telgte kennen. Alle diese Orte werden zum Schicksal Zigtausender vertriebener Ostdeutscher, die nach der polnischen Besetzung der deutschen Ostgebiete in das mittlere und westliche Deutschland deportiert wurden. Vernünftig war die Rückführung der vor dem Bombenkrieg Evakuierten in ihre alten Heimatorte.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. März 2013

Wie die Orden ihre Ordnung fanden

Klöster und Ordensgemeinschaften waren ein zentrales Phänomen des europäischen Mittelalters. Auch für die polnische mittelalterliche Gesellschaft und Kultur haben sie, wie Jerzy Kloczowskis Werk eindringlich vor Augen führt, eine kaum zu überschätzende Rolle gespielt.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. März 2013

Heimatbewusstsein auf dem zweiten Bildungsweg

Peter Pragal, der sich selbst als linken Journalisten betrachtet, hat ein Buch über Schlesien geschrieben, das jeder Diskussion wert ist! Anders als in seinem ersten Buch „Der geduldete Klassenfeind“ (2008), das seinen Ostberliner Jahren als DDR-Korrespondent für die „Süddeutsche Zeitung“ in München 1974/79 und für die Hamburger Illustrierte „Stern“ 1984/90 gewidmet war, geht er in seinem zweiten Buch autobiografisch noch einige Jahre zurück…

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. März 2013

Lebensversuch: Mühlberger-Tage in Eislingen

Zum zehnten Mal Mühlberger-Tage in Eislingen, das ist schon eine stolze Zahl! Es ist auch Anlass zu Rückblick und Ausblick., stets mit dem zweifelnden und doch zuversichtlichen Motto: Versuch, das wirkliche Leben zu gewinnen.

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2013

„Ein anders Weiterleben“

Otfried Preußler erzählt keine neuen Geschichten mehr

Ist so der Tod? In breitem Schwall Aus alter Bahn Hinaus ins All Ein scheinbar sich Ergießen Und doch: Ein Sturz ins Leben nur – Bewegung und Auf neuer Spur Ein anders Weiterleben

So steht es auf Traueranzeige und Sterbebildchen. „Otfried Preußler / aus Reichenberg / * 20. Oktober 1923 / † 18. Februar 2013“ sind die nüchternen Wortbeigaben zu einem Schwarzweißfoto der bekannten Fotografin Isolde Ohlbaum. Sie lichtet Berühmtheiten aus Kunst und Kultur ab.

Von: Hans Gärtner (KK)
Preußler

Ein Räuber kann viel Freude machen, wie dieser Hotzenplotz im Hintergrund – wenn er gut erfunden ist. Otfried Preußler hatte seine Freude schon am Erfinden, wie Oskar Kreibichs Porträt nachempfinden lässt

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2013

Auch dienen können ist Kunst

Diese hat Günther Ott gelebt – der Kunst zuliebe

Am 6. Februar ist der aus Hermannstadt
stammende Kunsthistoriker, Pädagoge und Publizist Günther Ott (1915–2013) in Köln gestorben. Er gehörte Jahrzehnte hindurch zu denen, die dazu beigetragen haben, den Ruf der Kunststadt Köln zu festigen und die ost- und südostdeutschen Künstler in sie zu integrieren. Nach dem Besuch der Brukenthalschule in Hermannstadt studierte er Germanistik, Kunstgeschichte und Archäologie in Bukarest.

Von: Franz Heinz (KK)
Auch-dienen-können

Künstlerprofile im Buch, ihre profilierten Vermittler im Bild: Günther Ott, links, mit Marianne Weingärtner, Hans-Günther Parplies und Herbert Hupka bei der Präsentation des OKR-Porträtbandes 1981

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2013

Sentimentalischer Rechenschaftsbericht

Der Musiker Oskar Gottlieb Blarr über seine eigenen deutschpolnischen Beziehungen

Zur Vorgeschichte nur soviel, dass ich 1934 in Bartenstein, Ostpreußen, geboren bin, dem heutigen Bartoszyce in der Woiwodschaft Warmii i Mazur/Ermland-Masuren. Von meiner masurisch-pruzzischen Großmutter Maria Muschal lernte ich die evangelischen Kirchenlieder singen.

Von: Oskar Gottlieb Blarr (KK)
Sentimentalischer

Zwei, die der Musik des Kosmos lauschen und uns mitlauschen lassen: Nicolaus Copernicus und Oskar Gottlieb Blarr

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2013

Continuum transsilvanicum

Sieglinde Botteschs moderne Kunst hat urtümliche Ursprünge

Im Haus des Deutschen Ostens in München ist bis Mitte April die Ausstellung „Kontinuum“ mit Graphiken und Skulpturen, die neuesten Werke der freischaffenden Malerin und Graphikerin Sieglinde Bottesch aus Siebenbürgen zu sehen. Einen summarischen Einblick brachten wir bereits in unserem vorigen Heft Seite 20, Feine, zarte Graphiken und Tuschezeichnungen, meist von natürlichen Objekten wie Pflanzen, Nüssen und kleinen Tieren, reihen sich an den Wänden von drei Sälen.

Von: Susanne Habel (KK)
Continuum

Man muss die Nuss, dies Stückchen Natur, nur genau anschauen, dann schaut sie zurück, eher streng denn freundlich, aber eben natürlich und vielleicht etwas siebenbürgisch: Grafik von Sieglinde Bottesch

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2013

Art déco ist mehr als Dekor

Davon kann eine Görlitzer Ausstellung überzeugen

Die aus Frankreich kommende Designerrichtung der „arts décoratifs“, des Art déco, bestimmte nach dem Ersten Weltkrieg bis weit in die 1930er Jahre hinein zahlreiche Lebensbereiche. In der Architektur ebenso wie bei Gebrauchsgegenständen setzte sich dieses Design international sehr schnell durch.

Von: Martin Kügler (KK)
Art-deco

Zierlicher Zierat: Dose, Entwurf von S. Haertel, Josephinenhütte AG Schreiberhau

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