Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2006

Er wußte, wozu Adel verpflichtet

 Freitag, 10 März 2006

Zum Tod des oberschlesischen Grafen Valentin von Ballestrem

Kaum hatten die gräfliche Großfamilie von Ballestrem und der Malteserorden den Tod des Grafen Johannes (29. März 2005) verkraftet, traf sie ein neuer Schicksalsschlag: Am 20. Januar 2006 starb der ältere Bruder Valentin, der Nestor des berühmten oberschlesischen Magnatengeschlechtes, nach schwerer Krankheit in Freising.

Von: Helmut Neubach (KK)

Leuchtturm sein in stürmischer Zeit – kein leichter Stand, zeigt auch Julius Freymuth mit seinem Bild von Nidden.

Die Würde des Menschen ist nicht unantastbar, jedoch erzählbar

Donnerstag, 20 April 2006

Eginald Schlattner: Das Klavier im Nebel. Roman. Paul Zsolnay Verlag, Wien 2005, 523 Seiten, 24,90 Euro

Ein Schriftsteller will mit sich ins reine kommen. Das gilt um so mehr für den spätgereiften Eginald Schlattner, und jede seiner Zeilen trägt schwer an der Fracht von Geschichte und Zeitgeschichte, an der Vielfalt siebenbürgischer Kultur und den Zwiespälten eigener Erfahrung.


Von: Georg Aescht (KK)

 

„Preußen liegt in Polen“

 Dienstag, 30 Mai 2006

Preußen – Erbe und Erinnerung. Essays aus Polen und Deutschland. Herausgegeben von Basil Kerski. Deutsches Kulturforum östliches Europa e. V., Potsdam 2005, 264 S., Abb., Anh., 11,90 Euro

Politisch motivierte Verbände und Leser werden das Buch mit Interesse zur Kenntnis nehmen. Die einzelnen Beiträge wurden von deutschen und polnischen Geschichtswissenschaftlern verfaßt und wenden sich vornehmlich an ein historisch motiviertes Publikum.


Von: Esther Knorr-Anders (KK)

 

Repräsentativ, jedoch nie ein Repräsentant

Montag, 10 Juli 2006

War Gerhart Hauptmanns „Großer Traum“ Widerstandsdichtung? Tagung zu seinem Alterswerk in Erkner

Fast wäre Gerhart Hauptmann (1862–1946), hätte er einige Jahre länger gelebt, DDR-Bürger und damit ungewollter Repräsentant des SED-Staates geworden! Als er am 6. Juni 1946 in Agnetendorf/Riesengebirge starb, war seine schlesische Heimat seit über einem Jahr von sowjetrussischen Truppen und polnischen Neusiedlern, die nachgerückt waren, besetzt.

 

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

Schlaglichter können ein Bildnis reizvoll verrätseln, im optischen wie im übertragenen Sinn. Bild: Archiv

Drum fördre, wem Kultur gegeben

 Montag, 20 Februar 2006

Und das nötige Geld dazu: Kulturelle Förderpreise der Sudetendeutschen Landsmannschaft verliehen

Wie in jedem Jahr fördert Bayerns „fünfter Stamm“ seine kulturellen Stammhalter. Den Preis für darstellende und ausübende Kunst erhält André Hartmann.

Von: (KK)

Ansehen und angesehen werden: Nikolaj Fedkovic, Maske mit Karten

 

Kaukasus ist überall

 Freitag, 10 März 2006

Studientagung des Arbeitskreises für Volksgruppen- und Minderheitenfragen auf dem „Heiligenhof“ Bad Kissingen

Der Arbeitskreis für Volksgruppen- und Minderheitenfragen der Bildungsstätte „Der Heiligenhof“ in Bad Kissingen lädt in Kooperation mit dem Haus des Deutschen Ostens in München, dem Internationalen Institut für Nationalitätenrecht und Regionalismus (INTEREG) in München und dem Haus der Heimat des Landes Baden-Württemberg in Stuttgart zu einer Studientagung vom 17. bis zum 19. März 2006 nach Bad Kissingen ein.

Von: (KK)

 

„Distel und Dorn. Vor blinden Fenstern“

 Donnerstag, 20 April 2006

Heimwärts schlägt mein Herz. Gedichte zur verlorenen Heimat im deutschen Osten. Ausgewählt und zusammengestellt von Ferdinand Urbanek. Bergstadt Verlag Wilhelm Gottlieb Korn, Würzburg 2005. 302 S., 16,80 Euro

Der Herausgeber dieser Anthologie, Professor Dr. Ferdinand Urbanek, 1926 in Oppeln geboren und mit seiner Heimatstadt Glogau – beide Städte liegen am Oderstrom – eng verbunden, war vor seiner Emeritierung Hochschullehrer für germanistische Mediävistik an der Duisburger Universität.


Von: Herbert Hupka (KK)

 

Sprachbürger

 Dienstag, 30 Mai 2006

Karl Dedecius, der 85jährige deutsche Nachdichter polnischer Literatur, erinnert sich – und alle, die erinnert werden wollen

Es gibt Menschen, die dürfen nicht sterben. Sie sterben auch nicht, denn sie bleiben gegenwärtig. Wer könnte sich denn vorstellen, ihnen nicht mehr zuhören zu können, ihnen nicht mehr über die Schulter zu sehen, wenn sie sich zu dem äußern, was die Welt tatsächlich im Innersten zusammenhält: die Literatur, nein, noch genauer: die Poesie?

Von: Matthias Buth (KK)

Karl Dedecius. Bild: Archiv

Schönheit durch Wahrhaftigkeit

 Montag, 10 Juli 2006

Gisela Petschner sucht mit dem Zeichenstift nach der Würde menschlichen Gebrechens

1988 schenkte die sudetendeutsche Künstlerin Gisela Petschner dem Deutschen Medizinhistorischen Museum zu Ingolstadt eine Auswahl ihrer Zeichnungen, sah sie doch in diesem Museum den geeigneten Ort, wo der medizinische Aspekt ihrer Bilder entsprechend gewürdigt werden könnte.

Von: Günther Ott (KK)

Wahr zu sein bedarf es wenig, einige Striche schon sind es: Selbstbildnis von Gisela Petschner. Bild: Katalog

Höhepunkte aus der Donautiefebene

 Montag, 20 Februar 2006

Verleihung des Donauschwäbischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg in Sindelfingen

„Die Verleihung dieses Preises ist Ausdruck der erfolgreichen Patenschaft zwischen unserem Land und seinen donauschwäbischen Patenkindern.

Von: (KK)

Sehnsucht nach Klarheit, Suche nach Zeichen in einer verstörenden Welt: József Bartl, Keil und Kreuz. Bild: Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

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