Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2006

Zur Nachbarschaft verurteilt

Montag, 20 Februar 2006

Nachbarn auf Distanz. Polen und Deutsche 1998–2004. Hg. von Anna Wolff-Poweska und Dieter Bingen. Harassowitz Verlag, Wiesbaden 2005, 496 S., 29,80 Euro

Es ist eine Veröffentlichung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt. Mit den zwölf Seiten des Vorspanns (Gliederung, ein deutsches und ein polnisches Vorwort) sind es mehr als 500 Seiten über ein Jahrfünft, so der deutsche Herausgeber, über sechs Jahre, so die polnische Zählung, und man liest im Buch sogar von sieben Jahren, die „präsentistisch (sic!) analysiert“ werden sollen (laut Dieter Bingen).


Von: Herbert Hupka (KK)

 

Ein lebendiger Fluß und ein lebhaftes Buch dazu

Freitag, 10 März 2006

Uwe Rada: Die Oder. Lebenslauf eines Flusses. Gustav Kiepenheuer Verlag, Berlin 2005. 138 Abb., 222 S., 19,90 Euro

Die Oder galt als Lebensader Schlesiens, wurde dann Symbol einer Macht-, System- und Staatsgrenze und ist für viele ihrer Anwohner heute nichts anderes als eine traumatische Erinnerung an das Hochwasser 1997. Einst brachte es die Oder auf knapp 1000 km im mäandrierenden Verlauf vom mährischen Odergebirge bis zur Mündung in die Ostsee bei Swinemünde.


Von: Stephan Kaiser (KK)

 

Sag, wo ist denn nun das Paradies?

Donnerstag, 20 April 2006

Ein Herr namens Janosch, Kinderbeglücker und Lebenskünstler

Der Interviewer ist erfunden. Erhielt den Namen Jan Skral. Soll in Lwow geboren sein, 1934. Und seit 1963 in Tanger leben. Nichts davon dürfte stimmen. Denn der aus Anlaß seines 75. Geburtstags zu Interviewende mag viele nicht. Am allerwenigsten Journalisten, die ihm mit lästigen Fragen zu Leibe rücken könnten.

Von: Hans Gärtner (KK)

 

Das Gegenteil eines böhmischen Dorfes

Montag, 10 Juli 2006

Das Sudetendeutsche Haus in München beherbergt die größte Spezialbibliothek für die böhmischen Länder und viele, die damit arbeiten

Zwanzig Jahre Sudetendeutsches Haus in München. Grund genug, das Anfang des Jahres mit dem bayerischen Ministerpräsidenten zu feiern. Jetzt stellte der Vorstandsvorsitzende der Sudetendeutschen Stiftung, Hartmut Singbartl, als Hausherr im Rahmen einer Pressekonferenz die wissenschaftlichen Institutionen, die in dem weitläufigen Gebäude ihren Sitz haben, vor.

 

Von: Norbert Matern (KK)

Wie viele Fenster, so viele Ausblicke auf Kultur und Geschichte, auf Kunst und Gegenwart eröffnet das Sudetendeutsche Haus in München jedem, der sich die Sicht auf die böhmischen Länder nicht durch Klischees verstellen läßt. Bild: „Sudetenland“

Für die christlich-evangelische Genauigkeit

Montag, 20 Februar 2006

Noch einmal zum „Stuttgarter Schuldbekenntnis“ (KK 1213)

Das sogenannte Stuttgarter Schuldbekenntnis vom 19. Oktober 1945, von neun evangelischen Theologen und zwei „Laien“ am 19. Oktober 1945 gegenüber Abgesandten des Ökumenischen Rates abgegeben, gilt zu Recht als eines der Schlüsseldokumente der deutschen Politik des 20. Jahrhunderts.

Von: Rudolf Benl (KK)

 

Schlesien – tausend Namen und manches mehr

Freitag, 10 März 2006

Michael Ferber: Schlesische Biographie. Personenlexikon. Helmut Preußler Verlag, Nürnberg 2005. 715 S., 32 Euro

„Was bringt mir das Internet an Namen von bedeutenden und berühmten Schlesiern auf den Schreibtisch?“ Diese Frage hat sich Michael Ferber gestellt, wie er selbst sein Beginnen beschreibt.


Von: Herbert Hupka (KK)

 

Malen als Ereignis

Donnerstag, 20 April 2006

Betrachtungen zur Kunst des František Kyncl anläßlich der Eröffnung einer Ausstellung im Düsseldorfer Gerhart-Hauptmann-Haus

Auf relativ kleinem Raum zeigte eine Ausstellung im Gerhart-Hauptmann-Haus eine Retrospektive des gesamten Werks von František Kyncl – von den frühen realistischen Gemälden, die in den fünfziger Jahren des 20. Jahrhunderts in der Tschechoslowakei entstanden sind, bis hin zu den skizzenhaften abstrakten visionären Zeichnungen aus den letzten Jahren.

Von: Stephan von Wiese (KK)

František Kyncl, Selbstbildnis von 1953. Bilder (auch S. 7): Gerhart-Hauptmann-Haus

Behutsam und zupackend zugleich: Kulturgutschutz „von unten“

Montag, 10 Juli 2006

Das ostpreußische Tharau kennt man vom „Ännchen“ her, nun ist auch Tharaus „Ännchen“-Kirche wieder unter Dach und Fach

Die Podiumsdiskussion der Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen zum „internationalen Kulturgüterschutz“ gehörte für kulturgeschichtlich interessierte deutsche Besucher gewiß zu den aufregenden Veranstaltungen der diesjährigen Leipziger Buchmesse, sind doch noch immer zahllose einzigartige Zeugnisse deutscher Baukunst in den Heimatgebieten der deutschen Vertriebenen vom endgültigen Verfall bedroht.

Von: Elimar Schubbe (KK)

Wer mitbauen möchte, muß nicht mit aufs Dach: Kontakt Förderkreis Kirche Tharau/Ostpreußen e.V., Vorsitzender Dieter Haese, Am Bungert 31, 53227 Bonn, Telefon 0228 / 443691, Fax 0228 / 445161. Spendenkonto: Sparkasse KölnBonn, BLZ 38050000, Konto 46001046. Die Spenden sind steuerabzugsfähig. Bild: Förderkreis

Eine kuriose Silvester-Fabelei

Montag, 20 Februar 2006

Zu den Mutmaßungen über das Käthchen von Rohrbach (KK 1212)

Das Urteil über die Bedeutung der unzweifelhaft heftigen, jedoch nur kurzen Liebesbeziehung zu Käthchen Förster, der Küferstochter aus Rohrbach, fällt recht unterschiedlich aus, und zwar über ihre Bedeutung sowohl für das Werk als auch für das Leben des Dichters.

Von: Franz Heiduk (KK)

 

Literatur wie gemalt

 Freitag, 10 März 2006

Das Stuttgarter Haus der Heimat zeigt Schriftstellerporträts aus der Privatsammlung des Kritikers Marcel Reich-Ranicki

Am 15. Februar 2006 wurde im Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg eine Ausstellung mit repräsentativ ausgewählten Schriftstellerporträts (in Originalrahmen) aus der Sammlung des Literaturkritikers Marcel Reich-Ranicki eröffnet.

Von: (KK)

Hier blickt keiner auf keinen herab. Das Ehepaar Reich-Ranicki unter viel Augen. Bild: Haus der Heimat Stuttgart

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