Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1399

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Dezember 2018

Transnationale Klänge

Usedomer Musikfestival

„Podium der Ostsee” nennt sich das Usedomer Musikfestival. Drei Wochen lang steht hier jedes Jahr ein Ostseeland exklusiv im Mittelpunkt. Auf der deutsch-polnischen Insel kommen dieses Jahr alle zehn Länder und Kulturen rund um die Ostsee zusammen. Die Hälfte davon, darunter Polen, feiert dieses Jahr 100 Jahre Unabhängigkeit. Es begegnen sich polnische Klaviermusik, schwedischer Jazz und russische Kammermusik, estnische Choräle und dänische Kantaten, norwegische Lieder und litauische Tänze, deutsche Sinfonik, lettische Naturklangbilder und finnische Tangos.

Arkadiusz Łuba (KK)

 

Baltic Sea Philharmonic beim Eröffnugskonzert des 25. Usedomer Musikfestivals
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. Dezember 2018

Im Haus der Sprache sind die Fenster offen

Im Allgäu bieten die alljährlichen Wangener Gespräche willkommenen Anlass für den Blick hinaus

Die diesjährigen Wangener Gespräche, die am letzten Septemberwochenende in Wangen im Allgäu stattfanden, standen unter dem Leitwort: „Jener Winkel der Erde lacht mir vor allem“. Dieser Horaz-Spruch befindet sich über dem Eingang eines kleinen Hauses im Riesengebirge.

„In der Zeit des Nationalsozialismus diente dieses Haus als Zufluchtsort für Andersdenkende. Der damalige Besitzer, Gerhart Pohl, betrieb eine Art Vernetzung der Widerstandsgruppen und verhalf Verfolgten zur Flucht.

Johannes Rasim (KK)

 

Nach der Preisverleihung in der Stadtbücherei im Kornhaus, v. l.: Kerstin Preiwuß, Monika Taubitz, Ehrenvorsitzende des Wangener Kreises, Beate Tröger und Juryvorsitzende Stefanie Kemper (Maierhöfen)
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. Dezember 2018

Seine Heimat war die Suche danach

Vor 50 Jahren gab er sie auf: Arnold Zweig

Die große Zeit des schlesisch-jüdischen Schriftstellers Arnold Zweig (1887–1968) waren die Jahre der Weimarer Republik, als die ersten vier Bände seines Grischa-Zyklus erschienen, die ihn wohlhabend und berühmt machten. Diese sechsbändige Romanfolge war dem Ersten Weltkrieg gewidmet, den er seit 1915 an mehreren Fronten miterlebt hatte.

Geboren wurde er am 10. November 1887 als Sohn eines Sattlers im niederschlesischen Glogau, aufgewachsen ist er im oberschlesischen Kattowitz.

Klaus Weigelt (KK)

 

Man muss den Griffel fest in die Hand nehmen, dann kann man sogar die Brille linksliegenlassen: Arnold Zweig
Bild: Wikimedia

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. Dezember 2018

Kunst befördert auch die Ökumene

Rumänisch-orthodoxe Hinterglasikonen im Siebenbürgischen Museum

Mehrere Themenbereiche erschließen im Siebenbürgischen Museum Gundelsheim die wechselvolle Geschichte und die facettenreiche Kultur Siebenbürgens vom Mittelalter bis in die Gegenwart.

Zu den umfangreichen Beständen des Hauses gehört auch eine beachtliche Sammlung von Hinterglasikonen, die die konfessionelle Vielfalt der Region ahnen lassen. Derzeit wird eine Auswahl dieser Exponate bis Ende April 2019 im Rahmen der Ausstellung „Himmelsfenster“ gezeigt. Bislang konnten die Kunstwerke dem Publikum nur in Sonderausstellungen zugänglich gemacht werden.

(KK)

 

Seine Gaben sieht man nicht, man muss sie spüren: Heiliger Nikolaus (Mühlbachtal/Valea Sebesului oder Altland/Tara Oltului, 2. Hälfte 19. Jahrhundert)
Bilder (auch Titel und Seite 6): Siebenbürgisches Museum

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. Dezember 2018

Bethlehem im Siebengebirge

Alle Jahre wieder: Krippen im Haus Schlesien

Die Weihnachtskrippe – deren Ursprünge bis ins 4. Jahrhundert zurückreichen – hat ein wechselvolles Schicksal durchlebt. In der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts war sie im Altarraum der Kirchen und Klöster aufgestellt. Im Barock war sie sogar kirchliches Renommier-Objekt.

(KK)

 

Literatur und Kunst

Dienstag, 25. Dezember 2018

Malen im Krieg, wider den und trotz des Krieges

Johannes Niemeyer im Westpreußischen Landesmuseum

Das Ostpreußische Landesmuseum mit Deutschbaltischer Abteilung präsentiert bis zum 10. März 2019 in Kooperation mit der Galerie Wannsee Verlag, Berlin, die Ausstellung des Malers Johannes Niemeyer, „Küsten und Städte. Bilder aus dem Baltikum“.

(KK)

 

Gesichter sieht man keine, und doch sieh man alles: Fischerfrauen am Fischstand
Bild:Westpreußisches Landesmuseum

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