Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1401

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2019

Er schwor’s bei seinem Bart

Orientalisch mutete Adolf Endlers Ankündigung seiner neuen Arbeiten an – „Ich schwörs bei meinem Bart!“ –, die unter der Überschrift „Auskünfte“ auf dem Umschlag des Gedichtbändchens „Das Sandkorn“, erschienen 1974 im Mitteldeutschen Verlag in Halle, abgedruckt ist.

Volker Strebel (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2019

Nachlass von Dietmar Scholz

In einem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanzierten Projekt verzeichnet die Stiftung Kulturwerk Schlesien den von ihr verwahrten literarischen Nachlass des Schriftstellers und Eichendorff-Literaturpreisträgers Dietmar Scholz (geboren in Kunitz, Kreis Liegnitz 1933, gestorben 2016 in Reutlingen).

(KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Montag, 25. Februar 2019

Siebenbürgische Kirchenburgen

In kaum einer anderen Region Europas wird Martin Luthers Choral „Ein feste Burg ist unser Gott, ein gute Wehr und Waffen“ architektonisch so sinnfällig illustriert wie in der im südlichen Siebenbürgen gelegenen Kirchenburgenlandschaft.

(KK)

 

Literatur und Kunst

Montag, 25. Februar 2019

Objektbiografin

Natascha Mazur ist Provenienzforscherin am Kunstforum Ostdeutsche Galerie in Regensburg

Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie startet eine systematische Erforschung der Provenienz seiner Sammlung. Das vom Deutschen Zentrum für Kulturgutverluste geförderte Projekt, das zusätzlich von der Landestelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern unterstützt wird, soll die Geschichte der Bestände zu Tage bringen und mittels Forschung Aufschluss über ihre Herkunft geben. Die Stelle ist zunächst auf ein Jahr befristet mit einer Perspektive auf Verlängerung. Natascha Mazur, die neue Mitarbeiterin für Provenienzforschung, übernahm im Dezember 2018 ihr Aufgabengebiet.

(KK)

 

Aussagekräftig sind an Bildern auch ihre Rückseiten, wenn man sie zu lesen versteht:
Natascha Masur buchstabiert
Bild: Gabriela Kaskova

Literatur und Kunst

Montag, 25. Februar 2019

Teleaktionist

Lovis-Corinth-Preis des Kunstforums Ostdeutsche Galerie und der KünstlerGilde für Peter Weibel

Der Lovis-Corinth-Preis für das Jahr 2020 geht an den vielseitigen Künstler, Kurator und Kunst- und Medientheoretiker Peter Weibel. Die Auszeichnung richtet sich an international bedeutende Künstlerinnen und Künstler, deren Persönlichkeit und Schaffen thematisch oder biografisch Bezug zu dem mittel- und osteuropäischen Raum nimmt. Der Preis ist eng an den spezialisierten Fokus des Kunstforums Ostdeutsche Galerie Regensburg gebunden.

(KK)

 

Der von Christof Hierholzer in edlem Schwarzweiß porträtierte Peter Weibel ist eine im besten Sinn bunte Künstlerpersönlichkeitg

Literatur und Kunst

Montag, 25. Februar 2019

„Antifaschistische Liga“ als Tarnung

Gerhart Pohls politische Tätigkeit harrt weiterer Forschung

Die Verbindungen Gerhart Pohls zu Gruppen des Widerstandes gegen Nazideutschland sowie die Rolle Pohls in der kommunistischen Nachkriegszeit bedürfen weiterer Forschungen. Dies verdeutlichte einmal mehr die vierte „Fluchtburg“-Tagung. Unter dem Motto „Gerhart Pohls ‚Fluchtburg‘ und ihre Gäste – Erinnerungen an Menschen und ihre Geschichte – Teil 4“ fand in Wolfshau (Wilcza Poreba), einem Ortsteil von Krummhübel (Karpacz), die vierte Tagung des Vereins Fluchtburg e. V. statt.

Johannes Rasim (KK)

 

Bruno Griesel, der Meisterschüler von Bernhard Heisig, hat jenen von Gerhart Hauptmann porträtiert: Gerhart Pohl
Bild: der Autor

Literatur und Kunst

Montag, 25. Februar 2019

Mit allen Wasserfarben gewaschen

Heinrich Bromm im Ostpreußischen Landesmuseum Lüneburg

Der Königsberger Maler Heinrich Bromm (1910–1941) war ein Ausnahmetalent. Viele Texte und seine Arbeiten belegen es. Sein Lehrer an der Kunstakademie, Eduard Bischoff, schrieb über ihn, er mache mit seiner Malerei unter den Studierenden mehr Schule als die dort lehrenden Meister. Besonders hervorgehoben wurden seine Aquarelle. Von diesen sind etwa 100 Blatt von Bromms Familie 1945 auf der Flucht aus Königsberg gerettet worden. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl dieser souveränen Landschaftsdarstellungen: Seine besondere Art, durch Formenvereinfachung und einzelne Details den Gesamteindruck der Landschaft hervorzuheben, ruft damals wie heute Bewunderung hervor.

(KK)

 

Lavieren bedeutet nicht immer Ausflüchte suchen. Heinrich Bromm suchte Farben – und er hat sie gefunden: Moorwiesen bei Königsberg
Bild: Museum

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