Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1353

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Mittwoch, 25. Februar 2015

Preis(e) der Kultur

Von Baden-Württemberg und dem BdV Bayern

Das Land Baden-Württemberg vergibt im zweijährigen Turnus den Donauschwäbischen Kulturpreis. Der Preis ist Ausdruck der Patenschaft des Landes für die Donauschwaben. In diesem Jahr wird der Donauschwäbische Kulturpreis für den Bereich Kulturvermittlung (Medien – Wege – Ebenen) ausgeschrieben.

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Februar 2015

Ein Bild als Inbild

Oskar Kokoschkas Masaryk-Porträt ist ein künstlerisches Ereignis, dessen historische Konnotationen in die Gegenwart reichen

Vor 80 Jahren hat Oskar Kokoschka (1886–1980) während seiner Prager Zeit (1934–1938) das Gemälde „Porträt Tomáš Garrigue Masaryk“ (1935/36) geschaffen. Er war eigens dazu vom tschechischen Staatspräsidenten nach Prag eingeladen worden. Wien verließ er gern, seine Mutter war gerade gestorben, und die politischen Verhältnisse in Österreich verhießen für die Zukunft nichts Gutes. Überdies hatte der Künstler als Österreicher väterlicherseits tschechische Wurzeln.

Von: Klaus Weigelt (KK)
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Leuchtend ernster Blick: Oskar Kokoschka, Porträt Tomáš Garrigue Masaryk
Bilder (auch Titel): aus der Ausstellung, Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg, Fondation Oskar Kokoschka, Vevey / VG Bild-Kunst, Bonn

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Februar 2015

Das Furchtbare in den Griffel kriegen

Ludwig Hesshaimer hat es mit seinen Radierungen vermocht

Das Siebenbürgische Museum Schloss Horneck nahm das Gedenkjahr zum Beginn des Ersten Weltkrieges zum Anlass, den Grafikzyklus „Totentanz“ von Ludwig Hesshaimer im Rahmen einer Ausstellung zu präsentieren.

Der 1872 als Sohn einer Kaufmannsfamilie in Kronstadt/Brasov geborene und 1956 in Resende nahe Rio de Janeiro verstorbene Künstler und Kriegsberichterstatter hat die historischen Ereignisse des Großen Krieges miterlebt und künstlerisch festgehalten.

Von: (KK)
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Die Choreographie des „Totentanzes“ ist ihm auch ins Gesicht geschrieben: Selbstbildnis Ludiwg Hesshaimers
Bilder: Siebenbürgisches Museum Gundelsheim

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Februar 2015

Es menschelt so gläsern

Das Glasmuseum Rheinbach bietet schöne Durchsichten

Heilige, Madonnen, Trunkenbolde und neckische Nackte. Zugegeben, dieser Hinweis dürfte so manchen Museumsbesucher stutzig machen. Obwohl: In der heutigen Zeit, darf es ruhig auch mal frivoler zugehen – menschlich, allzumenschlich …

Stichhaltige und human-künstlerische Argumente liefert Dr. Ruth Fabritius, die aus Siebenbürgen stammende und durchaus europäisch gepolte Museumsdirektorin:

Von: (KK)
Es-menschelt

„Hellhörigkeit“ wird hier gläsern und farblich ab- und umgesetzt: Vase aus der Rheinbacher Ausstellung
Bild: Dieter Göllner

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. Februar 2015

„Roheisen“, eher roh denn beständig

Die denkwürdige Biographie des Oberschlesiers Hans Marchwitza

Der oberschlesische Arbeiterschriftsteller Hans Marchwitza ist heute weitgehend vergessen. Nicht einmal die noch immer täglich in Berlin erscheinende Zeitung „Neues Deutschland“ mochte seiner zum 50. Todestag am 17. Januar gedenken. Wäre nicht 1949 die DDR gegründet worden, so wären seine Romane und Reportagen kaum noch gedruckt worden.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)
Roheisen

Helden, die kleben: Hätten sie gewusst, wie es kommen wird, wären sie’s vielleicht nicht geworden
Bild: Wikimedia Commons

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