Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2006

Drum fördre, wem Kultur gegeben

 Montag, 20 Februar 2006

Und das nötige Geld dazu: Kulturelle Förderpreise der Sudetendeutschen Landsmannschaft verliehen

Wie in jedem Jahr fördert Bayerns „fünfter Stamm“ seine kulturellen Stammhalter. Den Preis für darstellende und ausübende Kunst erhält André Hartmann.

Von: (KK)

Ansehen und angesehen werden: Nikolaj Fedkovic, Maske mit Karten

 

Kaukasus ist überall

 Freitag, 10 März 2006

Studientagung des Arbeitskreises für Volksgruppen- und Minderheitenfragen auf dem „Heiligenhof“ Bad Kissingen

Der Arbeitskreis für Volksgruppen- und Minderheitenfragen der Bildungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen lädt in Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens in München, dem Internationalen Institut für Nationalitätenrecht und Regionalismus (INTEREG) in München und dem Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart zu einer Studientagung vom 17. bis zum 19. März 2006 nach Bad Kissingen ein.

Von: (KK)

 

„Distel und Dorn. Vor blinden Fenstern“

 Donnerstag, 20 April 2006

Heimwärts schlägt mein Herz. Gedichte zur verlorenen Heimat im deutschen Osten. Ausgewählt und zusammengestellt von Ferdinand Urbanek. Bergstadt Verlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg 2005. 302 S., 16,80 Euro

Der Herausgeber dieser Anthologie, Professor Dr. Ferdinand Urbanek, 1926 in Oppeln geboren und mit seiner Heimatstadt Glogau – beide Städte liegen am Oderstrom – eng verbunden, war vor seiner Emeritierung Hochschullehrer für germanistische Mediävistik an der Duisburger Universität.


Von: Herbert Hupka (KK)

 

Sprachbürger

 Dienstag, 30 Mai 2006

Karl Dedecius, der 85jährige deutsche Nachdichter polnischer Literatur, erinnert sich – und alle, die erinnert werden wollen

Es gibt Menschen, die dürfen nicht sterben. Sie sterben auch nicht, denn sie bleiben gegenwärtig. Wer könnte sich denn vorstellen, ihnen nicht mehr zuhören zu können, ihnen nicht mehr über die Schulter zu sehen, wenn sie sich zu dem äußern, was die Welt tatsächlich im Innersten zusammenhält: die Literatur, nein, noch genauer: die Poesie?

Von: Matthias Buth (KK)

Karl Dedecius. Bild: Archiv

Schönheit durch Wahrhaftigkeit

 Montag, 10 Juli 2006

Gisela Petschner sucht mit dem Zeichenstift nach der Würde menschlichen Gebrechens

1988 schenkte die sudetendeutsche Künstlerin Gisela Petschner dem Deutschen Medizinhistorischen Museum zu Ingolstadt eine Auswahl ihrer Zeichnungen, sah sie doch in diesem Museum den geeigneten Ort, wo der medizinische Aspekt ihrer Bilder entsprechend gewürdigt werden könnte.

Von: Günther Ott (KK)

Wahr zu sein bedarf es wenig, einige Striche schon sind es: Selbstbildnis von Gisela Petschner. Bild: Katalog

Höhepunkte aus der Donautiefebene

 Montag, 20 Februar 2006

Verleihung des Donauschwäbischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg in Sindelfingen

„Die Verleihung dieses Preises ist Ausdruck der erfolgreichen Patenschaft zwischen unserem Land und seinen donauschwäbischen Patenkindern.

Von: (KK)

Sehnsucht nach Klarheit, Suche nach Zeichen in einer verstörenden Welt: József Bartl, Keil und Kreuz. Bild: Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Begegnungspreis – Kulturpreis Schlesien

Freitag, 10 März 2006

Die Glasgestalterin Malgorzata Dajewska, der Bildhauer Siegbert Amler und die Breslauer Edith-Stein-Gesellschaft werden ausgezeichnet

Der Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen geht in diesem Jahr an die Glasgestalterin Malgorzata Dajewska und an den Bildhauer Siegbert Amler.

Von: Michael Ferber (KK)

Körpersprache, vielstimmig und stimmig inszeniert von Siegbert Amler in seiner Skulptur „Aus-ein-ander-Setzung“. Bild: Archiv

Gebogen erst zeigt der Stahl seine Kraft – und seine Ausdruckskraft

Donnerstag, 20 April 2006

Roland Phleps: Stahlskulpturen. Werkauswahl 2003–2005. Band IV, Rombach-Verlag, Freiburg/Berlin 2006, 160 S.

Hermannstadt, einst die sächsische „Haupt- und Hermannstadt“ Siebenbürgens, wo Roland Phleps geboren wurde, war eher von Musik denn von bildender Kunst geprägt. Die zu Klassikern moderner siebenbürgischer Kunst gewordenen Maler und Grafiker stammen vorwiegend aus der anderen sächsischen Stadt mit vergleichbarem Führungsanspruch: Kronstadt.


Von: Günther Ott (KK)

Die Strenge der Geometrie und die Freiheit der Vorstellungskraft vereint zum blanken Entzücken: Ellipsenpaar von Roland Phleps. Bild aus dem Buch

Die Blume von der Oder blüht am Rhein

Dienstag, 30 Mai 2006

Das Nationalmuseum Breslau ist mit seiner Ausstellung „Die Blume Europas“ zu Gast im Kölner Wallraf-Richartz-Museum

In jüngster Zeit besinnt man sich auch im Rheinland, wo man kulturell auf Paris und nach dem Krieg auf die USA eingestimmt war, daß Schwerpunkte der Klassischen Moderne in Osteuropa und in Ostdeutschland lagen: in Dresden (Künstlervereinigung „Die Brücke“), Breslau (Kunstakademie), Weimar und Dessau (Bauhaus) und natürlich in der Reichshauptstadt Berlin, der Kunstmetropole.

Von: Günther Ott (KK)

Wohin führt der Weg? Fast aus dem Bild hinaus, wieder ins Bild zurück – und ins Ungewisse: Wassily Kandinsky, Der Abend

Später Nachruf auf den „Verlorenen“

Montag, 10 Juli 2006

Hans-Ulrich Treichel, der seinem auf der Flucht umgekommenen Bruder einen Roman gewidmet hat, erhält den Eichendorff-Literaturpreis

Nach Uwe Grüning, der 2005 ausgezeichnet wurde, erhält der Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel den diesjährigen Eichendorff-Literaturpreis. Das teilte die Gesellschaft für Literatur und Kunst „Der Osten“ in Wangen im Allgäu mit.

Von: Michael Ferber (KK)

Henri Nouveau (Henrik Neugeboren), Komposition, 1927. Siebenbürgisches Museum Gundelsheim

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