Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1343

Bücher Medien Veranstaltungen

Freitag, 25. April 2014

Vergeblich grabschte Goebbels nach den Gobelins

Dieses umfangreiche und sorgfältig bearbeitete Dokumentenwerk gibt anhand der Berichte der in Prag tätigen Vertreter des Auswärtigen Amtes einen aufschlussreichen Einblick in die Verhältnisse der deutsch besetzten Länder Böhmen und Mähren, die unter der Oberaufsicht eines NS-Reichsprotektors eine begrenzte Autonomie mit eigenem Staatspräsidenten und eigener Regierung zugestanden bekommen hatten.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Bücher Medien Veranstaltungen

Freitag, 25. April 2014

Heimat als etwas, womit man nicht fertig wird

Will man die Heimat ins Rumänische übersetzen, so muss man sich zwischen tara, tinut oder loc natal entscheiden, oder man zieht gleich das Wort patrie (Vaterland) heran. Im Englischen gibt es ein homeland, im Französischen gar den berceau (Wiege), aber ein eigenständiges Wort für die urdeutsche Heimat haben diese Sprachen nicht.

Von: Edith Ottschofski (KK)

Bücher Medien Veranstaltungen

Freitag, 25. April 2014

Von der Krise des Mannsbildes zur Wandlung des Bildes vom Mann

In Kürze wird Polen schon zehn Jahre Mitglied der Europäischen Union gewesen sein. Die Berichterstattung hierzulande befasste sich in der jüngsten Zeit vor allem mit dem wirtschaftlichen Erfolg des Landes; aber auch Polens Politik findet Beachtung, da das Land zu einem der wichtigsten politischen Verbündeten Deutschlands in Europa avanciert ist.

Von: (KK)

Bücher Medien Veranstaltungen

Freitag, 25. April 2014

Aufmerksamkeit für das Antlitz des Menschen

Dokumentarfilmseminar in Bad Kissingen

Nein, es geht nicht um moralphilosophische Abhandlungen, sondern um Dokumentarfilme. Doch kommen in den Filmen, die im Rahmen des Dokumentarfilmseminars in Bad Kissingen im Februar gezeigt wurden, Lebenseinstellungen ins Bild und zur Sprache, die Fragen aufwerfen. Das Reflektieren und Moralisieren überlassen Filmemacher im Allgemeinen dem Publikum.

Von: Ingeborg Szöllösi (KK)

Literatur und Kunst

Freitag, 25. April 2014

Es gibt immer ein Oder

Arno Surminskis Bücher sind Signale und eröffnen Fragen, die er sich und denen er sich stellt

„Gegen Mittag setzten die Wehen ein. Da Steputat eines der drei Telefone besaß, die es im Dorf Jokehnen gab, konnte er selber die Hebamme in Drengfurt anrufen …“ So beginnt ein Roman, der, als er vor vier Jahrzehnten erschien, vor allem in Vertriebenenkreisen Aufsehen erregte. Hatte man doch bisher in dieser Form kaum etwas über das Thema Flucht und Vertreibung lesen können.

Von: Silke Osman (KK)
Es-gibt-immer

Erzählen, um zu berichten und zu künden, aber auch zu hören, was andere zu sagen haben: Arno Surminski
Bild: Ostpreußisches Landesmuseum Lüneburg

Literatur und Kunst

Freitag, 25. April 2014

Rührselig nie, berührend stets

Karl Storch d. Ä. im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg

Ob es allein die Anziehungskraft der Gemälde oder auch der frühlingsmilde Abend, vielleicht sogar der Umstand war, dass dies die letzte große Sonderausstellung des Ostpreußischen Landesmuseums vor seiner Schließung im Oktober darstellt, wenn die gesamte Dauerausstellung modernisiert und ein Anbau errichtet wird (siehe auch Seite 14) – jedenfalls kamen zahlreiche Gäste zur Vernissage mit Werken von Karl Storch d. Ä, die in unserem letzten Heft angekündigt wurde.

Von: (KK)
Ruehrselig-nie

Wie viele bin ich?, fragt Eberhard Foest im „Dialog“
Bilder, auch Seite 9: Glasmuseum Rheinbach

Literatur und Kunst

Freitag, 25. April 2014

Der Dichter steht seinen (Wanders-) Mann

Eichendorffs statuarische Präsenz im rheinischen Siebengebirge

Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott ist um eine Attraktion reicher: Freunde und Mitglieder des Vereins Haus Schlesien können seit diesem Frühjahr mitten im Park eine Eichendorff-Figur mit Hut und Wanderstock begrüßen. Es handelt sich um die Vorform für den Bronzeguss des rekonstruierten Eichendorff-Denkmals für den Botanischen Garten in Breslau, die der Bildhauer Stanislaw Wysocki im Sommer 2013 im Rahmen einer Sonderschau mit Skulpturen nach Königswinter mitgebracht hatte.

Von: Dieter Göllner (KK)
Der-Dichter-steht

Gar förmlich mit Schlips und Kragen, wäre da nicht der sanfte Zweifel um den Mund, den die Literaturgeschichte „romantische Ironie“ nennt
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Freitag, 25. April 2014

Riga ruft

Jochen Könnecke ruft und schreibt mit

Eine vom Deutschen Kulturforum östliches Europa berufene Jury, der auch Vertreterinnen der Europäischen Kulturhauptstadt Riga sowie der lettischen Botschaft in Berlin angehörten, entschied sich für den Reisejournalisten und Schauspieler Jochen Könnecke als Stadtschreiber in Riga 2014. Er setzte sich gegen 33 weitere Bewerber durch.

Von: (KK)
Riga-ruft

Der Stadtschreiber im Stadtwald
Bild: Deutsches Kulturforum östliches Europa

Literatur und Kunst

Freitag, 25. April 2014

Alterslose Moderne

Mies van der Rohes Villa Tugendhat in Stuttgart fotografisch präsentiert

Die Villa Tugendhat in Brünn/Brno zählt zum UNESCO-Welterbe und gilt als eines der wichtigsten Bauwerke Ludwig Mies van der Rohes in Europa. Sie ist ein einzigartiges Zeugnis der Architektur der Moderne. Die Bauherren Grete und Fritz Tugendhat stammten beide aus jüdischen Industriellen-Familien und bezogen ihr Domizil 1930. Acht Jahre lang lebte das Paar mit drei Kindern in einem Kunstwerk.

Von: (KK)
Alterslose-Moderne

Ikone der Geraden und des rechten Winkels
Bild: Haus der Heimat Stuttgart

Literatur und Kunst

Freitag, 25. April 2014

An der Ostsee wehten die Worte

Die 6. Usedomer Literaturtage ehren Jaroslav Rudiš

Die 6. Usedomer Literaturtage, 2014 unter dem Motto „Das Buch der Geschichte enträtseln“, ehren den tschechischen Schriftsteller, Dramatiker und Drehbuchautor Jaroslav Rudiš für seine Verdienste um den europäischen Dialog.

Von: (KK)
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