Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1350

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. November 2014

Selbst Hochmeister werden verbogen

Zum 70. Geburtstag des Hochmeisters des Deutschen Ordens, Generalabt P. Dr. Bruno Platter, Wien, am 21. März 2014 erschien die überarbeitete und aktualisierte Neuauflage mit den Lebensläufen der nun 65 Hochmeister des Ordens der Brüder und Schwestern vom Deutschen Haus Sankt Mariens in Jerusalem.

Von: Norbert Matern (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. November 2014

Der Duft in der Sonne getrockneter Wäsche

Im Berliner Literaturhaus wird derzeit die schöne Ausstellung „Wer ich bin. Bohumil Hrabal: Schriftsteller – Tscheche – Mitteleuropäer“ gezeigt. Sie wurde konzipiert vom Museum der Tschechischen Literatur in Prag (Památník národního písemnictví / PNP) und zeigt viele Bilder aus dem Leben des berühmten böhmischen Autors. Bohumil Hrabal, der vor 100 Jahren in Brünn geboren wurde, ist einer der wenigen tschechischen Schriftsteller, dessen Werk Weltruhm erlangte. Er kam am 24. März 1914 in Brünn als uneheliches Kind zur Welt.

Von: Edith Ottschofski (KK)

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. November 2014

Märchenhaft, trostlos

17. Juli 1976 erturnte sie als Vierzehnjährige bei den Olympischen Spielen in Montreal (Kanada) erstmals in der Geschichte des Kunstturnens am Stufenbarren die Note 10.00. Diese wurde mit 1.00 angezeigt, weil die Höchstnote als unerreichbar galt und die Anzeigetafel demnach nicht dafür programmiert war.

Von: Marius Koity (KK)

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. November 2014

Der Perlchenfischer

Bohumil Hrabal als „Schriftsteller – Tscheche – Mitteleuropäer“ im Literaturhaus Berlin

Im Berliner Literaturhaus wird derzeit die schöne Ausstellung „Wer ich bin. Bohumil Hrabal: Schriftsteller – Tscheche – Mitteleuropäer“ gezeigt. Sie wurde konzipiert vom Museum der Tschechischen Literatur in Prag (Památník národního písemnictví / PNP) und zeigt viele Bilder aus dem Leben des berühmten böhmischen Autors. Bohumil Hrabal, der vor 100 Jahren in Brünn geboren wurde, ist einer der wenigen tschechischen Schriftsteller, dessen Werk Weltruhm erlangte. Er kam am 24. März 1914 in Brünn als uneheliches Kind zur Welt.

Von: Susanne Habel (KK)
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Wer er ist? Den Kätzchen ist das herzlich egal, aber nur ihnen. Eines davon ist wohl Autitschko, er ist gewiss Bohumil Hrabal, aber Gewissheiten gab es schon damals keine
Bilder: Literaturhaus Berlin

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. November 2014

Man kommt auch ohne Gedichte aus

Gerade darum zeichnet der Wangener Kreis den polnischen Dichter Adam Zagajewski mit dem Eichendorff-Literaturpreis aus

Als Höhepunkt der diesjährigen Wangener Gespräche, die im September in Wangen im Allgäu stattfanden, wurde dem polnischen Schriftsteller Adam Zagajewski der Eichendorff-Literaturpreis überreicht. Die Jury würdigte das Werk des 1945 in Lemberg (heute Lviv, Ukraine) geborenen Preisträgers und dessen Einsatz für die Versöhnung zwischen Deutschen und Polen.

Von: Johannes Rasim (KK)
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„Dichter sind die ersten, die spüren, dass etwas fehlt.“ Hier sind gleich zwei, die sich schon vor 25 Jahren in den „Akzenten“ trafen und seither lyrische Akzente setzen: Michael Krüger und Adam Zagajewski (r.)
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. November 2014

Die „dunklen Flöten des Herbstes“

Mit Rauschgift entzog sich Georg Trakl dem Krieg und der Welt und hinterließ ihr den Reiz und das Rätsel seiner Verse

Zu Trakls 100. Todestag am 3. November 2014 kann man sich fragen: Was würde in der deutschsprachigen Lyrik fehlen, wenn es diese Verse nicht gäbe – und um wieviel wäre diese Lyrik reicher, wenn der Dichter nicht als frühes Opfer des Krieges am 3. November 1914  in Krakau gestorben wäre? Die Literaturwissenschaft bezeichnet den am 3. Februar 1887 in Salzburg Geborenen als österreichischen Dichter des Expressionismus mit starken Einflüssen des Symbolismus. Aber Georg Trakl steht für sich selbst und hat nie eine Einordnung nötig gehabt.

Von: Dietmar Stutzer (KK)
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Kriegsbild, beileibe kein Kriegerbild: Georg Trakls Linke hält den Degenknauf, die Rechte ist nicht zu sehen
Bild: Wikimedia Commons

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. November 2014

Klang-voller Segen

Mit dem Neubau der Philharmonie am Ort der alten deutschen setzt Stettin auf Kontinuität und Moderne

So unerhört waren die Worte von Krzysztof Soska nicht, weil man sie doch schon mehrfach gehört hat: „Wir wollen damit zum Ausdruck bringen, dass Stettin eine deutsche Stadt war“, sagte der stellvertretende Stadtpräsident der Metropole Westpommerns.

Von: Ralf Nachtmann (KK)
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Modern asymmetrische Interpretation hansestädtischer Gotik: die Zinnen der neuen Philharmonie
Bilder: der Autor

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. November 2014

Von Brünn über Wien nach Hollywood

Für Erich Wolfgang Korngold war es keine Karriere, sondern Flucht

Als „Verehrt – Verfemt – Vergessen“ wurde in einer Veranstaltungsreihe im Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart der Komponist Erich Wolfgang Korngold vorgestellt, der im Jahr 1897 in Brünn, der Partnerstadt Stuttgarts, geboren wurde. Erarbeitet und gestaltet wurde dieses „Gesprächskonzert“, das von dem Sudetendeutschen Musikinstitut in Regensburg und dem Stuttgarter Haus der Heimat vor einem Jahr in Auftrag gegeben worden war, von der Sopranistin Iris Marie Kotzian.

Von: Ute Flögel (KK)
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Ein „Gesprächskonzert“ mit Werken von Erich Woilfgang Korngold macht Freude und, wie man sieht, Freunde: (v. l.) Philipp Moschitz, Iris Marie Kotzian, Christoph Weber
Bild: die Autorin

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. November 2014

Zeitgeschichte, plastisch

„Berlin“-Gemälde von Heinrich J. Jarczyk im Haus Schlesien

In den letzten 25 Jahren ist das Gemälde von Heinrich J. Jarczyk mit dem Titel „Berlin: 9. November 1989“ in Washington, New York, München, Köln und an anderen Orten gezeigt worden. Bis zum 30. November ist es im Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott zu sehen. Anlässlich des 25. Jahrestages der Maueröffnung erklärte der 1925 in Neisse/Schlesien geborene und in Köln lebende Maler seine 1990 entstandene visuelle Interpretation dieses Moments und der anschließenden Zerstörung des Teilungssymbols.

Von: (KK)
Zeitgeschichte

Seht auf diese Stadt – und auf mein Bild von ihr: der Künstler
Bild: Haus Schlesien

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