Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2011

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Zeitgenössische Ritter

Die Estländische Ritterschaft ist hervorgegangen aus der 1252 erstmals erwähnten Vereinigung der Vasallen des dänischen Königs in Harrien und Wierland, die sich 1584 mit den Vasallen der beiden anderen estländischen Landschaften Jerwen und der Wiek zu einer einheitlichen Körperschaft zusammenschlossen. Die Ritterschaft hat bis zur Entstehung eines selbständigen Staates im Jahre 1918 die Geschicke Estlands maßgebend bestimmt. 

Von: (KK)

 

Der europäische Deutsche Orden

Freitag, 25 November 2011

In Wien weiß man: „Ihr müßt die Menschen froh machen“

Seit mehr als achthundert Jahren gehört dem Deutschen Orden Grund und Boden der heutigen Singerstrasse 7 direkt hinter dem Wiener Stephansdom, seit zweihundert Jahren ist das Deutsche Haus Sitz des Hochmeisters. Generalabt Bruno Platter, ein Südtiroler, nennt als seine größte Freude die gute Nachwuchssituation in seinem Orden, der zwar zahlenmäßig nie groß, dafür aber mächtig war.  

Von: Norbert Matern (KK)

Des Hochmeisters breites Deutsches Haus hinter dem Stephansdom   

Diese Parallelen berühren sich nicht im Unendlichen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Sondern hier und heute: Die Rußlanddeutschen sind zu uns gekommen, um das zu bleiben und das zu geben, was sie sind

Was haben die Sängerinnen Helene Fischer und Jule Neigel, die ehemalige Volleyball- Nationalspielerin Angelina Grün, der Bundesliga- Fußballer Andreas Beck und der bei der bevorstehenden Leichtathletik-Weltmeisterschaft startende Sprinter Alex Schaf gemeinsam? – Alle sind sie als rußlanddeutsche Aussiedler in die Bundesrepublik Deutschland gekommen und haben hier Karriere gemacht.

Von: Martin Schmidt (KK)

Nostalgie ist so legitim, wie sie schön ist: Carl Thiemann, Birken am Bach
Bild: siehe Seite 24

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Dienstag, 25 Oktober 2011

Zwei Länder, sieben Leben und mehr

Ich lebe nun zwar schon seit langem in Düsseldorf, doch verbrachte ich meine Kindheit in Rumänien, wo in den 50er und 60er Jahren jede Menge russischer Kriegsfilme liefen. Die fand ich toll, denn es wurde darin eine Menge herumgeballert, und zum Schluß gab’s auch noch ein tolles Happy-End, immer nach dem gleichen Muster: Die Russen retteten Rumänien vor den deutschen Nazis und machten diesen der Reihe nach den Garaus, was ich sehr erfreulich fand.  

Von: Jan Cornelius (KK)

 

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Freitag, 25 November 2011

Ein „Bild“ von einer Landschaft

Der bekannte emeritierte Bochumer Geographieprofessor Herbert Liedtke, geboren 1928 in Berlin, hat ein interessantes interdisziplinäres Werk aus Geschichte und Geographie im Selbstverlag veröffentlicht. Er beschreibt „Die Landschaften Ostpreußens“ in lexikalischer Form. 

Von: Martin Sprungala (KK)

 

Rheinischer Froh-, schlesischer Tief-, historischer Sinn

Sonntag, 25. Dezember 2011

Kölner Feierlichkeiten zum Gründungsjubiläum der staatlichen preußischen Universität in Breslau vor 200 Jahren

Zur Delegation der polnischen Universität Breslau, die Anfang Dezember aus Schlesien angereist war, gehörten Professor Dr. Marek Bojarski, der Rektor der Universität Breslau, und Professor Dr. Jan Harasimowicz. Im Rahmen der Feierlichkeiten anläßlich der Gründung der staatlichen preußischen Universität in Breslau vor 200 Jahren hat die Universität zu Köln und die Breslauer Sammlung Köln unter dem Motto „Tradition und Partnerschaft“ ein wissenschaftliches Symposium, einen Empfang im Rathaus der Stadt Köln und einen akademischen Festakt im Neuen Senatssaal der Universität Köln organisiert.

Von: Dieter Göllner (KK)

Der Anblick trügt. Meistens sind die meisten von ihnen unterwegs in Sachen deutschpolnischer Kulturaustausch, etwa Nicola Remig und Stephan Kaiser im Vordergrund der Aufnahme vom Festakt im Neuen Senatssaal der Universität Köln
Bild: der Autor

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25 Oktober 2011

Erforsche Gutes wie Böses und rede darüber

Das Haus des Deutschen Ostens (HDO) in München lädt in Zusammenarbeit mit der Bildungs- und Begegnungsstätte Heiligenhof in Bad Kissingen zu einer Studienwoche vom 6. bis zum 11. November 2011 ein. Im Mittelpunkt der dritten HDO-Studientagung steht in diesem Jahr der Beitrag von Wissenschaft und Forschung zur Erhaltung des vielfältigen deutschen Kulturerbes in Ostmittel- und Südosteuropa und die Art und Weise seiner Pflege und Weiterentwicklung. 

Von: (KK)

 

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Freitag, 25 November 2011

Geschichte zwar nicht, aber Literaturgeschichte geschrieben

Literatur und literarisches Leben in ihrer engen Beziehung zur Zeitgeschichte könnte als das Schwerpunktthema von Heft 3/2011 der Vierteljahresschrift „Spiegelungen“ bezeichnet werden, die im Institut für deutsche Kultur und Geschichte Südosteuropas (IKGS) erscheint.  

Von: (KK)

 

Kein Engel sprach: Fürchtet euch nicht

Sonntag, 25. Dezember 2011

Kriegsrecht in Polen vor 30 Jahren

Die Nacht vom 12. zum 13. Dezember 1981 war unruhig, einmal wegen des Wintersturmes ums Haus, zum anderen wegen des Gedankens: Was passiert in Polen? Denn irgendetwas mußte dort ja passieren, nachdem wieder eine der großen Krisen des „Sozialismus“ Europa in Aufregung versetzt hatte. Der erste Griff um 6 Uhr am Morgen galt dem Radio, für die ersten Nachrichten des Tages. Sie meldeten die Ausrufung des Kriegsrechtes in Polen. Das hatte schon eine längere Vorgeschichte.

Mitte August 1980 besetzten 16000 Arbeiter unter der Führung von Streikführer Lech Walesa die Danziger Leninwerft, die Streiks weiteten sich auf die anderen Ostsee-Werften aus, einmal mehr, wie zu betonen ist.

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Weniger die Sonne des Herrn als dessen Sinn dürfte den fragenden Blick des Papstes Johannes Paul II. bei seinem Besuch 1983 bestimmt haben
Bilder: Weltbild

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Dienstag, 25 Oktober 2011

Kommen und Gehen, historisch, menschlich und unmenschlich

Zeitzeugen und ihre Erinnerungen sind aus zeithistorischen Ausstellungen gegenwärtig kaum mehr wegzudenken – gleichzeitig wird dieser subjektive Zugang zur Geschichte kritisch hinterfragt. Die Tagung „Zeitzeugen im Museum“ vom 12. bis zum 14. Oktober 2011 in Görlitz untersuchte die Rolle und Funktion des Zeitzeugen am Beispiel von Museen und Ausstellungen zur Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa.

Von: (KK)

 
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