Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1298.

„Grenzgänger“ gehen weiter

Die Robert Bosch Stiftung unterstützt in Zusammenarbeit mit dem Literarischen Colloquium Berlin Autoren bei den Recherchen für deutschsprachige Veröffentlichungen, die Mittel-, Ost- und Südosteuropa als Thema grenzüberschreitend und für ein breites Publikum aufbereiten. Die Veröffentlichungen sollen zu Diskussionen anregen, den Dialog und das gegenseitige Verständnis fördern und können unterschiedliche Themenbereiche, Länder und historische Epochen umfassen. Willkommen sind literarische und essayistische Prosa, Fototextbände, Kinder- und Jugendbücher, aber auch andere Formen wie Drehbücher für Dokumentarfilme und Hörfunkbeiträge.

Die „Grenzgänger“ können ihre Werke zudem in öffentlichen Veranstaltungen präsentieren. Für die Durchführung dieser Veranstaltungen stellt die Robert Bosch Stiftung Mittel zur Verfügung. Institutionen können Unterstützung für Veranstaltungen beantragen.

Es können pauschale Recherchestipendien in Höhe von 2000 bis 10 000 Euro beantragt werden, abhängig von Rechercheaufwand und -dauer. Damit sollen die Kosten für Reise, Unterkunft, Verpflegung, Visa und Dolmetscher abgedeckt sowie die Lebenshaltungskosten während der Recherche bezuschußt werden. Nicht gefördert werden können fachwissenschaftliche Veröffentlichungen, Zeitungsartikel, Reiseführer, Sammelbände, Theaterprojekte, Lyrik und Übersetzungsprojekte, Verlags- und Produktionskosten, allgemeine Arbeitsmittel, Bürokosten und Infrastrukturmaßnahmen.

Zweitbewerbungen und Bewerbungen, die mehrere Projekte umfassen, sind nicht möglich. Interessierte richten eine schriftliche Bewerbung an das Literarische Colloquium Berlin. Die Bewerbungsunterlagen sind im Internet zu finden unter www.bosch-stiftung.de/grenzgaenger oder www.lcb.de/grenzgaenger.

Einsendeschluß: jährlich am 31. Oktober und 30. April (Eingangsstempel). Eine unabhängige Jury wählt aus den eingehenden Bewerbungen Projekte zur Förderung aus. Die Entscheidungen werden voraussichtlich jeweils Mitte Januar bzw. Mitte Juli mitgeteilt. Kontakt: Literarisches Colloquium Berlin e.V., Nadja Grabsch, Am Sandwerder 5, D-14109 Berlin, Telefon 0049(0)30/81699664, grabsch@lcb.de.

(KK)

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