Stiftung deutscher Kultur im Östlichen Europa - OKR
Kulturportal Kulturstiftung der deutschen Vertriebenen

Ausgaben: Ausgabe 1360.

Bücher, Medien, Veranstaltungen

Zwischen Schein und Sein: Durchschein

Glaskunstpreis Rheinbach

m Beisein eines zahlreichen Publikums wurde im Hans-Schmitz-Haus in Rheinbach die Ausstellung mit den Arbeiten der Teilnehmer am diesjährigen Wettbewerb um den Internationalen Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach eröffnet. In den Vitrinen des transparenten Baus können die gläsernen Kreationen der jungen Künstler rund um die Uhr bewundert werden, so dass es den Besuchern möglich ist, ihr Votum für den Publikumspreis jederzeit abzugeben. Hinzu kommt, dass auch per Internet abgestimmt werden kann.

Am 8. Internationalen Glaskunstpreis der Stadt Rheinbach nahmen neun Glasfachschulen aus dem In- und Ausland teil: Deutschland war durch das Staatliche Berufskolleg Rheinbach, die Erwin-Stein-Schule – Staatliche Glasfachschule Hadamar und die Glasfachschule Zwiesel vertreten. Aus Österreich beteiligte sich die HTL Kramsach – Glas und Chemie, während aus der Tschechischen Republik junge Talente der Glaskunstfachschule Steinschönau/Kamenický Šenov und der Glaskunstfachschule Haida/Nový Bor angetreten waren. Dabei waren diesmal auch die Glasfachschulen Tavastia Vocational College, Nuutajärvi/Finnland, Zespol Skola Plastycznych, Dabrowa Gornicza/Polen und CERFAV, Vannes-le-Châtel/Frankreich.

Als Schirmherrin des diesjährigen Wettbewerbs konnte die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien, Prof. Monika Grütters MdB, Staatsministerin bei der Bundeskanzlerin, gewonnen werden.

Gleich nach der Ausstellungseröffnung mit 39 Schülerarbeiten trat die Fachjury im Hans-Schmitz-Haus zusammen, um über die Vergabe der Preise 1 bis 3 zu beraten. Der erste Preis wurde der Rheinbacher Schülerin Tanja Niemann für ihre Arbeit „Verbindung“ zugesprochen, die durch künstlerischen Ausdruck und Poesie überzeugte. Die drei Schalen „Bowls of Nature“ von Christina Kargl (Glasfachschule Zwiesel), die eher dem Design- als dem Kunstbereich zuzuordnen sind, überzeugten durch hohe handwerkliche Qualität und ein subtiles Verständnis des Materials, sie erhielten den zweiten Preis. Der dritte Preis ging an die Karaffen- und Schalenform des Sake-Services von Barbora Panochová aus Kamenicky Senov/Steinschönau, wobei hier Feinheit und Qualität der Emailmalerei die Jury beindruckten.

Dieter Göllner (KK)

«

»