Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1398

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. November 2018

Der Sternevermesser als Leitstern

Münchner Tagung zu Copernicus

Nikolaus Copernicus (1473–1543) sollte nach dem Willen seines Onkels, des ermländischen Bischofs Lukas Watzenrode, bei dem er Sekretär und Leibarzt war, dessen Nachfolger werden. Wie es ganz anders kam, trugen drei Wissenschaftler 545 Jahre nach Copernicus’ Geburt und 475 Jahre nach seinem Tod auf einer gemeinsamen Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft für ost- und westpreußische Landeskunde der Ludwig-Maximilians-Universität München, des Hauses des Deutschen Ostens in München und der Polnischen Historischen Mission an der Universität Würzburg vor.

Norbert Matern (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. November 2018

Hommage an Oma

Seminar im Haus Schlesien

Wie Nicola Remig, Leiterin des Dokumentations- und Informationszentrums für schlesische Landeskunde (DIZ), erinnerte, gab es bereits vor zehn Jahren erste Gespräche und Anregungen für ein Seminar, das sich an die Nachfolge-Generationen der Heimatvertriebenen richten soll. Inzwischen konnte das Projekt mit Unterstützung des Kulturreferenten für Oberschlesien, Dr. Vasco Kretschmann, umgesetzt werden.

Dieter Göllner (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. November 2018

Gemalt wie gedruckt – und umgekehrt

Faksimile-Edition des Breslauer Psalters

Der Quaternio Verlag Luzern stellt erstmals in Deutschland im Schlesischen Museum zu Görlitz seine neueste Faksimile-Edition vor: den kostbaren Breslauer Psalter. Die um 1265 entstandene Handschrift aus dem berühmten Fitzwilliam Museum in Cambridge (UK) begeistert durch ihre überaus prächtige und erzählfreudige Ausstattung.

(KK)

 

© Breslauer Psalter | Nach der Faksimile-Edition des Quatemio Verlags Luzern

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. November 2018

Kein Himmel-, aber ein Denkmalreich: Schlesien

Förderprojekte der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz in Niederschlesien

In der Ausgabe 1396 der KK wurden Ihnen die aktuellen Förderprojekte der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS) im Nordwesten und Nordosten Polens (ehem. Hinterpommern, West- und Ostpreußen) vorgestellt. Der hier folgende Teil 2 des Arbeitsberichts der Stiftung soll einen Überblick über deren derzeitige Aktivitäten für schlesische Denkmale gewähren.

Die Woiwodschaft Niederschlesien hat sich, seitdem die DPS ihre Tätigkeit im Jahre 2007 aufgenommen hat, zu einem Förderschwerpunkt der Stiftung herausgebildet.

Peter Schabe (KK)

 

Fürwahr metropolitan: Das Breslauer Oppenheim-Haus hatte den Krieg unversehrt überstanden, jetzt sind auch die Folgen sozialistischer Vernachlässigung ausgeheilt
Bilder: DPS

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. November 2018

Ins Menschenalter gekommen

Die KünstlerGilde wird 70, Lenau-Preis an Helga Unger

Bei der 70-Jahre-Jubiläumsfeier der KünstlerGilde in Esslingen am Neckar hielt die Germanistin Tina Stroheker die Festrede. „Gegründet wurde die Künstlergilde Esslingen hier als Selbsthilfeorganisation von Künstlern aus dem deutschen Osten nach Krieg und Vertreibung“, so die letztjährige Andreas-Gryphius-Preisträgerin der KünstlerGilde, wie der Verein sich jetzt nennt.

Tina Stroheker war viel im deutschen Osten auf den Spuren dortiger Dichter unterwegs und ist selbst eine erfolgreiche Lyrikerin. Die Kennerin ostdeutscher Literatur erläuterte im prächtigen Bürgersaal im Alten Rathaus zu Esslingen, die KünstlerGilde habe immer die drei Sparten Literatur, bildende Kunst und Musik vereint, in denen sie auch Preise verleiht.

Susanne Habel (KK)

 

„In dem scheinbar Nebensächlichsten oder dem scheinbar nicht mehr Lebendigen – das können Pflanzen und Buchstaben sein – das Lebendige“ entdeckt Helga Unger in ihrer Lyrik wie ihr Gildenkollege Hans-Jürgen Zimmermann in seiner Malerei: Ohne Titel
Bilder (auch Titel): KünstlerGilde

Literatur und Kunst

Sonntag, 25. November 2018

Gilmanow bringt Kant nach Oberhausen

Herbsttagung der Ostpreußen

Eine halbe Million Menschen wurde ab 1933 wegen ihrer jüdischen Herkunft oder ihrer politischen Gesinnung von den Nationalsozialisten aus Deutschland ins weltweite Exil vertrieben. Auch zehntausend Kulturschaffende aller Disziplinen waren davon betroffen, so Heinrich und Thomas Mann, Bertolt Brecht, Arnold Schönberg, Kurt Weill, Max Reinhardt, Marlene Dietrich, Elisabeth Bergner, Billy Wilder, Walter Gropius, Albert Einstein, Sigmund Freud, Karl Jaspers, Hannah Arendt oder Walter Benjamin. Und etwa tausend bildende Künstler und Künstlerinnen mussten emigrieren.

(KK)

 
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