Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1397

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Handwerk hat gläsernen Boden

Doppeljubiläum in Rheinbach

Im September fanden die Veranstaltungen zum Rheinbacher Doppeljubiläum „70 Jahre Glasfachschule“ und „50 Jahre Glasmuseum“ mit einem Festakt und einer Ausstellungseröffnung ihren Höhepunkt.

An der Feierstunde im Ratssaal des Himmeroder Hofes in Rheinbach beteiligten sich zahlreiche Ehrengäste aus der Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, Lehrer und Schüler der Glasfachschule, Vertreter befreundeter Glasfachschulen und Museen aus dem In- und Ausland.

Dieter Göllner (KK)

 

Über Geschmack lässt sich streiten, nicht jedoch über Kunstfertigkeit angesichts dieser Rheinbacher Exponate
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Oktober 2018

Berufenster Cicerone

Ostpreußen erleben und erlesen: eine Reise durch das Land mit Arno Surminski, seinem letzten epischen Künder

Ostpreußen kann als die exemplarische literarische Region Deutschlands angesehen werden. Nirgendwo ist der Reichtum dichterischen und schriftstellerischen Schaffens so vielfältig und anregend wie in dieser nordöstlichen Provinz des früheren Deutschen Reiches, in der Pruzzen und Deutsche, Litauer und Polen, dazu die zahlreichen Einwanderer aus vielen Teilen Europas, die Schotten und die Niederländer, die französischen Hugenotten und die Salzburger, die Schweizer Calvinisten und die orthodoxen Philipponen, die Balten und natürlich auch die Juden eine friedliche Symbiose über Jahrhunderte bildeten.

Klaus Weigelt (KK)

 

Seine Geschichten aus und über Ostpreußen überraschen immer wieder, er selbst war es in Königsberg aber auch, als ihm russische Samisdat-Übersetzungen seiner Prosa zum Signieren gereicht wurden: Arno Surminski
Bild: Ostpreußisches Landesmuseum
Lüneburg

Literatur und Kunst

Donnerstag, 25. Oktober 2018

„Man emigriert eben auf Lebenszeit“

Eine Ausstellung der Exil-Sammlung Memoria in Leverkusen

Eine halbe Million Menschen wurde ab 1933 wegen ihrer jüdischen Herkunft oder ihrer politischen Gesinnung von den Nationalsozialisten aus Deutschland ins weltweite Exil vertrieben. Auch zehntausend Kulturschaffende aller Disziplinen waren davon betroffen, so Heinrich und Thomas Mann, Bertolt Brecht, Arnold Schönberg, Kurt Weill, Max Reinhardt, Marlene Dietrich, Elisabeth Bergner, Billy Wilder, Walter Gropius, Albert Einstein, Sigmund Freud, Karl Jaspers, Hannah Arendt oder Walter Benjamin. Und etwa tausend bildende Künstler und Künstlerinnen mussten emigrieren.

Thomas B. Schumann (www.edition-memoria/KK)

 

Weder lässt sich Curt Singers Flamingo-Stimmungsbild „dem Begriff ‚Stil‘ subsummieren“ …
Bilder: Exil-Sammlung Thomas B. Schumann, Edition Memoria

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