Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Jahrg. 2018

Die Kraft in Luthers Sprache

Dienstag, 25. Dezember 2018

Arno Surminski hat versucht, aus ihr Kraft für die seine zu schöpfen – und für die unsere

Wer kann schon von sich sagen, dass er die Bibel von vorn bis hinten durchgelesen habe, dieses mächtige Buch der Christenheit, über 900 Seiten Jüdische Bibel oder Altes Testament, wie die Christen sagen, und über 300 Seiten Neues Testament; zusammen also über 1200 Seiten unterschiedlichste und oft schwierige Texte von den fünf Büchern Moses über die Propheten und Psalmen der Jüdischen Bibel bis zu den Evangelien, Paulusbriefen und der Offenbarung im Neuen Testament.

Klaus Weigelt (KK)

 

Auf sein Gesicht scheint das Licht nicht eigentlich von der Lampe, sondern vom Papier, von der Schrift: Arno
Surminski
Bild: Ostpreußisches Landesmuseum

„Wir haben erfolgreich mit aufgebaut“

Dienstag, 25. Dezember 2018

73. Wallfahrt der Vertriebenen nach Vierzehnheiligen

Dass bei der 73. Wallfahrt der Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler nach Vierzehnheiligen der prominente Prediger und Hauptzelebrant beim Gottesdienst fehlte, tat der Veranstaltung keinen Abbruch.

Die Ansprache bei der Eucharistiefeier hielt Pater Heribert Arens OFM, Guardian des örtlichen Klosters, zum Jahresthema „Glauben leben“, und ebenso gab der für die Wallfahrt verantwortliche Diözesan-Vertriebenenseelsorger Monsignore Herbert Hautmann den Wallfahrern Gedanken und Informationen mit auf den Weg.

Markus Bauer (KK)

 

Glauben leben, farbenfroh und fröhlich: die Abordnungen mit dem Diözesan-Vertriebenenseelsorger Monsignore Herbert Hautmann
Bild: der Autor

O kommet doch all

Dienstag, 25. Dezember 2018

Die Kultureinrichtungen ostdeutscher Observanz bieten Besinnliches, vor allem jedoch Besinnung

Oberschlesisches Landesmuseum Ratingen
Bis zum 28. Februar 2019 ist im OSLM Ratingen eine Werkschau zum 100. Geburtstag von Jutta Osten unter dem Motto „Umbra demonstrat lucem“ (Erst der Schatten zeigt das Licht) zu sehen.

Dieter Göllner (KK)

 

Lehrreiche Legislatur

Dienstag, 25. Dezember 2018

65 Jahre Bundesvertriebenengesetz

Die Deutsche Gesellschaft e. V. veranstaltete Ende November in Zusammenarbeit mit dem Bund der Vertriebenen (BdV) in der Vertretung des Landes Sachsen-Anhalt beim Bund eine wissenschaftliche Tagung unter dem Motto „65 Jahre Bundesvertriebenengesetz im Kontext europäischer Verständigung“.

(KK)

Damals war Europa nur ein Erdteil, kein Versprechen

Dienstag, 25. Dezember 2018

Schlesien nach dem Ersten Weltkrieg

Am 11. November jährte sich zum 100. Mal das Ende des Ersten Weltkrieges – das Ende eines in vielfacher Hinsicht bis dahin beispiellosen, als „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts“ bezeichneten Krieges, der Europa maßgeblich verändert hat, ein Ende, in dem nicht wenige Fachleute den Ursprung des Zweiten Weltkrieges sehen.

Obwohl Schlesien, von den ersten Kriegsmonaten 1914 abgesehen, keiner unmittelbaren militärischen Bedrohung ausgesetzt war, litt die Bevölkerung hier wie im gesamten Deutschen Reich unter den sekundären Kriegsauswirkungen.

Silke Findeisen (KK)

 

Blätter, die die Welt bedeuten – können
Bilder: Haus Schlesien

Nationalismus macht Nationen einsam

Dienstag, 25. Dezember 2018

Das mussten auch die Menschen in den böhmischen Landen erleben

Obwohl in der Mitte Europas gelegen, über 1000 Jahre Nachbarn der Deutschen im Norden, Westen und Süden, jahrhundertelang Teil des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation und bis 1918 der Habsburgermonarchie, sind die böhmischen Länder und ihre Menschen vielfach fremd und zum Teil unbekannt geblieben.

Im 19. und 20. Jahrhundert gab es Zeiten, in denen sich das westslawische Volk der Tschechen bewusst isolierte, den Konflikt suchte und sich gegen Europa, gegen dessen Werte und Ordnungen entschied.

Rüdiger Goldmann (KK)

 

Andrea Weiduschat, Eger 93 – Alltag. Dieser zumindest entzieht sich jeder nationalen Zuordnung, ja lässt sie müßig erscheinen, auch in Tschechien
Bild: KünstlerGilde

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Dezember 2018

Der Geist über den Wassern der Ostsee

„Bildmediale Gedächtnisorte der Reformation im Ostseeraum“ ist eine Abhandlung von Johann Anselm Steiger, einem der Herausgeber, überschrieben, die der Autor mit dem Postulat abschließt: „… die Gedächtnisorte der Reformation rund um das mare balticum konservatorisch zu wahren, kunstgeschichtlich und historisch-theologisch präzise zu erschließen, d. h. zu deuten und in alltäglich-spirituellen und liturgischen Kontexten je neu und neu zu nutzen, ist Aufgabe aller Kulturnationen, die Anrainer der Ostsee sind: der Skandinavier, Deutschen und Polen wie der Balten und Russen“.

Bärbel Beutner (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Dezember 2018

Weltflucht oder neue Horizonte?

Im Nachklapp zur Leipziger Buchmesse im Frühjahr – Gastland war Rumänien – hatte das Literaturbüro Detmold im Herbst zu einem Wochenende mit rumänischer Literatur eingeladen. Stargast war zum Auftakt die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller, gebürtig aus dem Banat.

Ulrich Schmidt (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Dezember 2018

Bildungsferne Religion ist gefährlich

Fest der Sudetendeutschen Akademie

Acht neue Mitglieder nahm die Sudetendeutsche Akademie der Wissenschaft und Künste in den vergangenen Monaten auf und erhöhte damit die Zahl ihrer ordentlichen Mitglieder in den drei Klassen Geisteswissenschaft, Naturwissenschaft sowie Künste und Kunstwissenschaften auf 153. So der auf den im Juni verstorbenen Professor Rudolf Fritsch folgende kommissarische Präsident Professor Kurt Franz auf der Festveranstaltung 2018 im Münchner Sudetendeutschen Haus.

Norbert Matern (KK)

 

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Dienstag, 25. Dezember 2018

Tagen und genießen

Winterakademie im Schloss Wernersdorf

Am Sonnabend, dem 23. Februar 2019, wird der polnische Botschafter in Deutschland, Professor Dr. Andrzej Przyłebski, bei der Winterakademie im Schlosshotel Wernersdorf/Pakoszów im Riesengebirge zu einem Gespräch zum Thema „Quo vadis, Polen?“ erwartet.

(KK)

 
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