Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2011

Verträge sind zu erfüllen – auch mit Leben

Sonntag, 25 September 2011

Beim deutsch-polnischen Nachbarschaftsvertrag sollte im zwanzigsten Jahr mehr drin sein, ergab eine Tagung in Königswinter

Diese zeithistorische Fachtagung sollte als „Korrektiv zur allgemeinen Schönfärberei“ zur Lage der deutsch-polnischen Nachbarschaft wirken, betonte Hans-Günther Parplies als Vorsitzender der gastgebenden Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen. Um ein Fazit vorwegzunehmen: Die mit rund 100 Teilnehmern trotz Ferienzeit sehr gut besuchte Veranstaltung in Königswinter konnte dank eines hochkarätigen Referentenkreises tatsächlich Kontrapunkte zur häufig inhaltsleeren Darstellung der Beziehungen der beiden größten mitteleuropäischen Länder setzen.

Von: Martin Schmidt (KK)

Ein stilles Bild sagt mehr als tausend bewegte – und mehr aus, als Worte vermögen: Donald Tusk, Lech Walesa und Angela Merkel bei den Feierlichkeiten zu 20 Jahren friedliche Revolution 2009

Deutschfeindlichkeit als Blamage

Dienstag, 25 Oktober 2011

Auch in Polen, wie die Parlamentswahl gezeigt hat

„Wenn Donald Tusk am 9. Oktober wieder gewählt wird, dann haben wir in Polen eine richtige Demokratie!“ Diese Bemerkung eines schlesischen Regionalpolitikers zwei Wochen vor der Parlamentswahl in Polen hat sowohl das Ergebnis präzise vorausgesagt wie die Wünsche eines großen Teiles der Wählerschaft wiedergegeben. 

Von: Dietmar Stutzer (KK)

Auch im Werden kann eine Struktur schon Klarheit ausstrahlen: Gemälde von Reimund Kasper

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Reizvolles Mit- und Gegeneinander
Ingo Glass und ungarndeutsche Trachten im HDO München

Für den deutsch-rumänischen Bildhauer und Ausstellungsgestalter Ingo Glass gilt eine gute Begegnung soviel wie ein Sonnenstrahl. Das schrieb der Künstler im Vorspann des Kataloges zu seiner Ausstellung „Begegnungen“ im Münchner Haus des Deutschen Ostens. In der Schau werden Treffen des Künstlers mit Kulturschaffenden und Politikern in den Fokus gerückt. 

Von: D. G. (KK)

Lesbares Bildwerk: DADA. Ingo Glass hat es Tristan Tzara in Moinesti, dessen rumänischem Geburtsort, gewidmet

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

Aus dem Ruß eine Blume
In Ratingen wird die Kultur der Vielschichtigkeit Oberschlesiens museales Ereignis

Bei einem Rundgang durch die Sonderschau „Bobrek – aus dem Ruß eine Blume. Bilder eines Stadtteils in Oberschlesien heute und vor 100 Jahren“ im Oberschlesischen Landesmuseum Ratingen Hösel kann der Betrachter anhand der Gegenüberstellung der historischen Aufnahmen des oberschlesischen Stadtteils Bobrek bei Beuthen/Bytom und der zeitgenössischen Fotografien von Martin Langer die Entwicklung und Veränderung des Landstriches deutlich erkennen. 

Von: Dieter Göllner (KK)

Fotografie als Medium des Erzählens: Vom Werden und Vergehen und Bestehen einer Industrieregion weiß Martin Langer zu berichten und sie zu belichten  

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Das Land der Schlesier mit der Seele suchend

Die meisten von Wissenschaftlern verfaßten Bücher über die Geschichte, Kultur oder Gegenwart haben den Anspruch, möglichst objektiv und authentisch zu berichten. Die vorliegende Anthologie enthält Essays von deutschen und polnischen Autoren, die deren ganz persönlichen, subjektiven Zugang zu „ihrem“ Schlesien und zu „ihren“ Schlesiern beschreiben.

Von: (KK)

Die Ostsee, das ist ein weites Feld

Sonntag, 25 September 2011

Schüler im bayrischen Wettbewerb „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ gingen auf „Schatzsuche“ dorthin

Zum bayerischen Schuljahresende fand in der ehemaligen Reichsstadt Memmingen im bayerischen Schwaben die mehrtägige Abschlußveranstaltung des Schülerwettbewerbs „Die Deutschen und ihre östlichen Nachbarn“ statt. Über 9000 Schülerinnen und Schüler in den unterschiedlichsten Altersgruppen von der zweiten bis zur zwölften Klasse befaßten sich in verschiedensten Disziplinen mit der Suche nach dem „Schatz der Ostsee“. Über 600 Preise wurden vergeben. 200 bayerische Schulen beteiligten sich am Wettbewerb, zwölf aus Oberschlesien und Pommern (Polen), zwei aus Rumänien, eine aus Ungarn und eine aus der Russischen Föderation.

Von: (KK)

Schatzsucher? Kneippianer in Hela vor gut hundert Jahren

Die Quadratur der Integration

Dienstag, 25 Oktober 2011

An ihr arbeitet die DJO Nordrhein-Westfalen seit 60 Jahren

Zur Feier seines 60jährigen Bestands hatte der Landesverband Nordrhein-Westfalen der DJO (Deutsche Jugend in Europa) e.V. ins Sozialistische Bildungszentrum Salvador Allende  in Oer-Erkenschwick eingeladen. In einer Ausstellung mit Dokumenten, Bildern und Erinnerungsstücken aus der vielfältigen Tätigkeit wurden Arbeit und Entwicklung des Vereins dokumentiert. 

Von: Franz Heinz (KK)

Die Ballonfäden losgelassen, aber den Leitfaden gut geerdet

Literatur und Kunst

Dienstag, 25 Oktober 2011

Gehalt statt „Inhalt“
Reimund Kasper und Eckart Wendler

Im Jahr 2001 bildete sich am Standort Kamen ein Zusammenschluß bildender Künstler des Bundesverbandes Bildender Künstler Westfalen, BBK, unter Leitung von Reimund Kasper. 2003 erweiterte diese Künstlervereinigung ihr Einzugsgebiet – jetzt unabhängig vom BBK – und nannte sich „REFLEX – Zusammenschluß freier Künstler in NRW“. Als mich Reimund Kasper bat, die Einführung in die Ausstellung zum 10jährigen Bestehen dieser Künstlervereinigung zu übernehmen, sagte ich gern ja.

Von: Ulla Dretzler (KK)

Geschrieben wie gemalt – das „Lesen“ seines Bildes aber überläßt Eckart Wendler uns 

Literatur und Kunst

Freitag, 25 November 2011

„Von Licht und Land“
Gemälde von Stefan Chabrowski im Haus Schlesien

Im Rahmen der Ausstellungsreihe „Schlesische Museen zu Gast“ gibt Haus Schlesien von Königswinter-Heisterbacherrott dem langjährigen Partnermuseum aus Grünberg/Zielona Gora die Gelegenheit, einen Querschnitt des Werkes von Stefan Chabrowski zu zeigen.  

Von: (KK)

Land als Scharnier zwischen Himmel und Wasser: Gemälde von Stefan Chabrowsky   

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Sonntag, 25. Dezember 2011

Man kann von historischen Chancen auch überrollt werden

„… nach dem Krieg wurden Staatsgrenzen verschoben. Wir haben ein Drittel Deutschland verloren, unser Land wurde geteilt“, so äußerte sich Helmut Kohl im Oktober 1988 gegenüber Michail Gorbatschow. Eine Veränderung dieser „Realitäten“ sei „keine Aufgabe für unsere Generation“, „vielleicht eine Chance für unsere Enkel“.

Von: Rüdiger Goldmann (KK)

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