Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2010

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Der Heilige Stuhl war auch ein heißer

Der handlich und übersichtlich gestaltete Band dokumentiert die meisten Referate zu den internationalen Beziehungen des Vatikans 1870–1939 des „Ersten Karl Graf Spreti Symposions“, das 2009 in der Katholischen Akademie in München stattfand. Die Karl Graf Spreti Stiftung pflegt die Erinnerung an den 1970 in Guatemala ermordeten deutschen Botschafter.
 

Von: Norbert Matern (KK)

   

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

Der Tod, furchtbar lebendig

Melchior Grossek im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen

neben seiner Tätigkeit als Priester war Grossek immer auch künstlerisch aktiv. Sein Schaffen war insbesondere von persönlichen Kriegserlebnissen und vom christlichen Bekenntnis geprägt. Es sind vor allem die expressionistischen Mittel, die ihm halfen, bestimmte Gefühle und Regungen wiederzugeben.
 

Von: D. G. (KK)

Hinterm Horizont geht er weiter: Scherenschnitt aus dem „Totentanz des Weltkrieges“
 

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Der Mensch sollte dem Menschen zu denken geben

Die Debatte darüber, wie der Begriff Konservativismus inhaltlich bestimmt wird, findet erst seit einigen Jahren mit wahrnehmbarer Deutlichkeit statt. Zwei Gründe neben sicher weiteren sind zu nennen. Die gesellschafts- und politikkritischen Strömungen, die von den 1968 tragenden Generationen ausgingen mit qualitativen Veränderungen im Bewußtsein der Menschen gerade in der Verarbeitung der nationalsozialistischen Diktatur sind überwunden.
 

Von: Karlhein Lau (KK)

 


 

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

„Wir redeten uns um Kopf und Kragen“

Das Nachleben der Aktionsgruppe Banat in Berlin

Literatur liegt nah am Wahnsinn, sagt man manchmal, und Literatur liegt nah am Leid. Das ging einem durch den Kopf, wenn man sich an diesem kühlen Novembertag im Berliner Literaturhaus in die Ausstellung „Der kalte Schmuck des Lebens“ zu Herta Müller (nächster Termin 23. Januar 2011 bis 1. Mai 2011 Buddenbrookhaus, Lübeck) verirrte und sich in diesem Rahmen die Veranstaltung über die Aktionsgruppe Banat anhörte.
 

Von: Edith Ottschofski (KK)

Von einer „Dynamik der Dilemmata“ kündet ein Plakat zu einem Bukarester Auftritt der Aktionsgruppe Banat
 

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Manch Aufbruch ist für manchen nur ein Bruch

Das Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa (BKGE) in Oldenburg stellt den Band 41 seiner Schriften vor. Der Titel „Aufbruch und Krise“ bezieht sich auf gegensätzliche Wahrnehmungen der politischen und gesellschaftlichen Situation im östlichen Europa nach dem Ersten Weltkrieg.

Von: (KK)

 
 

Literatur und Kunst

Dienstag, 30 November 2010

Geistige Nestwärme auf böhmisch

Kulturelle Förderpreise der Sudetendeutschen Stiftung

Im Sudetendeutschen Haus in München sind bei einer Festveranstaltung die diesjährigen SL-Förderpreise verliehen worden. Der Bundeskulturreferent der Sudetendeutschen Landsmannschaft, Reinfried Vogler, überreichte die Auszeichnungen.
 

Von: Susanne Habel (KK)

Breit wie ein Alphorn lang, und viel breiter noch gefächert: die Riege der Förderpreisträger
 

Bücher und Medien

Montag, 20 Dezember 2010

Schöne Bescherung vom „Speckpater“

Hörbuch „Danke, Pater Werenfried“

Rechtzeitig zum Weihnachtsfest gibt das weltweite katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ eine Biographie seines Gründers Pater Werenfried van Straaten als unentgeltliches Hörbuch heraus. Das Hörbuch enthält auf fünf CDs den Inhalt des Buches „Danke, Pater Werenfried“, in dem die Journalistin Eva-Maria Kolmann das Leben des „Speckpaters“ in Briefform beschreibt.
 

Von: (KK)

 

Welt(kriegs)bürger

Mittwoch, 10 November 2010

Warum Harry Mulisch kein deutscher Schriftsteller war

Am 30. Oktober verstarb in Amsterdam im Alter von 83 Jahren der niederländische Schriftsteller Harry Mulisch, dessen Vater Sudetendeutscher war, an einem Krebsleiden. Der Autor, der mit seinen Romanen „Das Attentat“ (1982) und „Die Entdeckung des Himmels“ (1992) bekannt wurde, wuchs in Haarlem bei seinen Eltern auf, die 1926 geheiratet hatten und sich 1936 scheiden ließen.

Von: Jörg Bernhard Bilke (KK)

 

Bücher und Medien

Dienstag, 30 November 2010

Nichts ist so neu wie die Zeitung von früher

In deutsch-tschechischer Kooperation wurden 2010 etwa 150 000 Seiten des „Brünner Tagesboten“ digitalisiert, einer Zeitung, die von 1850 bis 1944 im mährischen Brünn (heute Brno, Tschechische Republik) erschien. Diese Zeitung ist eine wichtige historische Quelle für Historiker, Ethnologen, Literatur- und Theaterwissenschaftler, für Soziologen und Zeitungswissenschaftler, aber auch für Vertriebene aus Mähren oder Heimat- und Familienforscher.

Von: (KK)

Literatur und Kunst

Montag, 20 Dezember 2010

Der Geschichtsbildner

Zum Tod von Heinrich Pleticha

Als Heinrich Pleticha im September 1924 in dem kleinen Industriestädtchen Warnsdorf zur Welt kam, war die österreichisch-ungarische Monarchie erst seit wenigen Jahren Geschichte, durch die Diktate von Saint-Germain zerschlagen. Das Denkmal Kaiser Josephs II. stand nunmehr auf tschechischem Boden, die 20000 deutschen Einwohner wußten nicht wohin.
 

Von: Hermann Schreiber (KK)

Bild: Archiv
 

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