Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1332

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

„… nichts gewonnen, nur Traurigkeit
und eine kleine Wolke Glück“

Der im Bergstadtverlag Wilhelm Gottlieb Korn
erschienene neue Gedichtband von Renata Schumann enthält neben einigen bisher unveröffentlichten Titeln eine sorgfältige Auswahl von Gedichten aus den bereits erschienenen Bänden der oberschlesischen Dichterin. Ein Jahr nach dem Tod von Renata Schumann hat ihr Ehemann Dieter Rotscheidt aus dem Gesamtwerk das ausgewählt, was am eindringlichsten ihr dichterisches und gesellschaftliches Anliegen enthalten mag.

Von: Franz Heinz (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

Erinnerung an die „Internationale der Stalin-Opfer“

Als Horst Bienek am 7. Dezember 1990 in München starb, stand er auf dem Gipfel seiner Laufbahn als Schriftsteller. Nach zwei Gedichtbänden und dem Roman „Die Zelle“ (1968) hatte er in den Jahren 1975/82 einen Zyklus von vier Bänden über seine oberschlesische Heimatstadt Gleiwitz abgeschlossen, dem mit „Königswald oder Die letzte Geschichte“ (1984) noch ein fünfter folgen sollte. Daneben waren literarische Essays entstanden, „Werkstattgespräche mit Schriftstellern“ (1962) und, gegen Ende seines Lebens, Kindheitserinnerungen aus Oberschlesien.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

Kunst aus der Landschaft, Landschaft in der Kunst

Für viele Landschaften des früheren deutschen Ostens liegen bereits Künstlerlexika vor, nicht aber für Ost- und Westpreußen. Der aus Ostpreußen stammende Denkmalpfleger und Architekt Rudolf Meyer-Bremen schließt mit diesem Künstlerlexikon eine Lücke. Sich selbst schreibt er dabei in großer Bescheidenheit die Bearbeitung und Herausgabe zu, aber das Werk bietet mehr und ist in diesem Sinne auch mehr als ein reines Nachschlagewerk: Es ist ein vielseitig nützliches Handbuch.

Von: Klaus Weigelt (KK)

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Samstag, 25. Mai 2013

Der Riss durch die Stadt geht auch durch die Menschen

Nur im 20. Jahrhundert ist es vorgekommen, dass eine ganze Reihe von Städten staatlich geteilt wurden. Die Oder aufwärts lassen sich Frankfurt, Guben und Görlitz aufzählen. Die naturräumlichen Gegebenheiten scheinen dann der Reihe ein Ende zu setzen, doch an der Nahtstelle des alten Österreich kommt eine schlesische Stadt hinzu, die schon nach dem Ersten Weltkrieg geteilt wurde.

Von: Stephan Kaiser (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

Das Priesteramt als Pflicht zur Wahr- und Wehrhaftigkeit

Als Band 21 der Arbeiten zur schlesischen Kirchengeschichte, herausgegeben vom Institut für ostdeutsche Kirchen- und Kulturgeschichte, erschien die Dissertation des Kardinal-Bertram-Stipendiaten Maik Schmerbauch über Prälat Franz Wosnitza, den letzten deutschen Generalvikar der Diözese Kattowitz.

Von: Norbert Matern (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

Wäre das Jahr nur so ertragreich wie das Westpreußen-Buch dazu

Der neue Band bietet den Lesern drei Schwerpunkte: Elbing, Marienburg und die Kaschubei. Am Anfang steht der Bericht von Hans-Jürgen Schuch, der durch seinen Untertitel „Von der Bevölkerungsentwicklung seit 1237 bis 1945“ gut charakterisiert ist und in seinem Haupttitel den Schwerpunkt des Aufsatzes nennt: „Elbing um 1772/73“.

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

Der Mensch, eingesperrt in seinem Leben

Zwischen 1911 und 1936 veröffentlichte die heute vergessene Schriftstellerin Katarina Botsky zahlreiche Novellen in der bekannten Zeitschrift „Simplicissimus“. Der Elsinor Verlag legt jetzt eine Auswahl aus diesem Werk vor. In Botskys zeitkritischen Texten stehen scheiternde Menschen in prekären Lebensverhältnissen im Zentrum. Sie suchen nach dem Glück und finden Armut, Hässlichkeit und Verderben

Von: (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Samstag, 25. Mai 2013

„Klosterdämmerung“

Mit einem Vortrag von Nicola Remig, der Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums für schlesische Landeskunde Königswinter, wurde in der Martin-Opitz-Bibliothek eine Ausstellung zum Thema „Klosterdämmerung – Die Zisterzienserklöster Nieder- und Oberschlesiens“ eröffnet. Remig stimmte die Vernissagebesucher anhand von Bild- und Texttafeln auf die vom Haus Schlesien als Wanderausstellung konzipierte Schau ein und bot am Beispiel der Zisterzienser einen Überblick über 200 Jahre Säkularisation in Schlesien.

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Samstag, 25. Mai 2013

Zwischen Hund und Wolf

Gespräch mit Jan Tichý, dem Autor einer tschechischen Novelle über
ein Verbrechen an Deutschen

Jan Tichý wurde 1941 in Königgrätz (Hradec Králové) geboren, er war Chemiearbeiter, Mathematik- und Kunstlehrer, Hilfsarbeiter, Beamter, Programmierer und befasste sich mit Softwareanleitungen. Heute ist er in Rente. Unter seinen literarischen Arbeiten erregte das meiste Aufsehen die Novelle „Zweiunddreißig Stunden zwischen Hund und Wolf“, erschienen 2007 parallel in deutscher und  tschechischer Sprache, über die Ereignisse bei der Vertreibung 1945 in Haida (Nový Bor). Sie wurde von dem Schauspielstudio in Aussig (Ústí nad Labem) in Szene gesetzt.

Von: (KK)
Zwischen-Hund

Menschenwerk in der Natur steht immer im Zwiespalt zwischen Aggression und Reflexion: Otto Herbert Hajek, Zeichen im Raum

Literatur und Kunst

Samstag, 25. Mai 2013

Gaben für Begabte

Und ihre Leistungen: Sudetendeutsche Kulturpreise 2013

Der Große Sudetendeutsche Kulturpreis
2013 geht an Peter Kurzeck. Aufgewachsen im hessischen Staufenberg, wo die Zwangsaussiedlung der Familie des Dreijährigen 1946 endete, teilte Kurzeck das Schicksal aller Vertriebenen, die den neuen Wohnort über viele Jahre hinweg nicht als Heimat empfanden. Seit seinem ersten Roman, der 1979 erschien, erweist sich Kurzeck als Erinnerungs- und  Vergegenwärtigungskünstler von außergewöhnlicher Art.

Von: Hildegard Schuster (KK)
Gaben-für-Begabte

Künstler der Erinnerung und Vergegenwärtigung aus dem „alten Jahrhundert“: Peter Kurzeck, fotografiert von Petra
Flath

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