Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2006

Höhepunkte aus der Donautiefebene

 Montag, 20 Februar 2006

Verleihung des Donauschwäbischen Kulturpreises des Landes Baden-Württemberg in Sindelfingen

„Die Verleihung dieses Preises ist Ausdruck der erfolgreichen Patenschaft zwischen unserem Land und seinen donauschwäbischen Patenkindern.

Von: (KK)

Sehnsucht nach Klarheit, Suche nach Zeichen in einer verstörenden Welt: József Bartl, Keil und Kreuz. Bild: Verband Ungarndeutscher Autoren und Künstler

Begegnungspreis – Kulturpreis Schlesien

Freitag, 10 März 2006

Die Glasgestalterin Malgorzata Dajewska, der Bildhauer Siegbert Amler und die Breslauer Edith-Stein-Gesellschaft werden ausgezeichnet

Der Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen geht in diesem Jahr an die Glasgestalterin Malgorzata Dajewska und an den Bildhauer Siegbert Amler.

Von: Michael Ferber (KK)

Körpersprache, vielstimmig und stimmig inszeniert von Siegbert Amler in seiner Skulptur „Aus-ein-ander-Setzung“. Bild: Archiv

Gebogen erst zeigt der Stahl seine Kraft – und seine Ausdruckskraft

Donnerstag, 20 April 2006

Roland Phleps: Stahlskulpturen. Werkauswahl 2003–2005. Band IV, Rombach-Verlag, Freiburg/Berlin 2006, 160 S.

Hermannstadt, einst die sächsische „Haupt- und Hermannstadt“ Siebenbürgens, wo Roland Phleps geboren wurde, war eher von Musik denn von bildender Kunst geprägt. Die zu Klassikern moderner siebenbürgischer Kunst gewordenen Maler und Grafiker stammen vorwiegend aus der anderen sächsischen Stadt mit vergleichbarem Führungsanspruch: Kronstadt.


Von: Günther Ott (KK)

Die Strenge der Geometrie und die Freiheit der Vorstellungskraft vereint zum blanken Entzücken: Ellipsenpaar von Roland Phleps. Bild aus dem Buch

Die Blume von der Oder blüht am Rhein

Dienstag, 30 Mai 2006

Das Nationalmuseum Breslau ist mit seiner Ausstellung „Die Blume Europas“ zu Gast im Kölner Wallraf-Richartz-Museum

In jüngster Zeit besinnt man sich auch im Rheinland, wo man kulturell auf Paris und nach dem Krieg auf die USA eingestimmt war, daß Schwerpunkte der Klassischen Moderne in Osteuropa und in Ostdeutschland lagen: in Dresden (Künstlervereinigung „Die Brücke“), Breslau (Kunstakademie), Weimar und Dessau (Bauhaus) und natürlich in der Reichshauptstadt Berlin, der Kunstmetropole.

Von: Günther Ott (KK)

Wohin führt der Weg? Fast aus dem Bild hinaus, wieder ins Bild zurück – und ins Ungewisse: Wassily Kandinsky, Der Abend

Später Nachruf auf den „Verlorenen“

Montag, 10 Juli 2006

Hans-Ulrich Treichel, der seinem auf der Flucht umgekommenen Bruder einen Roman gewidmet hat, erhält den Eichendorff-Literaturpreis

Nach Uwe Grüning, der 2005 ausgezeichnet wurde, erhält der Schriftsteller Hans-Ulrich Treichel den diesjährigen Eichendorff-Literaturpreis. Das teilte die Gesellschaft für Literatur und Kunst „Der Osten“ in Wangen im Allgäu mit.

Von: Michael Ferber (KK)

Henri Nouveau (Henrik Neugeboren), Komposition, 1927. Siebenbürgisches Museum Gundelsheim

Wenn Soldaten Dichterinnen lauschen

Montag, 20 Februar 2006

Sechs junge deutschschreibende Autorinnen aus Rumänien bei einem Symposium an der Akademie der Bundeswehr in Straußberg

Die Akademie für Information und Kommunikation der Bundeswehr in Straußberg bei Berlin schmückte ihre Tagung mit 30 Journalisten, Autoren und anderen Multiplikatoren zum Thema Gewaltkonflikte und Kommunikation originellerweise mit sechs deutschsprachigen Schriftstellerinnen aus Rumänien.

 

Von: Ingmar Brantsch (KK)

Walter Andreas Kirchner, Landsmann der Autorinnen und Träger des Donauschwäbischen Kulturpreises, illustriert volkstümlichen Nonsens. Bild: W. A. Kirchner

Wolhynien im Bayerischen Landtag

Freitag, 10 März 2006

Ausstellung über die ehemals jüngste und kinderreichste auslanddeutsche Volksgruppe eröffnet

Am 25. Januar 2006 eröffnete der Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion, Joachim Herrmann, im Bayerischen Landtag in Anwesenheit zahlreicher Gäste und Ehrengäste eine Ausstellung über „Die Deutschen in der Nordukraine“.

Von: K. B. (KK)

Robuste Gottesfurcht: Deutsche Kirche im wolhynischen Topcza. Bild: Archiv

Heimat als Märchen

Donnerstag, 20 April 2006

Adalbert Stifters Novelle „Der Hochwald“ ist ein Hohelied, so hochgemut, daß es auch wieder unheimlich wirkt

Nach Johann Wolfgang Goethe berichtet eine Novelle über eine „sich ereignete unerhörte Begebenheit“. Das ist auch bei Adalbert Stifters „Hochwald“ der Fall. Ort dieser Begebenheit ist der Böhmerwald zwischen Österreich, Bayern und Böhmen, die sudetendeutsche Heimat des Dichters.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

Der Wald als Geheimnis, aber auch als Ort der Geborgenheit: Adalbert Stifter, Das Vonwiller-Haus in Neuwaldegg. Bild: Kunstforum Ostdeutsche Galerie Regensburg

Der Wille zur Klarheit und zur Kunst

Dienstag, 30 Mai 2006

Wolfgang Halfar und seine Kunst zwischen Island und Altvater, den Lofoten und Apulien im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen

Der Maler und Grafiker Wolfgang Halfar, geboren 1925 in Gleiwitz, Oberschlesien, und aufgewachsen in Hindenburg, betätigt sich seit über 50 Jahren künstlerisch und kann mittlerweile auf 36 Einzelausstellungen sowie auf 33 Ausstellungsbeteiligungen zurückblicken.

Von: (KK)

Wolfgang Halfar, Ring. Bild aus der Ausstellung

Zur Nachbarschaft verurteilt

Montag, 20 Februar 2006

Nachbarn auf Distanz. Polen und Deutsche 1998–2004. Hg. von Anna Wolff-Poweska und Dieter Bingen. Harassowitz Verlag, Wiesbaden 2005, 496 S., 29,80 Euro

Es ist eine Veröffentlichung des Deutschen Polen-Instituts in Darmstadt. Mit den zwölf Seiten des Vorspanns (Gliederung, ein deutsches und ein polnisches Vorwort) sind es mehr als 500 Seiten über ein Jahrfünft, so der deutsche Herausgeber, über sechs Jahre, so die polnische Zählung, und man liest im Buch sogar von sieben Jahren, die „präsentistisch (sic!) analysiert“ werden sollen (laut Dieter Bingen).


Von: Herbert Hupka (KK)

 
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