Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1391

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Mittwoch, 25. April 2018

„Blickwechsel“

Neue Ausgabe des Deutschen Kulturforums östliches Europa, Potsdam

Die neue Ausgabe der Zeitschrift „Blickwechsel – Journal für deutsche Kultur und Geschichte im östlichen Europa“ des Deutschen Kulturforums östliches Europa in Potsdam ist erschienen. Das Heft lotet unter dem Titel „Zwischen Trauer und Triumph. Das Jahr 1918 und seine Folgen im östlichen Europa“ die ambivalente Situation nach dem Ende des Ersten Weltkriegs aus, als manche Länder, Völker und Regionen erhebliche Verluste betrauerten, während andere angesichts neu errungener Eigenständigkeit triumphierten.

(KK)

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Mittwoch, 25. April 2018

Museum unterwegs

Zu Görlitz und anderswo

Die große Sonderschau des Schlesischen Museums zu Görlitz „Achtung Zug! 175 Jahre Eisenbahn in Schlesien“ wird mit mehreren thematischen Programmpunkten ergänzt. So etwa werden am 27. Mai, 24. Juni, 8. Juli und 22. Juli, jeweils um 15 Uhr, öffentliche Führungen angeboten. Am 2. Mai, 15 Uhr, ist die Veranstaltungsreihe „Kaffee & Kultur – natürlich schlesisch“ der Zackenbahn von Hirschberg/Jelenia Gora nach Korenov (vormals Grünthal bzw. Polaun) gewidmet.

Dieter Göllner (KK)

 

Funktioniert wesentlich zuverlässiger als das große Original: Modelleisenbahn
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. April 2018

Häftling 7188 oder Die Barmherzigkeit der Steine

Ernst Wiechert hat eines der wenigen Zeugnisse darüber abgelegt, was ein Konzentrationslager war

Auch 80 Jahre nach den demütigenden und furchtbaren Monaten im Sommer des Jahres 1938, die das Leben des Dichters Ernst Wiechert grundlegend veränderten, sind seine Tagebuchnotizen und Briefe aus dieser Zeit und sein Bericht „Der Totenwald“, geschrieben 1939, veröffentlicht 1945, von erschütternder Wucht in ihren Aussagen und von realistischer Drastik des dargestellten Erlebten. Ernst Wiechert ist und bleibt der deutsche Schriftsteller und Dichter, den der Nazi-Terror fast zugrunde richtete, der aber die Kraft fand, das Gesehene und Erlebte aufzuschreiben und zu bezeugen.

Klaus Weigelt (KK)

 

So ähnlich mag es gewesen sein. In Wiecherts Geburtshaus gedenkt man seiner mit einer Installation, und dass die Kommunikationstechnik auf einem Häkeldecken abgelegt ist, darf man als sanfte Ironie willkommen heißen
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. April 2018

„Unerkennbarkeit, die uns gehört“

Jüdisches Erbe und Schoah in Ostgalizien in der Sicht Jason Franciscos

Die Wanderausstellung des Galizisch-Jüdischen Museums Krakau zeigt bis zum 18. Mai im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus in Kooperation mit der Alten Synagoge Essen 46 eindrucksvolle Fotografien und Texte des Künstlers Jason Francisco unter dem Titel „Ein unendliches Gedenken: Jüdisches Erbe und die Schoah in Ostgalizien“. Francisco schuf mit einer großformatigen analogen Kamera Werke, die gleichzeitig Tatsachenbericht und Erinnern an die jüdische Vergangenheit sind.

(KK)

 

Synagoge von Zhovkva
Bild: aus der Ausstellung

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. April 2018

Fragen mit dem Fotoapparat

Ausstellung des Corinth-Preisträgers Roman Ondak

Mit der Ausstellung „Based on True Events“ erweist sich der slowakische Konzeptkünstler Roman Ondak im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg als des Lovis-Corinth-Preises 2018 würdig. Sie wird am 18. Mai eröffnet und ist bis zum 9. September zu sehen. Roman Ondak, geboren 1966, setzt sich hier mit den aktuellen gesellschaftlichen und politischen Unwägbarkeiten auseinander.

„Nach wahren Begebenheiten“, verheißt der Titel der Schau, doch in unserer Welt der Fake News, alternativen und Post-Fakten ist dieses Versprechen verstörend geworden. Was ist denn wahr und wer bestimmt, was Wahrheit ist?

(KK)

 

Je genauer man zu wissen meint, was etwas ist, desto weniger weiß man, was es bedeutet: Fragment der Rauminstallation „Signature“ von Roman Ondak
Bild: Kunstforum Ostdeutsche Galerie

Literatur und Kunst

Mittwoch, 25. April 2018

Erfassung des Nachlasses von Dietmar Scholz

Der Maler und Schriftsteller Dietmar Scholz ist am 19. Februar 2016 in Reutlingen gestorben. Die Stiftung Kulturwerk Schlesien beginnt nun in einem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Projekt mit der Verzeichnung seines umfangreichen literarischen Nachlasses.

(KK)

 
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