Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgabe 1402

Bücher, Medien und Veranstaltungen

Montag, 25. März 2019

Stadtschreiber in Allenstein

Schriftsteller und Übersetzer Marcel Krueger

Eine vom Deutschen Kulturforum östliches Europa berufene internationale Jury wählte Marcel Krueger, der als Schriftsteller und Übersetzer in Dundalk (Irland) lebt, zum Stadtschreiber in Allenstein/Olsztyn. Als Wanderstipendium konzipiert, war es bisher u. a. in Danzig/Gdansk, Fünfkirchen/Pécs, Reval/Tallinn, Marburg/Maribor, Kaschau/Košice, Riga, Pilsen/Plzen, Breslau/Wrocław, Kronstadt/Brasov und Lemberg/Lviv angesiedelt.

(KK)

 

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2019

Die Kürbishütte als literarische Anstalt betrachtet

Simon Dach in Ostpreußen

Als der Dichter Simon Dach am 15. April 1659, vor nunmehr 360 Jahren, in Königsberg an Schwindsucht stirbt, ist er noch keine 54 Jahre alt. Seit über drei Jahrzehnten hat er die Hauptstadt Ostpreußens nicht mehr verlassen, in die er, der gebürtige Memeler, zunächst zum Besuch der Domschule 1619 für ein Jahr und dann, 1626, endgültig gekommen war. Seine Welt ist der eng bebaute Kneiphof, im Schatten des Ordensdoms und der Universität, der „Albertina“. Hier leben und amtieren kirchliche und weltliche Würdenträger.

Uwe Neumärker (KK)

 

Simon Dachius Memelensis Borussus: Seinen leuchtenden Blick hat er und wie er haben alle Dichter des Barock ihre Verse dem Dreißigjährigen Krieg abgerungen
Bild: Archiv

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2019

„Weichselkirschen“ nach des Lesers Geschmack

Zum Tod von Leonie Ossowski

Leonie Ossowski war ihr Pseudonym, in Wirklichkeit hieß sie Jolanthe von Brandenstein und stammte aus dem Landkreis Fraustadt, der seit 1922 das kleinste Stück der Grenzmark Posen-Westpreußen war. Alle drei Teile wurden 1938 anderen Provinzen Preußens angegliedert: Das größte Stück mit der Hauptstadt Schneidemühl fiel an Pommern, das zweitgrößte mit Meseritz an Brandenburg und der Kreis Fraustadt an Schlesien.

Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Erfolg macht freundlich: Leonie Ossowski
Bild: Archiv

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2019

Da kann Erzengel Gabriel nur schmunzeln

Avenarius-Fresken von Haus Wiesenstein in Haus Schlesien

Max Pinkus – der schlesisch-jüdische Unternehmer, Sammler, Mäzen und Freund von Gerhart Hauptmann – schenkte dem Dichter im Jahre 1922 zum 60. Geburtstag die Ausmalung der Eingangshalle in Haus Wiesenstein. Hauptmann beauftragte den Greiffenberger Grafiker und Maler Johannes Maximilian Avenarius (1887–1954), der ihn im Übrigen schon mehrfach porträtiert hatte. Der Künstler sollte den Eintrittsbereich des Hauses im Riesengebirge nicht nur mit einem neuen Anstrich, sondern mit einem farbenprächtigen Kunstwerk versehen.

Avenarius und sein Assistent Ernst Paul Weise arbeiteten acht Monate lang an dem Projekt.

(KK)

 

Üppig, um das Mindeste zu sagen, mithin dem Hausherrn, darf man annehmen, durchaus genehm – und angemessen: Johannes Maximilian Avenarius’ Fresken für Gerhart Hauptmann
Bild aus der Ausstellung

Literatur und Kunst

Montag, 25. März 2019

Bedrohtes Selbst

Katharina Sieverding im Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Seit über fünfzig Jahren agiert die international renommierte Künstlerin Katharina Sieverding (geboren 1944 in Prag) mit der Fotografie im Spannungsfeld von Geschichte und Politik, Individuum und Gesellschaft. Das Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg besitzt drei exemplarische Werke dieser Lovis-Corinth-Preisträgerin, die wesentlich zur Erweiterung des Kunstbegriffs und der interdisziplinären medialen Kunstpraxis beigetragen hat. 2018 konnte die großformatige Fotografie „Deutschland wird deutscher“ als Dauerleihgabe für das KOG gewonnen werden.

(KK)

 

Mit dem Schriftzug der „ZEIT“ – ist es auch der dieser Zeit?
Bild: Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

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